4 Mondphasenuhren, die unterschiedlicher nicht sein könnten | Baselworld 2017

Glashütte Original, Rolex & Co. zeigen ihre Interpretation der Mondphasenanzeige

Katharina Studer
von Katharina Studer
am 19. April 2017

Die Mondphasenanzeige ist seit den 1980er-Jahren wieder ein fester Bestandteil in der Welt der mechanischen Uhren. Sie gehört mitunter zu den schönsten Indikationen auf dem Zifferblatt. Auch auf der Baselworld 2017 waren Mondphasenuhren bei zahlreichen Herstellern in unterschiedlicher Darstellungsform zu sehen. Diese vier Mondphasenuhren zeigen die ganz unterschiedlichen Herangehensweisen: Dem ausgefallenen und sehr speziellen Nischen-Modell steht ein klassischer Zeitmesser mit zurückhaltender Darstellung des Mondes gegenüber, während eine äußerst sportliche Interpretation auf pure Eleganz mit enorm viel uhrmacherischem Know-how trifft.

Mondphasenuhr #1: Konstantin Chaykin Joker

Konstantin Chaykin: Joker
Konstantin Chaykin: Joker

Ein wenig verrückt und doch absolut clever umgesetzt hat das AHCI-Mitglied Konstantin Chaykin die Mondphasenanzeige in seiner neuesten Kreation. Das Modell Joker des russischen Uhrmachers sieht aus wie ein – der Name der Uhr verrät es bereits – Clowns-Gesicht. Und dieses Gesicht bewegt sich auch noch. Die Stunden und Minuten werden auf der oberen Zifferblatthälfte jeweils mit einem schwarzen Punkt auf einer drehbaren Scheibe dargestellt. Letzte werden von einer silberfarbenen Stunden- und Minuten-Skala eingerahmt. Die „beweglichen Augen“ sind damit perfekt. Die untere Hälfte des Zifferblatts nimmt die Mondphasenanzeige ein: Hier bewegt sich eine Scheibe mit rotem Mondsymbol durch einen Zifferblattausschnitt, der an einen lachenden Mund erinnert. Je nach Tageszeit und Mondphase ergeben sich so ganz unterschiedliche Gesichtsausdrücke – laut Konstantin Chykin bis zu 20.0000 verschiedene. Für die Anzeigen auf dem Joker-Zifferblatt verantwortlich ist ein Eta-Automatikkaliber 2824 mit Konstantin-Chaykin-Modul.
Gehäuse: Edelstahl, 42 Millimeter | limitiert auf 99 Exemplare | Preis: 7.000 Euro

Mondphasenuhr #2: Glashütte Original Senator Excellence Ewiger Kalender

Glashütte Original Senator Excellence Ewiger Kalender: Ein besonders zeitgemäßes Gesicht für eine anspruchsvolle Komplikation
Glashütte Original Senator Excellence Ewiger Kalender: Ein besonders zeitgemäßes Gesicht für eine anspruchsvolle Komplikation

Im klassischen Gehäuse der Senator Excellence Ewiger Kalender aus der erst 2016 neu geschaffenen, gleichnamigen Kollektion findet die Mondphasenanzeige dezent ihren Platz zwischen sieben und acht Uhr. Dazu gesellen sich auf dem zeitlosen Zifferblatt die Wochentagsanzeige bei der Zehn und die Schaltjahresindikation bei der Zwölf. Die Monatsanzeige ist bei zwei Uhr platziert und das Panoramadatum befindet sich bei der Vier. Im Innern des Zeitmessers von Glashütte Original kommt das moderne Manufakturkaliber 36 mit Automatikaufzug zum Einsatz.
Gehäuse: Edelstahl, 42 Millimeter | Preis: 19.500 Euro

Mondphasenuhr #3: Doxa Trofeo T-Master

Doxa: Trofeo T-Master
Doxa: Trofeo T-Master

Sportlich interpretiert Doxa das Thema Mondphase. Mit der Trofeo T-Master kommt ein robuster Chronograph mit Vollkalender ans Handgelenk. Neben Stunden, Minuten und Stoppsekunden aus der Mitte, gibt ein grauer Zeiger mit orangefarbener Pfeilspitze Auskunft über das Datum am Zifferblattrand. Die Mondphasenanzeige in Orange befindet sich beim Zwölf-Stunden-Zähler mit durchbrochenem Hilfszifferblatt bei der Sechs. Wochentag und Monat werden beim Stoppminuten-Zähler bei der Zwölf angegeben. Bei neun Uhr ist die kleine Sekunde mit Tag-Nacht-Anzeige untergebracht. Der Sportler am Handgelenk wird vom Automatikkaliber Eta-Valjoux 7751 angetrieben, das bis 10 Bar vor eindringendem Wasser geschützt ist.
Gehäuse: Titan, 46 Millimeter | limitiert auf 300 Stück | 3.990 Euro

Mondphasenuhr #4: Rolex Cellini Moonphase

Rolex: Cellini Moonphase
Rolex: Cellini Moonphase

Erst in 122 Jahren muss die Mondphasenanzeige der Rolex Cellini Moonphase korrigiert werden. Denn erst dann weicht sich um einen Tag ab. Dafür verantwortlich ist das neue Rolex-Automatikkaliber 3195 mit patentiertem Mondphasenmodul, das in der eleganten Linie zum Einsatz kommt. Die astronomische Anzeige besteht aus einer blauen Emaille-Scheibe mit einer Mondapplikation aus Meteoritgestein. Mit Hilfe eines kleinen Pfeils lässt sich der Stand des Mondes ablesen: Bei Vollmond beispielsweise befindet sich das Mondsymbol direkt unter dem Pfeil, bei Neumond entsprechnd die dunkle Scheibe.
Gehäuse: Everose-Gold, 39 Millimeter | Preis: 24.300 Euro

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