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Armbanduhren sammeln: Die Sinn 103

Ein Sammler stellt seine Uhren vor

Als ehemaliger Privatpilot und beruflicher Vielflieger befasst man sich zwangsläufig mit Fliegeruhren: Mich beeindruckten schon immer gut ablesbare und interessant gestaltete Instrumente. Die Sinn 103 wird als Design-Klassiker bezeichnet und wohl einer der meistverkauften instrumentellen Chronographen der Uhrenmarke Sinn. Mein Erwerb hat zwar nicht die Trikompax-Anordnung des aktuellen Modells, welche als „103-Klassik“ bezeichnet wird, dafür aber weiße Totalisatoren in der klassischen Valjoux-Anordnung 12-9-6. Dieses passt ganz gut als Kontrast zum schwarzen Ziffernblatt. Die Uhr ist sehr gut ablesbar, auch aufgrund des doppelt entspiegelten Saphirglases. Dieses verhindert Reflexionen bei gezieltem Lichteinfall und somit eine Beeinträchtigung der Ablesbarkeit. Cockpitinstrumente sind übrigens in den meisten Fällen entspiegelt. Die Sinn 103 besitzt ein bewährtes Valjoux 7750 mit temperaturgebläuten Schrauben und entsprechende Zierschliffe.

Die Ganggenauigkeit des Werks ist sehr gut, sie geht in 24 Stunden circa 3 Sekunden vor. Das ist absolut vertretbar. Darüber hinaus besitzt die 103 nicht nur eine verschraubte Krone sondern auch verschraubte Drücker. Auch wenn es sinnvoll erscheint, mag man darüber möglicherweise streiten, ob es die Alltagsgebräuchlichkeit etwas einschränkt. Der Chrono besitzt eine in beiden Richtungen verstellbare Lünette, welche mir persönlich ganz praktisch erscheint, beispielsweise um eine Parkzeit nicht zu überschreiten. Berufspiloten können sich darüber hinaus ganz praktisch den Slot einstellen, zu dem man spätestens „airborne“ (in der Luft) sein muss. Des Weiteren ist die Day-Date-Anzeige sehr praktisch. Somit ersetzt es teilweise den ständigen Blick auf den Terminkalender. Das Gehäuse der Uhr stammt von der Firma SUG und ist poliert. Die Uhr macht insgesamt einen sehr soliden und sauber verarbeiteten Eindruck, auch beim Blick durch die berühmte Uhrmacherlupe. Darüber hinaus bietet die Uhr zu einem damaligen Preis von 1.190 Euro im Jahr 2010 ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Kurzum: Ich würde diese oder eine ähnliche Uhr jederzeit wieder kaufen.

 

Text und Bilder: Frank Eisenberg

Contributor Frank Eisenberg berichtet in unserer neuen Blog-Rubrik über sein Hobby, das Sammeln von Armbanduhren. Der Watchtime.net-Contributor stellt in den nächsten Wochen die Uhrenmodelle seiner Sammlung im Einzelnen vor.

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Kommentare

  1. Fischer Helmut sagt:

    Ich kann Ihre Aussagen zu Fliegeruhren von Fa.Sinn nur bestätigen.
    Besitze selbst 3 Sinn-Fliegeruhren (uralte 103, 103 UTC und 156 Military)
    und habe meine Freude daran. Ich bin Uhrensammler und aktiver
    Privatpilot.
    mit freundlichen Grüßen
    Fischer Helmut

  2. Ulrich Winkler sagt:

    Als passionierter Uhrenliebhaber und -sammler, der lange im Frankfurter Raum lebte, bin ich sehr früh auf Sinn-Uhren gestoßen. Auch als Nicht-Pilot habe ich so viel Freude an den diversen Sinn-Fliegeruhren und anderen Modellen gefunden, daß ich heute fast alle Flieger-, EZM und sonstigen Sportmodelle der Marke in der Sammlung habe. Die Qualität der Uhren, die Innovationen der Marke, das prinzipielle Preis-Leistungsverhältnis und ausgesprochen kundenorientierte Verhalten des Verkaufs- und Servicepersonals im Hause Sinn lassen es immer wieder zur Freude werden, eine neue Sinn Uhr direkt in der Firma abzuholen. Für das Jahr 2013 sind die 103 Klassik und die limitierte 142 bestellt und bereits reserviert und einer meiner ersten Wege nach dem Eintreffen in Deutschland wird zur Firma Sinn führen.

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