Olympischer Lesestoff

Heute in der Redaktion: Olympia-Bücher und ein tolles Magazin von Omega

Post von Omega: Buch “Great Olympic Moments in Time” und Magazin “Lifetime”

Auch wenn die Eröffnungsfeier in London erst am Freitag steigt: Schon heute beginnen die Olympischen Spiele mit dem Fußballturnier der Damen. In Cardiff, Glasgow und Coventry finden heute je zwei Begegnungen statt; morgen geht es bei den Männern los. (Das erste Fußballduell in London, Senegal gegen Uruguay, ist erst am Sonntag, und zwar im Wembleystadion.)

Zur Einstimmung habe ich von Omega nicht nur eine Pressemappe, sondern auch zwei Bücher und ihre Hauszeitschrift „Lifetime“ bekommen. Diese ist ganz London und Olympia gewidmet und sehr schön gemacht. Auf dem geprägten Umschlag wimmelt es nur so von Bildern, die Dinge darstellen, die irgend etwas mit London zu tun haben. Natürlich Bobbys, Taxis, Doppeldecker und das Zifferblatt von Big Ben, aber auch London Eye und die Gurke. Und zwischen Sherlock Holmes, Churchill und Bobby Moore (mit dem WM-Pokal 1966) mischen sich ein springender Pete Townshend, ein stacheliger Sid Vicious und das Plattencover von „London Calling“ von The Clash. James Bond darf natürlich auch nicht fehlen, immerhin ist das Heft ja von Omega.

Das Innere ist toll layoutet; bei den Texten merkt man hin und wieder, dass sie aus einer anderen Sprache übersetzt sind. Das Herzstück bilden ein Artikel über die Olympia 1948 – ebenfalls in London, ebenfalls mit Omega als Zeitnehmer – und über Omega-Uhren, die zu vergangenen Spielen herausgegeben wurden. Da sind erstaunliche Stücke dabei wie die Seamaster XVI „Croix de Mérite“ (Melbourne 1956), der Seamaster Quarzchrono mit analoger und digitaler Hybrid-Anzeige (Montreal 1976, typisch für die Zeit) und – man glaubt es kaum – ein skelettierter goldener Taschen-Chronograph in limitierter Auflage (Moskau 1980). Man erfährt einiges darüber, wie sich die Zeitmessung im Lauf der Jahrzehnte entwickelt hat – so mussten sich Weltstars wie Jesse Owens 1936 in Berlin noch selbst mit kleinen Schaufeln Startlöcher graben. Startblöcke gab es erst ab 1937. Und wer sich, typisch britisch, für abseitige Themen interessiert, erfährt im Kapitel „Vergessene Sportarten“, dass auch das Cricket und Tauziehen mal olympische Disziplinen waren und dass man bei den Wettkämpfen 1900 in Paris auf lebendige Tauben schoss.

“Lifetime” kann man hier bestellen.

Das Buch „Great Olympic Moments in Time“ (erhältlich über die Omega-Boutiquen) lässt große Ereignisse der Olympia-Geschichte wieder aufleben – von den Spielen, bei denen Omega offizieller Zeitnehmer war. Es beginnt also 1932 in Los Angeles; München 1972 (Zeitmessung durch Junghans) fehlt. Beim Durchblättern wird man daran erinnert, wie oft ein Wettkampf um Haaresbreite entschieden wurde. Unvergessen der Skilangläufer Juha Mieto, der 1980 in Lake Placid gegen Thomas Wassberg wegen einer Hundertstelsekunde auf 15 Kilometer Gold verpasste. Und 1984 musste sogar Peter Hürzeler von Swiss Timing (Omegas Schwesterfirma, die die eigentliche Zeitmessung besorgt) IOC-Präsident Samaranch erklären, wie man einen Zielfilm richtig auswertet, da der Französin Michèle Chardonnet beim 100-Meter-Hürden-Finale die Bronzemedaille zu Unrecht vorenthalten worden war. buc

 

1000 Dinge zu entdecken: Cover der Olympia-Ausgabe von Omegas “Lifetime”

 

Impressionen aus “Lifetime”

 

Impressionen aus “Lifetime”

 

Impressionen aus “Lifetime”

 




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