Verlängertes Datumsfenster

Gestaltungselement oder Designsünde?

Es wird häufig gemacht. Auch von den ganz Großen, wie das Bild zeigt. Aber ist es deshalb sinnvoll? Die Rede ist vom Datumsfenster, das mehr als nur eine Zahl zeigt. Was meint ihr: Kann so etwas eine Uhr schöner machen? Besser ablesbar wird sie dadurch in keinem Fall, denn wer will schon aus drei oder mehr Zahlen erst einmal die richtige heraussuchen?

Seit 2012 mit langem Datum: die Fliegeruhren von IWC

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Es kommt noch ein anderes Problem hinzu, das ich poetisch als „falsche Zukunft“ bezeichnen möchte: In Monaten mit 30 Tagen hat der Träger einer solchen Uhr die trügerische Aussicht auf einen 31. Tag, den es gar nicht gibt.

Eure Meinung ist willkommen. Gerne könnt ihr auch Links zu Uhren schicken, die durch das verlängerte Datumsfenster schöner oder zumindest interessanter werden. Ich lasse mich gern überzeugen.

 




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Kommentare

  1. Daniel Fuog sagt:

    Gebe recht – mein Ding ist es nicht. Lieber klassisch mit einem Datum…

  2. Edwin Tschopp sagt:

    Ich bin sowieso ein Liebhaber von Uhren ohne Datum, ist viel eleganter. Wer braucht das Datum überhaupt noch? Immer diese Verstellerei. Ganz übel und störend finde ich Grossdaten wie bei Lange oder die Lupen wie bei Rolex. Aber wenn schon Datum, dann bitte einigermassen logisch integriert in die Gestaltung, wie es z.B. bei den Uhren von Bell & Ross, Nomos oder Sinn meist sehr gut gelöst ist.

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