1. Rolex Daytona
In Stahl ist die begehrteste Uhr der Welt. Und gebraucht teurer als neu, weil man auf eine neue jahrelang warten muss. Seit 2000 ersetzt ein Rolex-Manufakturkaliber das früher verwendete Zenith- El-Primero, was die Daytona noch besser macht. Nicht einmal das fehlende Datum kann die Begeisterung der Fans dämpfen. Die Weißgoldvariante besitzt radiale Ziffern statt der Leuchtindexe und kostet 27.140 Euro.
Der Datograph der Uhrenmanufaktur A.Lange & Söhne ist wohl eine der schönsten Uhren überhaupt. Ästhetisch gelungen ist das ausgewogen gestaltete Zifferblatt mit dem Großdatum oben und den beiden nach unten versetzten Hilfszifferblättern für Sekunden und Stoppminuten. Nicht minder ansehnlich: das aufwendig verzierte Handaufzugswerk in traditionellem Aufbau mit horizontaler Kupplung und Säulenrad. In Platin kostet die Uhr 62.600 Euro.
3. Breitling Chronomat 01
Die Uhrenmarke Breitling hat als erstes eigenes Werk gleich einen Chronographen entwickelt. Der Uhrenhersteller steht allerdings auch wie kaum eine zweite für diese sportliche Komplikation. Das Kaliber 01 verfügt über ein Schaltrad und eine moderne vertikale Kupplung. Wer das Werk sehen möchte, greift zur auf 2000 Stück limitierten Variante für 7.550 Euro, die einen Glasboden hat.
5. Maurice Lacroix Masterpiece Le Chronographe
Auch die Uhrenmarke Maurice Lacroix hat als erstes eigenes Kaliber einen Chronographen konstruiert, wie Chronoswiss mit Unterstützung vom renommierten Erfinder und Konstrukteur Andreas Strehler. Das ML 106-2 ist mit Schaltrad und horizontaler Kupplung traditionell aufgebaut. Das Zifferblatt ist dagegen technisch-modern gestaltet.
Die Idee, einen Chronographen mit gut ablesbarer und deshalb digitaler Minutenanzeige zu bauen, stellte sich als ziemlich kompliziert heraus, obwohl die Basis in Form des Valjoux 7750 schon vorhanden war. Vier Federhäuser und 800 Teile umfasste das Werk, als es endlich fertiggestellt war. Dafür wird die Stoppzeit bis 9:59 Stunden spektakulär im Fenster angegeben. Das technisch-sportliche Design ist ebenfalls gelungen. Mit geschwärztem Titangehäuse kostet der Indicator 110.000 Euro.
Auch Hublot ist zur Manufaktur geworden. Die King Power Unico All Black vereint alles, was die aufstrebende Marke ausmacht: Ungewöhnliche Materialkombinationen (Keramik, Kautschuk, schwarz beschichtetes Titan, Karbon) und durchgehend schwarze Farbgebung. Durch das skelettierte Zifferblatt sieht man das Säulenrad des eigenen Chronographenwerks Unico mit Flyback- Funktion. Anker und Ankerrad bestehen aus Silizium. Jedes der 500 Exemplare kostet 15.500 Euro.










