Chronographen

Die 22 besten Uhren mit Stoppfunktion

15. Calibre de Cartier Zentralchronograph

Cartier baut mit dem Zentralchronograph aus der 2010 eingeführten Kollektion Calibre de Cartier eine Uhr mit eigenem Manufakturwerk und ungewöhnlicher Anzeigeform. Es gibt keine Hilfszifferblätter, und der Stoppminutenzeiger weist als Doppelzeiger auf eine Doppelskala in der unteren Zifferblatthälfte. Der Stoppsekundenzeiger kommt wie gewohnt aus der Mitte. Das moderne Kaliber mit Schaltrad und vertikaler Kupplung kann durch den Saphirglasboden betrachtet werden. In Rotgold kostet der Zentralchronograph 35.500 Euro.
Calibre de Cartier Zentralchronograph

Calibre de Cartier Zentralchronograph

 

16. TAG Heuer Carrera

Die Carrera des Uhrenherstellers schrieb Geschichte, als sie 1969 vorgestellt wurde – bestückt mit einem der ersten Automatikchronographenwerke der Welt. Ihr Design diente zahlreichen Uhren als Vorbild. Heute gibt es sie mit Valjoux 7750 für 2.750 Euro (abgebildete Uhr) oder mit dem von TAG Heuer neu industrialisierten Kaliber 1887 auf Seiko-Basis für 3.400 Euro.
TAG Heuer Carrera und Zenith El Primero Captain

TAG Heuer Carrera und Zenith El Primero Captain

17. Zenith El Primero Captain

Auch Zeniths El Primero war 1969 eines der ersten Chronographenwerke mit Automatikaufzug. Und es ist das einzige Kaliber dieser Zeit, das heute immer noch gebaut wird. Nach einigen Jahren mit Design- und Preisexperimenten baut Zenith heute wieder zeitlos-schöne Uhren zu vernünftigen Preisen. Die Captain besitzt ein Chronometerzertifikat und ist mit 4.900 Euro die günstigste Möglichkeit eine Zenith mit dem berühmten El-Primero-Kaliber zu tragen.

18. Breguet Type XX

Die Type XX der Swatch-Group-Marke Breguet ist ein echtes Urgestein: Seit ihrer Vorstellung in den 1950er Jahren hat sie sich kaum verändert. Das Werk basiert auf einem Lemania 1350 mit Nockensteuerung statt Schaltrad und horizontaler Kupplung. Durch dieses Werk und den Preis von 7.100 Euro unterscheidet sie sich deutlich von dem Rest der Breguet- Kollektion.

Breguet Type XX und Chronoswiss Chronoscope

Breguet Type XX und Chronoswiss Chronoscope

19. Chronoswiss Chronoscope

Inspiriert von Taschenuhrenchronographen ließ die bayerische Uhrenschmiede Chronoswiss sich von Andreas Strehler das Dreizeigerkaliber Enicar 165 zu einem ungewöhnlichen Chronographen umkonstruieren: Während die Zeit der Regulatoraufteilung mit Stunden oben, Minuten aus der Mitte und Sekunden unten folgt, befindet sich der einzige Stoppzeiger für die Sekunden in der Mitte. Komplettiert wird der historische Ansatz durch Schaltrad und Ein-Drücker-Steuerung in der Krone. Der Preis: 5.800 Euro.

20. Ebel 1911 BTR Chronograph

Die Uhrenmarke Ebel nutzt ein Werk, das wie die Breguet Type XX auf dem Lemania 1350 basiert. Die drei Hersteller gehörten früher zur gleichen Gruppe; Ebel entwickelte 1995 das 1973 vorgestellte Lemania-Kaliber 1340 weiter und darf es daher nun nutzen. Das Designobjekt mit den fließenden Formen und der verschraubten Kautschuklünette bekommt man für 5.100 Euro.

Ebel 1911 BTR Chronograph

Ebel 1911 BTR Chronograph

21. Girard-Perregaux 1966 Chronograph
Das klassische Design mit Bicompax-Aufbau findet seine Entsprechung im Manufakturwerk mit Schaltradsteuerung. Auch die Tachymeterskala und das Band ohne Naht sind stilecht. Der 1966 Chronograph von Girard-Perregaux ist im Roségoldgehäuse für 23.300 Euro zu haben.
Girard-Perregaux 1966 Chronograph

Girard-Perregaux 1966 Chronograph

22. Montblanc Star Nicolas Rieussec Monopusher Chronograph Open Date

Erst drei Jahre ist es her, dass Montblanc mit der Rieussec sein erstes eigenes Werk vorgestellt hat. Es bezieht sich auf den ersten Chronographen überhaupt, den Rieussec 1821 entwickelte. Wie beim Vorbild drehen sich bei Montblanc zwei Scheiben für den Chronographen. Der Ein-Drücker- Chronograph mit Handaufzug und Schaltrad kostet 10.500 Euro.
Montblanc Star Nicolas Rieussec Monopusher und Panerai Luminor 1950 8 Days Chrono Monopulsante GMT

Montblanc Star Nicolas Rieussec Monopusher und Panerai Luminor 1950 8 Days Chrono Monopulsante GMT

Panerai Luminor 1950 8 Days Chrono Monopulsante GMT

Als Panerai 2005 die erste eigene Kaliberfamilie vorstellte, warauch gleich ein eigener Chronograph mitentwickelt worden, der 2008 vorgestellt wurde: Der Ein-Drücker-Chrono mit automatischem Aufzug und Schaltrad verfügt über acht Tage Gangreserve mit horizontaler Anzeige und zweiter Zeitzone mit Tag-Nacht-Anzeige in der kleinen Sekunde. Der Preis beträgt 12.900 Euro.

Artikel aus der Zeitschrift Chronos. Text: Jens Koch, Fotos: Nik Schölzel

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