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30. OKTOBER 2010 Chronos 5.11. BI DAS MAGAZIN VON CHRONOS IN DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG HOTEL S 7.11. CHRONOGRAPHEN 12 Uhren mit der beliebten Stoppfunktion BAYERIS CH MÜNCH ER HOF EN 2010 UHREN ZUR WINTERMODE AKTUELLE DAMENUHREN DAS ERSTE MAL PROMINENTE ÜBER DEN BEGINN IHRER UHRENLEIDENSCHAFT UWE TELLKAMP DER AUTOR UND SEIN NEUES BUCH ÜBER DIE UHRMACHERKUNST UHREN-IKONEN Rolex Submariner & Co. 10 GROSSEN

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WEGWEISENDE SCHWEIZER CHRONOGRAPHEN SEIT 1860 Das neue automatische Calibre 1887 beherbergt eine grundlegend überarbeitete Version des im Jahr 1887 von Edouard Heuer patentierten Schwingtriebs. Dieser ermöglicht den Start des Carrera Chronographen in weniger als zwei Tausendstelsekunden. Bitte besuchen Sie uns für weitere Informationen und ein aktuelles Händlerverzeichnis unter wwww.tagheuer.com

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EDITORIAL IMPRESSUM WATCHTIME Das Uhrenjournal von Chronos in der Süddeutschen Zeitung www.watchtime.net IKONEN UND Chefredaktion: Rüdiger Bucher Redaktion: Jens Koch, Alexander Krupp Redaktionsassistenz: Bettina Rost Tel. +49 (731) 15 20-139 chronos@ebnerverlag.de Redaktionelle Mitarbeit: Maria-Bettina Eich Layout: Publisher's Factory, München Litho: Regg Media, München Druck: Burda Druck GmbH, Offenburg Herausgeber und Verlag: Ebner Verlag GmbH & Co. KG, Postfach 3060, 89020 Ulm Geschäftsführer: Gerrit Klein, Florian Ebner, Eberhard Ebner Verlagsleitung: Martin Metzger Anzeigenleitung: Andrea Scheungrab Tel. +49 (731) 1520-341 scheungrab@ ebnerverlag.de Anzeigenverwaltung: Marianne Grünzweig Tel. +49 (731) 15 20-123 Abo-Service Chronos: Tel. +49 (1805) 26 01-18 Fax +49 (1805) 26 01-01 abo.chronos@guell.de watchtime.net/chronos Alle Rechte vorbehalten. PUBLIKUMSLIEBLINGE nter der Vielzahl der heute angebotenen Uhren gibt es einige, die herausragen. Es sind die Uhren, über die man spricht, Dauerbrenner in unserer schnelllebigen Produktwelt. Ihre Namen bringen die Augen jedes Uhrenkenners zum Leuchten. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen die ganz großen Stars der Szene: Modelle, die sich größter Beliebtheit erfreuen, und das seit Jahrzehnten. Sie haben sich zu echten Klassikern entwickelt, ohne alt geworden zu sein. Sie bieten Orientierung im Markendschungel und reizen nicht selten die Konkurrenz dazu, ihr Design ­ zumindest teilweise ­ nachzuemp nden. Im Lauf der Jahre wurden sie technisch wie optisch weiterentwickelt, haben dabei aber ihre Identität nie verloren. iele wertvolle Uhren beziehen ihren ganz besonderen Reiz aus ihren Zusatzfunktionen. Der beliebteste Uhrentyp mit Komplikation ist seit langem schon der Chronograph: die Uhr, mit der man Zeitabschnitte stoppen kann. Die Drücker am Gehäuserand, neben der Aufzugskrone, verleihen ihm sein typisches Aussehen, und durch seine Funktion assoziiert man ihn gern mit einer sportlichen Tätigkeit oder, allgemeiner, mit einem aktiven Lebensstil. Der technische Aufwand, der bei einem Chronographen im Uhrwerk betrieben wird, ist nicht unbeträchtlich und lässt sich sogar noch steigern ­ durch besondere Ra nessen wie eine Flyback- oder eine Schleppzeigerfunktion. Was das genau ist, erfahren Sie ab Seite 10. Übrigens sollte man einen Chronographen nicht mit einem Chronometer verwechseln: Letzteres ist eine Uhr, deren besondere Präzision durch den Gangschein einer o ziellen Prüfstelle bestätigt wird. Maxime Manufacture Automatik Für mehr Informationen und Kataloganforderung kontaktieren Sie bitte: T. +49 89 74909094 www.frederique-constant.com Rüdiger Bucher, Chefredakteur WWW.WATCHTIME.NET

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Maxi Marine Chronometer 43 mm - 266-67-3/43 Automatikwerk mit offiziellem Prüfzertifikat ausgestellt vom Schweizer Chronometer Prüfinstitut (C.O.S.C). Gehäuse 18 Kt. Rotgold. Wasserdicht bis 200 m. Auch erhältlich mit Goldband und Kautschukband. W W W . U LY S S E - N A R D I N . C O M

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TOP TEN DIE ZEHN GROSSEN Submariner 1953 präsentierte Rolex seine Submariner, die als erste Taucheruhr bis 100 Meter wasserdicht war. Der typische Kronenschutz kam 1959 dazu. 1966 folgte das erste Modell mit Datum unter der charakteristischen Lupe. Von Anfang an besaß die Submariner ein Rolexeigenes Automatikwerk. Dieses Jahr ist die Stahlversion überarbeitet worden: Neben einer Schließe mit feinstufiger Verlängerung hat sie einen kratzfesten Drehring aus Keramik bekommen. Der Preis der Submariner mit Datum: 5530 Euro. UHREN-IKONEN Sie sind die bekanntesten und erfolgreichsten Uhren. Viele werden schon länger als ein halbes Jahrhundert gebaut und haben sich doch optisch kaum verändert. WATCHTIME zeigt die zehn TEXT: JENS KOCH großen Uhren-Ikonen. Breitling Navitimer 1952 stellte Breitling die Navitimer vor. Sie war für Piloten gedacht und besaß neben der Stoppfunktion eine Rechenschieberskala, mit der sich unter anderem Sinkflugraten und Reichweiten ausrechnen ließen. 1962 erhielt die Uhr ihr typisches Aussehen mit den weiß abgesetzten Hilfszifferblättern. Im Laufe der Zeit gab es zwar starke Design-Anpassungen, heute sieht die Navitimer aber wieder aus wie in den Sechzigern. Sie kostet in Stahl 4390 Euro. Rolex WWW.WATCHTIME.NET

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Audemars Piguet Royal Oak Die Royal Oak war 1972 nicht nur eine der ersten Luxusuhren in Edelstahl, sondern bestach auch durch ihr ausgefallenes Design: Der Entwurf von Gérald Genta sah eine achteckige Lünette mit acht Schrauben vor, dazu ein Nagelmuster-Zifferblatt und ein integriertes Metallarmband. Heute kostet die Royal Oak mit dem flachen Uhrwerk des Originalmodells 14500 Euro in Stahl. JaegerLeCoultre Reverso Entwickelt wurde das Wendegehäuse der Reverso 1931 für Polo spielende britische Offiziere in Indien. Die empfindlichen Kristallgläser ihrer Uhren gingen bei dem Sport oft zu Bruch. Die Lösung war ein Gehäuse, das es erlaubte, die Vorderseite nach innen zu drehen, ohne die Uhr abzunehmen. Große Erfolge feierte die Reverso, nachdem sie 1983 wieder ins Programm genommen wurde. Das liegt an ihrem Art-déco-Stil und dem gravierbaren Boden. Die Reverso Grand Taille kostet 9300 Euro in Rotgold. Große Fliegeruhr 1940 baute IWC (wie auch A. Lange & Söhne, Laco, Stowa und Wempe) die große Fliegeruhr als Beobachtungsuhr für die deutsche Luftwaffe. Mit 55 Millimetern fiel sie riesig aus, was der Ablesbarkeit und der Ganggenauigkeit zugute kam, denn im Innern fand ein Taschenuhrwerk Platz. 2002 startete IWC die Neuauflage des Klassikers. Mit 46 Millimetern ist sie gerade noch tragbar. Gehäuse, Zeiger, Zifferblatt und Krone oreintieren sich am Vorbild. Die Edelstahluhr ist heute für 11 300 Euro zu haben. Omega Speedmaster Professional Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer für eine Uhr: Bei der ersten bemannten Mondlandung 1969 war die Speedmaster außen am Raumanzug von Edwin Aldrin dabei. Seitdem wird sie liebevoll "Moonwatch" genannt. Aber auch davor und danach begleitete sie fast alle NASA-Weltraummissionen. Dabei hat sie sich bis heute kaum verändert. Sogar das Handaufzugskaliber wurde nur einmal modernisiert. Für Fans der Uhr kommt nur die traditionelle Version mit Plexiglas für 2840 Euro in Frage.

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TOP TEN Panerai Luminor Der italienische Uhrenhändler und Instrumentenlieferant der Marine baut seit 1936 militärische Taucheruhren. Anfang der vierziger Jahre kam der charakteristische Kronenschutzbügel, mit dem sich die Krone über einen Hebel schnell abdichten ließ. Bis in die Achtziger wurden die Uhren nur fürs Militär gebaut. Heute sind die meisten Luminor-Modelle mit 44 Millimetern nur wenig kleiner als die historischen Uhren. Als Marina 44 mm kostet die Luminor 3700 Euro. Tag Heuer Monaco Die Monaco war 1969 gleich in mehrerer Hinsicht eine Revolution: zum einen durch ihr exotisches Äußeres mit der rechteckigen Form und den zwei farblich abgesetzten quadratischen Hilfszifferblättern. Zum anderen durch das Uhrwerk, das sie zu einem der ersten Chronographen mit Automatikaufzug machte. Das Kaliber 11 war von Heuer und anderen Marken entwickelt worden. Schauspieler und Hobby-Rennfahrer Steve McQueen machte die Monaco zum Kult. Sie kostet heute 3800 Euro. Patek Philippe Calatrava Die Vielfalt war von Anfang an Programm: Schon die erste Calatrava, Referenz 96, gab es seit 1932 in zahlreichen Zifferblattvarianten. Allen gemeinsam war das elegante Auftreten. Heute ist das nicht anders: Die Referenz 5296 trägt wegen ihrer Ähnlichkeit zum Ursprungsmodell die Endziffer 96. Mit 38 Millimetern wuchs sie auf eine zeitgemäßere Größe. Das automatische, von Hand aufwendig verzierte Manufakturwerk ist durch den Saphirglasboden zu sehen. Der Preis: in Weißgold 15770 Euro. Cartier Santos Wenn man heute die Santos von Cartier sieht, mag man kaum glauben, dass sie als leicht ablesbare Uhr fürs Fliegen entworfen wurde. Aber das von Louis Cartier für den Flugpionier Alberto Santos-Dumont gestaltete Modell war 1904 nicht nur eine der ersten Armbanduhren überhaupt, sie wich mit dem quadratischen Gehäuse und der aufgeschraubten Lünette auch deutlich vom Design der damaligen Taschenuhren ab und wirkte geradezu futuristisch. Seit 1978 wird sie wieder von Cartier gebaut. Die Santos 100 kostet in Stahl 4000 Euro. WWW.WATCHTIME.NET

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uhr für stilbewusste Wie keine andere Uhr steht eine Rolex für technische Innovation. Die 1945 vorgestellte Datejust war die erste Armbanduhr mit automatisch wechselnder Datumsanzeige, ablesbar durch ein Sichtfenster im Zifferblatt. Die wenige Jahre später eingeführte Zykloplupe zählt zu den unverwechselbaren Markenzeichen von Rolex. Als konsequente Weiterentwicklung des Klassikers beeindruckt die Datejust II heute mit einem Gehäusedurchmesser von 41 mm. Gezeigt wird die Datejust II hier in dem für Rolex charakteristischen Rolesor weiß, einer einzigartigen Materialkombination aus Edelstahl 904L und 18 Karat Weißgold. d i e r o le x d ate jus t ii Rolex Boutique Kurfürstendamm 184 Berlin

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UNTERSCHIED WWW.WATCHTIME.NET DER FEINE Maurice Lacroix Les Classiques Chronographe Automatique (1700 Euro)

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NEUE CHRONOGRAPHEN Was ist eigentlich ein Chronograph? Eine hochwertige Uhr, eine Stoppuhr oder etwas ganz anderes? WATCHTIME erklärt den beliebten Armbanduhrentypus anhand der Neuheiten des Jahres. TEXT: ALEXANDER KRUPP in Chronograph ist eine Stoppuhr." Wenn Sie diesen Satz hören, sollten Sie sofort einschreiten, denn hier droht sich Halbwissen auszubreiten. Dasselbe gilt für die Aussage, der Begri "Chronograph" stehe für eine besonders hochwertige Armbanduhr. Vielmehr ist ein Chronograph eine Uhr, die die Zeit anzeigt und zusätzlich stoppen kann ­ nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer würde sich schon mit einer Stoppuhr am Handgelenk zufrieden geben? Der Chronograph ist heute einer der begehrtesten Uhrentypen überhaupt. Er besitzt dank seiner Funktionsdrücker und der kleinen Hilfszi erblätter ein markantes Äußeres und vermittelt einen dynamischen Lebensstil ­ egal ob der Träger nun professionell Marathon läu oder seine Freizeit lieber im Café verbringt. Doch welche Arten von Chronographen gibt es? Da wäre zum einen die herkömmliche Ausführung wie der Maurice Lacroix Les Classiques Chronographe Automatique (großes Bild), der Frédérique Constant Healey Chrono-Automatic oder die Wempe Zeitmeister Fliegeruhr Chronograph. Dieser Grundtyp besitzt zwei Drücker, einen zentralen Stoppsekundenzeiger und zwei Hilfszi erblätter, die die Stoppminuten und -stunden zählen. Die Sekunden der Uhrzeit laufen bei Chronographen meist in einem dritten Hilfszi erblatt. Dieses kann aus Designgründen weggelassen werden, wie es beispielsweise beim hartsto eschichteten Grand Classic Chronograph von Tutima und bei der Keramik-Titan-Uhr King Power F1 Monza von Hublot der Fall ist. Einen Chronographen mit weiterer Zusatzfunktion stellt die bei München ansässige Marke Chronoswiss her. Der Timemaster GMT zeigt mit Hilfe eines roten 24Stunden-Zeigers eine zweite Zonenzeit an; so können beispielsweise Geschä sleute, die o in die USA oder nach Japan telefonieren, auf einen Blick erkennen, ob dort gerade Arbeits- oder Schlafenszeit ist. Von oben nach unten: Frédérique Constant Healey ChronoAutomatic (1850 Euro) Wempe Zeitmeister Fliegeruhr Chronograph (1975 Euro) Tutima Grand Classic Chronograph (2390 Euro) Hublot King Power F1 Monza (21400 Euro) Chronoswiss Timemaster GMT (5500 Euro) Eine 24-Stunden-Anzeige besitzt auch das Modell Chrono 4 Badboy von Eberhard & Co. (großes Bild auf der Folgeseite). Das Besondere bei dieser Uhr: Alle Hilfszi erblätter stehen in einer Reihe, statt sich um das Zi erblattzentrum zu gruppieren. Eine spezielle Anordnung der Chronographenanzeigen hat IWC zu bieten. Das selbst entwickelte Uhrwerk, das im Portugieser Yacht Club Chronographen tickt, zeigt die Stoppminuten und -stunden auf demselben Hilfszi erblatt an. Somit lässt sich die gestoppte Zeit genauso komfortabel ablesen wie die Uhrzeit. Beim ebenfalls selbst entwickelten Chronographenwerk von Montblanc stehen die Zeiger fest, während sich die dahinterliegenden Hilfszi erblätter drehen. Die neueste Uhr mit die-

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NEUE CHRONOGRAPHEN GLOSSAR CHRONOGRAPH Uhr mit Zeitanzeige und zusätzlicher Stoppfunktion zur Kurzzeitmessung. Der Begriff wird leicht mit "Chronometer" verwechselt ­ dies ist eine Uhr mit offiziell zertifizierter Ganggenauigkeit. EIN-DRÜCKER-CHRONOGRAPH Diese historische Bauweise erlaubt keine Unterbrechung und Wiederaufnahme einer Kurzzeitmessung: Mit demselben Drücker wird im Dreiertakt stets gestartet, gestoppt und nullgestellt. FLYBACK-CHRONOGRAPH Hier wird die Zeitmessung mit nur einem Druck auf den Nullstelldrücker gestoppt, nullgestellt und direkt neu gestartet. Auch eine normale Stoppung ohne automatische Nullstellung und Neustart ist möglich: einfach die Kurzzeitmessung auf herkömmliche Weise mit dem StartStopp-Drücker stoppen. SCHLEPPZEIGER-CHRONOGRAPH BZW. CHRONOGRAPH RATTRAPANTE Ideal zur Zwischenzeitmessung. Mit Hilfe eines zusätzlichen Drückers lässt sich ein zweiter, vom Hauptzeiger "mitgeschleppter" Stoppsekundenzeiger anhalten, während der Hauptzeiger weiterläuft. Nach dem Ablesen der Zwischenzeit und erneutem Druck auf den Zusatzdrücker holt der Schleppzeiger den Hauptzeiger wieder ein (das französische "rattraper" bedeutet "einholen"). Von oben nach unten: IWC Portugieser Yacht Club (9800 Euro) Montblanc Nicolas Rieussec Chronograph Silicon Escapement (28000 Euro) Aerowatch Hommage 1910 Chrono-Flyback (3380 Euro) Zenith El Primero Rattrapante (10200 Euro) Richard Mille RM 025 (ca. 450000 Euro) sem Werk ist die rotgoldene Nicolas Rieussec Chronograph Silicon Escapement, bei der wichtige Werkteile aus dem verschleißarmen Halbmetall Silizium bestehen. Während Montblanc lediglich die bekannten Anzeigen abwandelt, verfügt die Aerowatch Hommage 1910 Chrono-Flyback über eine spezielle Form des Chronographen: Der von historischen Modellen inspirierte Zeitnehmer lässt sich dank einer Flyback-Funktion mit einem einzigen Druck auf den unteren Drücker stoppen, auf null stellen und erneut starten. Diese Funktion war bei Flugpionieren beliebt, da sie beim Timen einzelner Flugetappen keine Zeit durch das Stoppen und Nullstellen verloren. Eine andere mechanische Spezialität ist der Schleppzeigerchronograph. Er ermöglicht das Festhalten von Zwischenzeiten, indem sich ein mitlaufender Stoppsekundenzeiger separat anhalten lässt. Die Messung der Gesamtzeit läu dabei ungehindert weiter. Ein Vertreter dieser Gattung ist der El Primero Rattrapante von Zenith. Einen extrem komplizierten Zeitnehmer hat Richard Mille im Programm. Das Modell RM 025 vereint eine Stoppfunktion mit einem Tourbillon, das als uhrmacherische Meisterleistung gilt: Hier ist die taktgebende Unruh mitsamt den angrenzenden Teilen der Räderwerkskette in einem rotierenden Gestell untergebracht. Des Weiteren zeigt bei der RM 025 eine Gangreserveanzeige, in wie vielen Stunden die Uhr erneut aufgezogen werden muss. Zu guter Letzt informiert eine Drehmomentsanzeige darüber, ob die Spannung der Zugfeder im mittleren Bereich liegt und der Zeitmesser somit gleichmäßig läu . Ob herkömmlicher Stopper oder Modell mit ungewöhnlicher Anzeige, ob Flyback-, Schleppzeiger- oder Tourbillonchronograph: Jede der vorgestellten Uhrenneuheiten transportiert die Faszination der Kurzzeitmessung auf ihre ganz eigene Art und Weise. Eberhard & Co. Chrono 4 Badboy (5200 Euro)

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A RACING MACHINE ON THE WRIST CALIBER RM 021 "AERODYNE" MANUAL WINDING TOURBILLON MOVEMENT Baseplate of honeycombed orthorhombic titanium aluminide / carbon nanofiber Power reserver : circa 70 hours Torque indicator Power reserve indicator Function selector Variable inertia, free sprung balance Fast rotating barrel (6 hours per revolution instead of 7,5 hours) Winding barrel teeth and third-wheel pinion with central involute profile Barrel pawl with progressive recoil Modular time setting mechanism fitted against the case back Free sprung balance with overcoil Wheel based time setting system (back of the movement) Closure of the barrel cover by excentric screws Ceramic endstone for the tourbillon cage Central bridge in rigidified ARCAP Spline screws in grade 5 titanium for the bridges and case From 345 500 www.richardmille.com !"#$%&'()'(*+',

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DAS ERSTE MAL FIRST DATE AUFGEZEICHNET VON ELMAR SCHALK & NINA BAUER FOTOS VON NINA BAUER Sechs Prominente verraten, wie ihre Leidenscha für Armbanduhren entstand. Schauspieler Harald Krassnitzer itzigerweise gab es bei mir diese tickende Leidenscha schon immer. Ich habe mir o die Uhr meines Vaters angeschaut, und meine Großmutter zeigte mir immer die meines Großvaters. Er war Eisenbahner und hatte von der Bahn eine Taschenuhr bekommen ­ das war eine große, schlichte, aber sehr schöne Uhr mit Patina. Auf die hat er immer achtgegeben. Vielleicht nde ich deswegen so klare Uhren wie meine Hentschel H2 Rote Zwölf am schönsten: kreisrund, mit arabischen Zi ern, einem Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger. Mehr braucht eine Uhr nicht. Wissenschaftskabarettist Vince Ebert ei mir ging es vor vielen Jahren mit einer alten Omega Seamaster De Ville los. Die hatte ich in einem ganz kleinen Geschä direkt am Wiener Museumsquartier entdeckt, das auf Uhren der vierziger, fünfziger und sechziger Jahre spezialisiert war. Aber als Wissenscha skabarettist und Diplomphysiker kann man seine HerAus den Sechzigern: Vince Eberts Omega Seamaster De Ville Ex-Boss-Manager Werner Baldessarini or etwa 30 Jahren war es speziell in der Modebranche en vogue, alte Uhren zu sammeln. Damals habe ich mitgemacht, ohne zu wissen, ob die Stücke wertvoll sind ­ ich bin nur nach der Optik gegangen. Bis heute ndet man sehr schöne Vintage-Modelle in Florenz. Dort hatte ich mir unter anderem eine Universal Genève Uni-Compax aus den Vierzigern gekau . Aber heute trage ich sie selten, weil sie so emp ndlich ist. Das ist wie bei Oldtimern ­ du musst dich immer um sie kümmern. Mechanische Dinge sollten, unabhängig von der Schönheit, einen großen Gebrauchswert haben. Sonst nde ich es eher belastend. Krassnitzers Favoritin: Hentschel H2 mit roter Zwölf In Florenz erstand Baldessarini diese Uni-Compax von Universal Genève aus den vierziger Jahren kun nicht so einfach verleugnen. Deshalb leistete ich mir später eine IWC Ingenieur Automatik. Die hat den entscheidenden Vorteil, dass sie auch dann noch präzise arbeitet, wenn ich auf der Bühne mal in ein besonders starkes Magnetfeld geraten sollte. WWW.WATCHTIME.NET

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Yello-Musiker Dieter Meier s begann mit der Kon rmanden-Uhr, einer Juvenia. Aus irgendeinem Spleen heraus wollte ich eine rechteckige Uhr haben. Nein, warten Sie ­ eine Uhr hatte ich ja schon vorher: Immer im Herbst gibt es in Zürich eine große Kirchweih, entstanden aus einem Schützenwettbewerb für Knaben, deshalb heißt das Knabenschießen. Man schießt also nicht auf Knaben, sondern es schießen Knaben. Es gibt immer einen reichen Gabentisch, weil alle Züricher Firmen etwas spenden. Einmal, ich war vielleicht 14 Jahre alt, hatte ich eine relativ hohe Punktzahl geschossen. Ich hatte die Wahl zwischen der Gesamtausgabe von Gottfried Keller oder einer Omega-Uhr. Ich entschied mich für die Omega. Fernsehmoderator Wolfgang Lippert eine erste Uhr bekam ich als kleiner Bub, als ich mit einer Blinddarmoperation im Krankenhaus lag. Meine Tante hatte sie mir aus dem Westen mitgebracht: eine sehr schöne Junghans mit Handaufzug. Ich saß also die ganze Zeit im Krankenbett und habe jede Minute auf meine tolle Uhr geguckt. Irgendwann muss ich wohl eingeschlafen sein, jedenfalls war sie am nächsten Morgen verschwunden. Und wenn man sich einbildet, man besitze etwas ungeheuer Wertvolles, dann denkt man im selben Moment, dass alle anderen darauf scharf sein müssen. Ich dachte also, einer der Jungs, die mit im Zimmer lagen, hätte sie mir weggenommen. Das war natürlich eine bösartige Unterstellung, denn eine Schwester fand sie dann unterm Bett wieder. Das war meine erste Uhr, made in West Germany. Schönheitschirurg Prof. Werner Mang eine erste Uhr, die ich mir als Student geleistet habe, war eine Rolex Oyster Perpetual Date. Auf die habe ich gespart und habe vernün ig gelebt; bin Taxi gefahren, war Bademeister, Tennislehrer, Skilehrer. Ich habe immer neben dem Studium Geld verdient. So konnte ich mir auch meinen ersten Porsche kaufen. Man muss eben im Leben seine Prioritäten setzen. Ich glaube, man ist dann zufrieden, wenn man seine Träume realisiert. Und zu jedem Erfolgsmenschen gehört auch immer eine starke Frau. Wer seine Partner häu g wechselt, verschwindet beru ich irgendwann in der Versenkung. Mangs erste Uhr: Rolex Oyster Perpetual Date FOLLOW YOUR CONVICTIONS "ICH MÖCHTE NICHT LEBEN WIE ALLE. ICH MÖCHTE NICHT REDEN WIE ALLE. ICH BIN ICH SELBST." Sir Bob Geldof ­ Musiker, Aktivist, Unternehmer Sir Bob Geldof ist sich bei allem, was er getan hat, immer treu geblieben ­ von der Gründung einer Band bis hin zu seiner Erhebung in den Adelsstand. Bei Maurice Lacroix fertigen wir unsere einzigartigen Uhrwerke und preisgekrönten Designs von Hand ­ weil wir, wie auch Sir Bob, unserer Überzeugung folgen. Weitere Informationen finden Sie auf www.MauriceLacroix.de Pontos Décentrique GMT

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OVERSIZED Die Uhren-Durchmesser wachsen seit Jahren. Selbst den Frauen ist heute o zu klein, was früher als durchschnittliche Herrengröße galt. TEXT: RÜDIGER BUCHER GRÖSSEN ren stetig gewachsen. 40 Millimeter emp nden heute viele schon als klein. Dazu kommt, dass auch viele Frauen vermehrt auf Oversized setzen. Der Antrieb hinter dem Größenwahn scheint dabei weniger das ProtzenWollen zu sein als vielmehr Optimismus und Lebensfreude. Es ist wie mit den Miniröcken, nur umgekehrt: Wächst die Wirtscha , werden die Röcke kürzer, sagte man früher. Heute wachsen die Uhren. Nie gab es mehr riesige Uhren als 2008, vor der Lehman-Pleite. Danach kam eine kurze Phase der Bescheidenheit. Nicht, dass die großen Uhren verschwunden wären. Aber es gab auch wieder kleinere. Jetzt kehrt der Optimismus zurück, XXL wird wieder schick. Breitling hat sich mit seiner Chrono-Matic 49 schon nahe an die Fünf-ZentimeterGrenze bewegt. Den Vogel aber schießt Panerai ab: Die Radiomir Egiziano mit einem Durchmesser von 60 Millimetern ist ­ von Spezialkonstruktionen abgesehen ­ die aktuell größte Armbanduhr. Die nächste Schallmauer ist erreicht. hrenfans schauen ihrem Gegenüber gerne aufs Handgelenk. Was trägt er (oder sie) denn da? Legt der andere Wert auf eine gep egte Uhr? Zeigt sich dahinter vielleicht sogar ein Kenner? Der Uhrenfan von heute braucht seine Augen immer weniger anzustrengen: Je mehr die Uhr auch für Männer zum Schmuckstück wurde, umso mehr sind auch die Durchmesser gewachsen. Bis Mitte der neunziger Jahre maß eine durchschnittliche Herrenuhr mit drei Zeigern zwischen 33 und 38 Millimetern. Natürlich gab es auch Modelle mit Zusatzfunktionen, die Platz beanspruchten. Aber selbst Chronographen blieben in jener Zeit meistens unter der 40-MillimeterSchallmauer; Ausnahmen wie der Doppelchronograph von IWC Scha hausen oder der Lindbergh Chronograph von Longines mit 42 Millimetern galten bereits als übergroß. Mit dem weltweiten Uhrenboom seit der Jahrtausendwende sind die Gehäusegrößen in den vergangenen Jah- 49 Millimeter: Die Breitling Chrono-Matic 49 (5620 Euro) trägt auch den Spitznamen "Spiegelei"

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WAHN 80 Jahre Tutima Grand Classic Havanna Limited Edition Ref. 781-01 Das Highlight unserer Jubiläums-Kollektion "Grand Classic", "Havanna". Weltweit limitiert auf 800 Exemplare. Chronograph · Zwei Zeitzonen · Automatik Edelstahlgehäuse 43 mm · Zwei Saphirgläser Sichtboden mit Jubiläumsaufdruck Unverbindl. Preisempfehlung 2.380,00 W ir senden Ihnen ger n koste nl os I hr persönl i ches Exemplar unserer umfassenden Dokumentation TUTIMA INSTRUMENTENUHREN WT mit Bezugsquellennachweis. 60 Millimeter: Die Panerai Egiziano (19000 Euro) ist die derzeit größte Armbanduhr Tutima Uhrenfabrik GmbH · Postfach 1153 · D-27770 Ganderkesee Germany · Tel. 04221/988320 · Fax 988377 · www.tutima.de

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DAMENUHREN DER TICK ZUM Manchmal cool, manchmal opulent: Die Wintermode steckt voller unterschiedlicher Impulse. Doch welche Uhr passt zu welchem Stil? TEXT: MARIA-BETTINA EICH LOOK STRENESSE GABRIELE STREHLE Dandy Maskuline Schnitte, schnörkelfreies Styling und ein paar nostalgische Herrenaccessoires: Die Dandy-Mode spielt mit Geschlechterverwirrung à la Marlene. Eine klassische, schlichte No-Nonsense-Uhr wie die Les Classiques Ladies Date Automatic von Maurice Lacroix fügt sich nahtlos ins Bild. Mit Stahl-Gelbgold-Gehäuse und Lederarmband strahlt sie gediegene Eleganz aus. Ihr Automatikwerk macht sie auch für Liebhaberinnen mechanischer Uhren zu einer guten Wahl, die mit 1450 Euro attraktiv kalkuliert ist. Military Ob O ziersmantel oder Fliegerjacke: Die Wintermode bedient sich frei von historischen Vorbehalten im Arsenal militärischer Kleiderformen. Perfekt zu allem, was nach Abenteuer aussieht: die Galactic 36 Automatic von Breitling. Mit ihr legt der Fliegeruhrenspezialist den Damen ein Modell im typischen sportlich-o ensiven Breitling-Stil ans Handgelenk, das mit seinem Durchmesser von 36 Millimetern feinere Proportionen besitzt als die bei Frauen ebenfalls beliebten Herrenuhren des Hauses, ohne dadurch auf robusten Charakter zu verzichten. Die Edelstahluhr mit Automatikwerk ist für 4170 Euro zu haben. STRENESSE GABRIELE STREHLE Camel Man mag sie To ee oder Kamelhaar nennen: Die warme Farbe ist eine der schönsten und modischsten in dieser Saison. Die Rolex Oyster Perpetual Datejust Lady 31 harmoniert nicht nur dank ihrer Stahl-GelbgoldKombination mit dem Camel-Trend. Die klassische Eleganz der Automatikuhr mit Diamantlünette ist die ideale Ergänzung zu dem Karamellton, der unweigerlich gekonntes Understatement ausstrahlt. Ihr Preis: 11300 Euro. WINDSOR WWW.WATCHTIME.NET

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Pelz Ob dieser Winter so kalt wird wie der letzte, lässt sich noch nicht sagen, aber eins ist sicher: Für warme Kleidung ist gesorgt. Pelz und Fell sind eins der dominantesten Modethemen für die nächsten Monate. Und nicht in jedem Fall müssen Tiere leiden: Für Chanel hat Karl Lagerfeld eine spektakuläre Kollektion mit künstlichem "fantasy fur" entworfen. Chopard hat die passende Uhr zum Pelz des Winters kreiert: Die neue "Imperiale" mit ihrem nostalgischen Flair und ihren in Weißgold glitzernden Diamanten besitzt denselben Winterpalast-Charme, der auch in Pelzen steckt. Der Automatik-Chronograph lässt sich für 32230 Euro erstehen. Für ein paar Jahre hatten sie sich in der Wildnis versteckt, jetzt sind sie wieder da: Leoparden- und Tiger-Prints kommen in diesem Winter subtiler und origineller daher, als man ihnen gerne zutraut. Auch die Uhrendesigner feiern in diesem Jahr die Raubkatze. Ulysse Nardin hat mit der Caprice Tiger eine imposante Juwelenuhr in Weißgold mit Diamanten und Smaragden gescha en. 29800 Euro kostet die Automatikuhr. www.watchtime.net/shop Hier zu haben: CHANEL FOTO: KARL LAGERFELD 2010 Raubkatze MARC CAIN

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INTERVIEW "MANGELNDE QUALITÄT KOSTET AUCH GELD" Sein Romanepos "Der Turm" hat ihn zu einem der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren gemacht. Jetzt widmet sich Uwe Tellkamp mit einem kleinen, meditativen Band der Uhrmacherei. Im WATCHTIME-Interview spricht er über sein persönliches Verhältnis zur Uhr. FRAGEN: MARIA-BETTINA EICH arum haben Sie die Uhrmacherei zum ema Ihres neuen Buches gemacht? Die Kunst des Uhrenbaus fasziniert mich seit meiner Kindheit. Der Uhrmacher baut den Zeitmesser und bekommt es mit verschiedenen Schwierigkeiten und Eigentümlichkeiten zu tun. So ist es zum Beispiel gar nicht so selbstverständlich, daß die übliche mechanische Uhr ein Duodezimalsystem (die zwölf Zahlen) verwendet. In Europa arbeiten wir seit langem mit dem Dezimalsystem. Die zwölf Zahlen und auch die 60er-Einteilung des Zi erblatts ist uraltes babylonisches Erbe. Jede Uhr kämp gegen Schwerkra und Reibung; die Kunst des (mechanischen) Uhrenbaus und ihr Ergebnis, die Uhr, wird zum Gleichnis des Lebens ­ Schwerkra und Reibung tragen im Leben nur andere Namen, zum Beispiel Älterwerden und Kon ikte. Diese Parallele schien mir früh einleuchtend. Sie sind Schri steller und Arzt. Sie schreiben über den Handwerker, der nach Vollkommenheit strebt und mit seiner Arbeit verschmilzt. Gibt es Parallelen? Unbedingt. Der Chirurg (ich komme aus der Chirurgie) muß um höchstmögliche Präzision besorgt sein. Jeder Fehler bei einer Operation, jede noch so kleine Ungenauigkeit zum Beispiel bei der Achsstellung eines verletzten Gelenks oder Knochens, den man mit Hilfe verschiedener Techniken und Materialien reponiert, also in die ursprüngliche Stellung bringt, wird unweigerlich zu Beschwerden beim Patienten führen. Ähnlich geht es dem Schri steller. Ein Text ist ein Körper aus Worten, ein komplexes und sensibles System. Jede noch so winzige Nachlässigkeit wird zur Ursache einer mehr oder weniger ausgeprägten Krankheit, die, was ein Buch betri , in ebenso spezi schen wie vielfältigen Formen au reten kann. 20 Die kontemplative Konzentration Ihres Uhrmachers ist eher mönchisch als modern. Brauchen wir heute etwas mehr von dieser Haltung? Auch Mönche sind modern, das nebenbei. Der Begri "modern" ist für mich völlig uninteressant, wenn er frei von Werten und, wie wir das heute o erleben, auch mehr oder weniger frei von Qualität ist. Ich ärgere mich über die Schundmesser, die nichtsdestoweniger viel Geld kosten und nach einem halben Jahr unrettbar stumpf und unbrauchbar im Kasten liegen, ärgere mich über die um sich greifende Schlamperei, Billigkeit, Halbgewalktheit, Schludrigkeit ­ was mein Metier, die Sprache, betri , genügt ein Blick in den Durchschnitt der Tageszeitungen, den Schwachsinn der neuen Rechtschreibung, den Durchschnitt der neuen Bücher, vom Müll weiter Teile des Internets zu schweigen ­; ich ärgere mich darüber, daß Qualität und herkömmlicher Qualitätsbegri sich überhaupt verteidigen müssen ­ und nicht das zwar gern "modern" sich gebende, o aber ahnungslose, verdummende und lieblose Zeug, das uns heute aus allen Ecken überschwemmt. Ich weiß: Das Problem ist, daß Qualität Geld kostet. Das nicht jeder hat. Mangelnde Qualität kostet aber auch Geld, und zuletzt noch viel mehr, als wenn man es gleich richtig gemacht hätte. Daß nicht jeder eine Lange & Söhne Pour le Mérite haben kann, versteht sich, ich aber reagiere allergisch, wenn man, und das kommt leider vor, das Bestreben, eine Lange & Söhne Pour le Mérite herzustellen, als elitär abzukanzeln versucht und mir statt dessen weismachen will, das Heil liege in taiwanesischen Billigfälschungen, ja, der Geist hinter einer taiwanesischen Billigfälschung sei der wahre, demokratische, den "das Volk" brauche. Zur taiwanesischen Billighölle mit solchen Schwätzern. Welches Verhältnis haben Sie selbst zur Uhr? Wo wir von Ergebnissen der Uhrmacherkunst sprechen, ein bewunderndes, liebendes. Ich bin A cionado, ebenso wie mein Vater und mein Bruder. Es gibt nur selten eine solche Schönheit, wie sie eine Präzisionspendeluhr von Strasser & Rohde oder Clemens Rie er besitzt. Schauen Sie sich die Ra nesse und bis auf die Spitze des überhaupt Möglichen getriebene Virtuosität an, die eine Lange & Söhne Double Split ausstrahlt, die den baumeisterlichen Gnadenbeweis streifende Präzision des entsprechenden Kalibers L001.1; betrachten Sie WWW.WATCHTIME.NET

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die Ruhe und japanische Klarheit einer Nomos Tangente oder Ole Mathiesen; die zeitlose Schönheit einer Patek Philippe Ewiger Kalender; die Guilloche einer Breguet und die Eleganz ihrer Pomme-Zeiger, den Schachbrettschli im Kleine-Sekunde-Totalisatorenfeld der Classique Automatique; ich bestaune den zurückhaltenden Adel des Glashütte Original Senator Sixties Chronograph, habe eine geheime Neigung zum Senator Navigator Chronograph des gleichen Herstellers, zu Rainer Brands und Jörg Schauers kompromißlosen, erlösend kitschfreien Entwürfen (Schauers Zwölfschraubenlünette und die musische Härte der Kulisse Edition 12, Brands Panama Dualtime, die stille Reinheit der Ecco) ... usw., ich muß ungerecht sein, kann nur einiges erwähnen ... drei Vorlieben seien mir noch gestattet: Tutima Grand Classic Havanna, der Eberhard Traversetolo Chronograph mit rotem Zi erblatt und die Ludwig Sport des Karlsruher Uhrenbauers Schäuble ... Als Ort für die Präsentation Ihres Buches haben Sie das Deutsche Uhrenmuseum Glashütte gewählt. Was bedeu- tet Ihnen das sächsische Uhrenstädtchen? Zu uns nach Hause kam einer der alten Uhrmacher von Lange & Söhne, er p egte unsere Standuhr und erklärte meinem Bruder und mir, den neugierigen, faszinierten Jungen, die wir waren, was ein Sonnenschli ist, was man unter Dreiviertelplatine versteht, wie ein Uhrwerk prinzipiell aufgebaut ist, wieso er es nur mit einem speziellen Öl namens Cuypers, das sonderbarerweise vom Arzneimittelwerk Dresden hergestellt wurde, teuer und selten war, p egte; er sprach über Sonnen-, Wasser-, Sanduhren ­ kurz: Glashütte hat uns zu einem guten Teil erzogen, hat uns die Kunst des Uhrenbaus nahegebracht. Es gab die Legende um die Goertz-Uhr in der Uhrmacherschule. Wir kannten noch Horst Landrock und seine weltberühmte, im Sozialismus privat wohl einmalige Sammlung. Ich erinnere mich an einen Besuch bei ihm, an das von Ticktack und Gerassel erfüllte Haus, wie er uns eine Comtoise-Uhr zeigte und auf die vielen Rathaus- und Schloßuhren in Sachsen aufmerksam machte. Manchesmal, als Schüler im nahen Dippoldiswalde, bin ich durch das Müglitztal gegangen, um die Stadt zu besuchen. Ich habe eine lange, doch diskrete Beziehung zu Glashütte, das in den DDRJahren freilich von den o auf Menge gefertigten Uhren von GUB beherrscht war (Ausnahme waren z. B. die Marinechronometer!); ich denke o an die Uhrmacher dort, wenn ich an einem Text arbeite und mich um höchstmögliche Qualität bemühe. Sie prüfen mich, und ich will vor ihnen bestehen. (Im Gegensatz zum Rest des Magazins haben wir hier die von Uwe Tellkamp gewählte alte Rechtschreibung beibehalten. Die Redaktion) UWE TELLKAMP: DIE UHR. 24 Betrachtungen. Der bibliophile, von Andreas Töpfer illustrierte Band ist in der Edition Eichthal erschienen (19,80 Euro). Am 3. November präsentiert Uwe Tellkamp "Die Uhr" um 19.30 Uhr in der Manufaktur Glashütte Original. Karten sind erhältlich im Uhrenmuseum Glashütte. Eintrittspreis: 15,00 Euro. ZUR PERSON FOTO: ULLSTEIN BILD Der 1968 in Dresden geborene Schriftsteller Uwe Tellkamp ist mit seinem Romanepos "Der Turm" über die letzten Jahre der DDR zu einer prägenden Stimme in der deutschen Gegenwartsliteratur geworden. Sein neues Buch "Die Uhr" besteht aus 24 lyrischen, philosophischen und anspielungsreichen Betrachtungen über die Hingabe des Uhrmachers an sein Handwerk und über sein Streben nach Vollkommenheit.

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UHREN HAUTNAH Auf der dritten Munichtime präsentieren am ersten Novemberwochenende rund 80 Marken TEXT: ALEXANDER KRUPP ihre neuen Modelle. om 5. bis 7. November kommt die große Uhrenschau zurück ins Hotel Bayerischer Hof am Promenadeplatz in München. Täglich ab zehn Uhr können sich Kenner und Laien über die Neuheiten der wichtigsten Hersteller informieren ­ bei freiem Eintritt und ohne Kaufdruck. Neben Luxusmarken wie A. Lange & Söhne, Cartier und Vacheron Constantin nutzen auch Hersteller erschwinglicher Uhren von Frédérique Constant über Junghans bis Oris das elegante Ambiente zur Präsentation ihrer Modelle. Des Weiteren sind Produzenten von Großuhren und Uhrenbewegern wie Erwin Sattler und Buben & Zörweg vertreten. Außerdem präsentieren mehrere Uhrmacher an mitgebrachten Werkbänken ihr Handwerk, und Chronos führt als Medienpartner durch die Ausstellung. Ein weiteres Highlight ist die große Entspannte Atmosphäre: Die Munichtime bietet Uhrengenuss für jedermann Regulateur Nero Secunda Die perfekte Verkleinerung der Erwin Sattler Präzisionspendeluhr Classica Secunda 1985 1 Armbanduhr mit patentierter, in Sekundenschritten springender Sekunde 1 Regulatorzifferblatt mit kleiner Sekunde auf der »12 Uhr Position« Massives, schwarz-galvanisiertes Silberzifferblatt 1 1 Edelstahlgehäuse schwarz PVD beschichtet 1 Lünette, Gehäuseboden und Krone aus massivem 750er Rotgold 1 handgravierter und skelettierter Aufzugsrotor Besuchen Sie uns auf der U H R E N A U S ST E L L U N G Uhrenwahl: Jeder Besucher kann per Stimmzettel seine Lieblingsuhren in vier Kategorien wählen. Die tickenden Kandidaten sowie weitere Informationen zur dritten Munichtime stehen im Internet unter www.munichtime.de und www.watchtime.net bereit; gewählt wird jedoch ausschließlich auf der Veranstaltung. Unter allen Teilnehmern vor Ort werden Uhren und weitere Preise verlost. Große Uhrenwahl in vier Kategorien: Jeder Besucher kann mitbestimmen Nutzen Sie unseren kostenlosen Shuttlebus Service zur Manufaktur Erwin Sattler inkl. einstündiger Besichtigung Erwin Sattler OHG Großuhrenmanufaktur Tel. +49 (0)89 / 89 55 806-0 · e-mail: info@erwinsattler.de www.erwinsattler.de WWW.WATCHTIME.NET

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THE SIMPLICITY OF INNOVATION. LUMINOR 1950 MARINA 3 DAYS AUTOMATIK Mechanisches Manufakturkaliber mit Automatikaufzug. Kaliber P.9000, zwei Federhäuser, 3 Tage Gangreserve, Wasserdichtigkeit 30 bar. Gehäuse aus Stahl 44 mm www.panerai.com kostenlose Hotline: 00800 - 00 400 400 Besuchen Sie die Panerai Sonderausstellung im 7. Stock des Bayerischen Hofs vom 5. ­ 7. November 2010.

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MUNICH TIME PROMOTION QUADRIGA 2010 Die Jahrgangsuhr QUADRIGA ist ASKANIAs exklusive Hommage an das Wahrzeichen Berlins. Im Rahmen dieser Reihe entstand dieses Jahr die auf 139 Stück limitierte QUADRIGA 2010. Das präzise Meisterstück, ausgestattet mit einem Doppeluhrwerk, bietet dem Träger die Möglichkeit, zwei Zeitzonen einzustellen. Somit steht nach 139 Jahren die neue alte Manufaktur ASKANIA für die Maximen: Präzision, Faszination und Innovation ­ made in Berlin, Germany. www.askania-uhren.de PATRAVI EVOTEC POWERRESERVE Die Patravi EvoTec PowerReserve besticht mit ihren Funktionen der Gangreserve- und Wochentagsanzeige, dem Grossdatum sowie der kleinen Sekunde. Der hohe Anspruch an die perfekte Ablesbarkeit, an die markante Ästhetik des kissenförmigen Gehäuses mit Kautschuklünette und des bewusst reduzierten Zifferblattes sowie an die technische Umsetzung von Manufakturwerk und Funktionsmodul stehen bei diesem auffälligen und ausdrucksstarken Zeitmesser im Vordergrund. www.carl-f-bucherer.com GENESIS 1 Die GENESIS 1 verkörpert markante Ästhetik jenseits kurzlebiger Trends. Im Atelier GENESIS werden alle Uhren nach eigenen Entwürfen gefertigt. Jeder Arbeitsschritt geht durch die Hände von Christine Genesis. Nach der Maxime: über Qualität und Präzision bleibende Werte schaffen. Und das für einen exklusiven Kreis von Uhrenfreunden. Jede Uhr ist einzeln nummeriert und wird in bewusst kleiner Limitierung gefertigt. Besucher des Hamburger Ateliers sind nach Absprache willkommen.www.genesis-uhren.de DUOMÈTRE À QUANTIÈME LUNAIRE Nach der Duomètre à Chronographe von 2007 haben die Entwickler von Jaeger-LeCoultre das Prinzip der zwei getrennten Räderwerke und Federhäuser für Hemmung und Anzeigen in einer zweiten Uhr realisiert: der Duomètre à Quantième Lunaire. Die Grande Maison präsentiert eine Uhr mit Stunde, Minute, Sekunde und Seconde Foudroyante ­ sowie Datum und Mondphase für die nördliche und südliche Hemisphäre im "Dual-Wing" mit zwei Räderwerken-Prinzip. www.jaeger-lecoultre.com 24 AERIOUS Es gibt nur wenige, die ihre Zeit und die Zeitmessung derart geprägt haben wie Erhard Junghans. Sein ständiges Streben nach dem Ideal und dem Besseren hat sich als Philosophie im Unternehmen bis heute gehalten. Eines der schönsten Beispiele dafür ist das Modell Aerious. Das 46,6 mm große Edelstahlgehäuse mit seiner geschützten und verschraubten Krone, sowie den durchdacht positionierten Drückern kombiniert perfekte Funktionalität mit markantem Design. www.erhard-junghans.de VINTAGE CHRONOGRAPHE Mit seinem skalenbetonten, unverwechselbaren Zifferblatt ist der Vintage Chronographe ein Kurzzeitmesser par excellence. Der neue Chronograph der Montblanc Collection Villeret 1858 mit der spiralförmigen Tachymeterskala ist eine Hommage an die Minerva Chronographen aus den 10er- und 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. Unter dem Zifferblatt tickt das legendäre Minerva Uhrwerk Kaliber MBM 16.29, das das Herz eines Uhrenliebhabers höher schlagen lässt. Preis: 37.000,- www.montblanc.de WWW.WATCHTIME.NET

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Sie Ihre Kostbarkeiten Verstauen fachgerecht! PARSIFAL Traditionsverbundenheit als Inspiration. Nach 20 Jahren sorgt die Parsifal Kollektion 2010 als Hommage an Richard Wagners letztes Werk für eine Sensation. Ohne Werte aufzugeben, hat sie sich neu erfunden. Präzision, runde Linienführung und Klassik stehen für zeitgenössische Identität. Elegantes schwarzes, von einer Rotgold-Lünette umrahmtes Zifferblatt mit römischen Ziffern. Mechanisches Uhrwerk Basis ETA 2892/2, 42 Stunden-Gangreserve. www.raymond-weil.com MONACO CALIBRE 36 TWENTY FOUR Bei der MONACO Calibre 36 Twenty Four Limited Edition Uhr verbinden sich inspirierte Technik und radikales Design zu einem futuristischen Ganzen. Sie ist die fortschrittlichste MONACO aller Zeiten: mit dem Calibre 36, das mit 36.000 Halbschwingungen pro Stunde oszilliert und dem Advanced-Dynamic-Absorber-System. Blaue und orangefarbene Längsstreifen auf dem Zifferblatt erinnern an das Gulf-Oil-Logo des legendären Porsche 917K von Steve McQueen im Filmklassiker "Le Mans". www.tagheuer.com UVP = unverbindliche Verkaufspreisempfehlung inkl. MwSt. · Lieferung ohne Uhren CHRONOMETERWERKE GLASHÜTTE Bei den Modellen der Wempe Chronometerwerke Glashütte i/SA sind Gehäuse und Saphirglas torisch gewölbt und passen sich dem Uhrwerk perfekt an. So erhält dieser, nach deutscher DIN-Norm geprüften Armbandchronometer, sein charakteristisches Aussehen. Er ist ausgestattet mit Sekundenstopp, handgraviertem Unruhkloben, Schwanenhalsfeinregulierung, Schraubenunruh, Dreiviertelplatine, geschraubten Goldchatons und Rubinenlager für das Federhaus. www.chronometerwerke-glashuette.de ZEITMEISTER GLASHÜTTE Das Automatikwerk des Chronographen besitzt Sekundenstopp und Datumsanzeige. Ein spezieller Mechanismus ermöglicht das Starten, Stoppen und Nullstellen des Sekundenzeigers. Die Zählzeiger der kleinen Skalen stoppen Minuten und Stunden. Die Tachymeter-Skala dient der Ermittlung von Durchschnittsgeschwindigkeiten. Eine eigens konstruierte Feinregulierung verbessert die Ganggenauigkeit dieses nach deutscher DIN-Norm geprüften Armbandchronometers. www.chronometerwerke-glashuette.de z. B. in dem programmierbaren Uhrenbeweger COOL CARBON EXPERT für drei Uhren UVP 359,00 www.beco-lifestyle.com

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Patek Philippe Referenz 5950A: Chronograph mit Schleppzeigerfunktion, Gehäuse aus Edelstahl (340290 Euro) Originale gesucht. Für Menschen, die genau wissen, was sie wollen. Die Chronoswiss Uhren. Gefertigt aus guten Ideen, edelsten Materialien und mit höchster Präzision. Mechanisch und optisch perfekt. Kompromisslos in Form und Funktion. Jede Chronoswiss ist ein Unikat. www.chronoswiss.com WARUM IST DIESE UHR ie ohnehin schon komplizierte Mechanik eines Chronographen wird hier durch einen zusätzlichen Schleppzeiger, der das Stoppen von Zwischenzeiten ermöglicht, noch erweitert. Das Besondere bei diesem Uhrwerk (Kaliber CHR 27-525 PS) ist aber vor allem seine minimale Bauhöhe: Mit nur 5,25 Millimetern ist es das achste Schleppzeigerwerk aller Zeiten. Diese Komplikation auf so geringem Raum unterzubringen, ist besonders schwierig. Patek Philippe fertigt von diesem Modell nur wenige Exemplare pro Jahr. Dabei entsteht das Uhrwerk nicht industriell, sondern wird handwerklich von einem Meisteruhrmacher in einem kleinen Atelier bei Patek Philippe hergestellt und aufwändig von Hand ver- SO TEUER, HERR MICHOT? iu Sir bl H 1023 s C Yannick Michot ist DeutschlandGeschäftsführer der Genfer Manufaktur Patek Philippe ziert. Der gesamte Werksau au mit Brücken, Kloben, Hebeln und Federn ist eine kunstvoll ausgeführte Konstruktion, die sich an einem eleganten historischen Vorbild ausrichtet. Dabei sind die Kanten der Brücken sorgfältig angliert, poliert und mit Genfer Streifenschli versehen. Das Werk wartet mit zahlreichen technischen Finessen im Detail auf: So wurden sowohl für den Aufzugs- als auch für den Kupplungsmechanismus Zahnräder verwendet, deren Zähne ein verbessertes, für Patek Philippe patentiertes Zahnpro l aufweisen. Das bewirkt zum einen, dass der Chronographenzeiger beim Start nicht springt und anschließend vibrationsarm läu . Zum anderen wird die Reibung im Werk reduziert: Das bedeutet weniger Abnutzung und damit eine Erhöhung der langfristigen Zuverlässigkeit und des Werterhalts. Schließlich wird auch die Drehmomentübertragung von der Zugfeder zum Getriebe optimiert. Der Preis rechtfertigt sich also durch die komplizierte Konstruktion, die hohe Handwerkskunst, die uhrmacherischen Finessen sowie durch die individuelle Fertigung in Kleinstserie und die damit verbundene Exklusivität. Dass wir für das Gehäuse statt Edelmetall Edelstahl gewählt haben, steigert noch das Außergewöhnliche, da dieses Material für so komplizierte Uhren nur selten verwendet wird. Es gibt Sammler, die genau dieser Gegensatz reizt. WWW.WATCHTIME.NET

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cartier.de ­ 089 55984-221

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Chronomat 01 W 6.790* Breitling kreiert den Chronografen par excellence Perfekte Formgebung, Ausnahmemotor: Breitling startet mit einem hochexklusiven Instrument zum Höhenflug und setzt im Bereich mechanischer Chronografen Massstäbe. Ein markantes Design, einzigartig, aufs Wesentliche reduziert. Ein gelungener Mix von Performance und Eleganz. Die Chronomat 01 ist auf maximale Robustheit, Funktionalität, Effizienz getrimmt und für Passionierte uhrmacherischer Glanzleistungen konzipiert. Im durchtrainierten Zeitmesser tickt das vollumfänglich von Breitling entwickelte und gefertigte Kaliber 01. Dieser architektonisch innovative Motor ist ultrazuverlässig und ultrapräzis. Raffinierte Ästhetik und Performance pur: Mit der Chronomat 01 interpretiert Breitling den mechanischen Chronografen neu. Breitling Manufakturkaliber 01. Chronografenwerk mit Säulenrad und vertikaler Kupplung. COSC-zertifizierter Chronometer. Automatikaufzug mit einer über 70-stündigen Gangreserve. Patentiertes Nullstellungssystem. Augenblickliches, jederzeit einstellbares Datum. 47 Rubine. TEL. 0721 98 48 30 WWW. BREIT LING. C O M *Unverbindliche Preisempfehlung