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19. MÄRZ 2011 Chronos CHRONOGRAPHEN DIE BESTEN DAS MAGAZIN VON CHRONOS IN DER SÜDDEUTSCHEN ZEITUNG UHREN ZUR SOMMERMODE AKTUELLE DAMENMODELLE MAX BILL DIE KULT-UHR VON JUNGHANS MARCEL REIF SEINE LEIDENSCHAFT FÜR ARMBANDUHREN NEUEN UHREN 2011

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Dual Time 42 mm - 246-55/32 Automatikwerk. Einfacher Zeitzonenwechsel per Drücker. Gehäuse Rotgold 18 Kt. Wasserdicht bis 100 m. Erhältlich auch mit Goldband. U LY S S E N A R D I N E U R O PA G M B H - 7 9 5 7 6 W e i l a m R h e i n T. + 4 9 7 6 2 1 7 7 0 0 9 8 0 - i n f o @ u l y s s e - n a r d i n - e u r o p a . d e W W W . U LY S S E - N A R D I N . C O M

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EDITORIAL IMPRESSUM WATCHTIME Das Uhrenjournal von Chronos in der Süddeutschen Zeitung www.watchtime.net Instrumentenuhren DIE 22 BESTEN CHRONOGRAPHEN enn eine Uhr mehr kann, als nur die Zeit in Stunden, Minuten und Sekunden anzuzeigen, spricht der Fachmann von einer Komplikation. Im Gegensatz zur Medizin, wo man Komplikationen gerne vermeidet, hat das Wort in der Uhrmacherei einen durchweg positiven Klang. Mit ihr verbindet sich nicht nur eine ­ mehr oder weniger oft genutzte ­ Zusatzfunktion, sondern auch der Beweis, dass bei Konstruktion und Fertigung Uhrmacher am Werk waren, die ihr Handwerk besonders gut beherrschen. eit den neunziger Jahren hat sich der Chronograph, also die Uhr, mit der man auch Zeitintervalle stoppen kann, als beliebteste Komplikation durchgesetzt. Das mag damit zusammenhängen, dass man mit keiner anderen Zusatzfunktion so viel anfangen kann. Durch den Chr onographen wird der U hrenträger vom bloßen Beobachter zum Akteur. Die Fähigkeit, die Zeiger zu starten und zu stoppen, macht ihn, zumindest ein bisschen, zum Beherrscher der Zeit ­ wenn auch nicht der Zeit an sich, so doch immerhin eines selbst gewählten und festgelegten Zeitabschnitts. Dass die meist en Chronographenbesitzer ihre Stoppfunktion nur selten betätigen, tut dem keinen Abbruch: Es k ommt eben letztlich auf die Möglichkeit an. uf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die 22 besten Chronographen vor, die derzeit erhältlich sind. Sie zeichnen sich aus durch raffinierte Technik und g elungenes Design; manche überraschen durch die Art ihrer Anzeigen, andere beim Blick auf ein wunderschön verziertes Uhrwerk, dem ma n durch den Glasboden beim Arbeiten zuschauen kann. Und alle geben sie ihrem Besitzer die wunderbare Illusion, doch einmal die Zeit anhalten zu können. Chefredaktion: Rüdiger Bucher Redaktion: Jens Koch, Alexander Krupp Redaktionsassistenz: Bettina Rost Tel. +49 (731) 15 20-139 chronos@ebnerverlag.de Redaktionelle Mitarbeit: Maria-Bettina Eich Layout: Publisher's Factory, München Litho: Regg Media, München Druck: Burda Druck GmbH, Offenburg Herausgeber und Verlag: Ebner Verlag GmbH & Co. KG, Postfach 3060, 89020 Ulm Geschäftsführer: Gerrit Klein, Florian Ebner, Eberhard Ebner Verlagsleitung: Martin Metzger Anzeigenleitung: Andrea Scheungrab Tel. +49 (731) 1520-341 scheungrab@ ebnerverlag.de Anzeigenverwaltung: Marianne Grünzweig Tel. +49 (731) 15 20-123 Abo-Service Chronos: Tel. +49 (1805) 26 01-18 Fax +49 (1805) 26 01-01 abo.chronos@guell.de watchtime.net/chronos Alle Rechte vorbehalten. Die Tutima Grand Classic Black 781-32 Edelstahl gehärtet, 2 Saphirgläser, wassergeschützt bis 10 bar Getreu den legendären Vorbildern von Tutima Glashütte entwickelt, wird eine Tutima Classic stets ein Klassiker sein. Von 1927 bis heute. Unverbindl. Preisempfehlung 2.390,00 Rüdiger Bucher, Chefredakteur Bestellen Sie unter info@tutima.de kostenlos unsere hochwertige Dokumentation mit Bezugsquellennachweis TUTIMA INSTRUMENTENUHREN SZ. Tutima Uhrenfabrik GmbH · Germany · Postfach 1153 27770 Ganderkesee · Tel. 04221/988320 · Fax 988377 www.tutima.de

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Das neue automatische Calibre 1887 beherbergt eine grundlegend überarbeitete Version des im Jahr 1887 von Edouard Heuer patentierten Schwingtriebs. Dieser ermöglicht den Start des Carrera Chronographen in weniger als zwei Tausendstelsekunden. Bitte besuchen Sie uns für weitere Informationen und ein aktuelles Händlerverzeichnis unter wwww.tagheuer.com.

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Start MAURICE LACROIX Masterpiece Le Chronographe ROLEX Daytona In Stahl ist sie die begehrteste Uhr der Welt. Gebraucht wird sie sogar teurer verkauft als neu, weil man auf eine neue jahrelang warten muss. Seit 2000 ersetzt ein Rolex-eigenes Uhrwerk das früher verwendete Werk der Konkurrenzmanufaktur Zenith, was die Daytona noch attraktiver macht. Nicht einmal das fehlende Datum kann die Begeisterung der Fans dämpfen. Die Weißgoldvariante besitzt statt Leuchtindexen radial angeordnete Ziffern und kostet 27140 Euro. Unterstützt vom renommierten Konstrukteur Andreas Strehler hat Maurice Lacroix als erstes eigenes Werk einen Chronographen konstruiert. Das Kaliber ML 106-2 ist eine Augenweide, weil man Rädern, Hebeln und Federn beim Arbeiten zuschauen kann, ohne dass sie durch Brücken verdeckt würden. Einen spannenden Kontrast zum traditionell aufgebauten Werk bildet das technisch-modern gestaltete Zifferblatt. In Edelstahl kostet der Chronograph 6540 Euro. Chronomat 01 Breitling steht mehr als jede andere Marke für Chronographen. Kein Wunder daher, dass die Schweizer ihr erstes eigenes Werk, vor zwei Jahren vorgestellt, gleich mit dieser sportlichen Funktion versahen. Die Konstruktion ist technisch auf der Höhe der Zeit: Eine moderne Kupplung zwischen Uhrzeit und Stoppfunktion verhindert, dass der Stoppsekundenzeiger beim Starten ungewollt springt. Wer das Uhrwerk betrachten möchte, greift zur auf 2000 Stück limitierten Variante für 7420 Euro, die einen Glasboden besitzt. BREITLING WWW.WATCHTIME.NET

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frei! L.U.C Chrono One DIE 22 BESTEN CHRONOGRAPHEN Armbanduhren mit Stoppfunktion, sogennannte Chronographen, erfreuen sich großer Beliebtheit. WATCHTIME zeigt die 22 besten Uhren dieser Art. TEXT: JENS KOCH FOTOS: NIK SCHÖLZEL CHOPARD Chopard hat bei seinem Chronographenkaliber ein wichtiges Detail verbessert: Wenn man nach dem Stoppen die Zeiger zurück auf null stellt, werden sie im Sprung abgefedert. Außerdem kann man, bei gezogener Krone, auch den normalen Sekundenzeiger per Drücker auf null stellen. Zudem lässt sich eine laufende Messung mit nur einem Knopfdruck gleichzeitig stoppen, auf null stellen und neu starten ("Flyback"-Funktion). Ein Chronometerzertifikat bezeugt die hohe Ganggenauigkeit. Die auf 500 Exemplare limitierte Uhr kostet 11130 Euro. Portugieser Chrono-Automatic Zwar hat IWC inzwischen auch ein eigenes Chronographenwerk, aber das wird noch nicht in die Portugieser eingesetzt. Stattdessen tickt im Innern das Großserienkaliber Valjoux 7750. Der Chronograph schöpft seine Schönheit, wie jede Portugieser, aus der Schlichtheit und den klaren Proportionen seines großen Zifferblatts. Für 5900 Euro kann man diesen Klassiker erstehen. LANGE Datograph Der Datograph von A. Lange & Söhne ist eine der schönsten Uhren überhaupt. Besonders gelungen ist das ausgewogen gestaltete Zifferblatt mit dem Großdatum oben und den beiden nach unten versetzten Hilfszifferblättern für Sekunden und Stoppminuten. Nicht minder ansehnlich: das aufwendig verzierte Handaufzugswerk in traditionellem Aufbau. In Platin kostet die Uhr 50000 Euro.

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DIE 22 BESTEN CHRONOGRAPHEN PANERAI Luminor 1950 8 Days Chrono Monopulsante GMT Bevor Panerai zu einer Kultuhr wurde, belieferte das Unternehmen aus Florenz die italienische Kriegsmarine. Erst seit 1993 sind die Uhren frei verkäuflich. Der 2008 vorgestellte selbst entwickelte Automatik-Chronograph mit nur einem Drücker läuft auch ohne Energie-nachschub bis zu acht Tage weiter ­ wie lange genau, darüber informiert eine lineare Anzeige bei sechs Uhr. Der zweite Stundenzeiger für eine weitere Zeitzone ist mit einer Tag-Nacht-Anzeige bei neun Uhr gekoppelt. Der Preis: 12600 Euro. MONTBLANC Nicolas Rieussec Monopusher Chronograph Open Date Erst drei Jahre ist es her, dass Montblanc mit der Rieussec sein erstes eigenes Uhrwerk vorgestellt hat. Es bezieht sich auf den ersten Chronographen überhaupt, den Nicolas Rieussec 1821 entwickelte. Wie beim Vorbild drehen sich bei Montblanc zwei Scheiben an einem Zeiger vorbei. Für die Abfolge von Start, Stopp und Nullstellung reicht dem Handaufzugs-Chronographen ein einziger Drücker. Erhältlich für 10500 Euro. HUBLOT PORSCHE DESIGN Indicator King Power Unico All Black Der erst 1980 gegründete Marke Hublot ist in den letzten Jahren unter der Führung von JeanClaude Biver ein kometenhafter Aufstieg gelungen. Das erste eigene Werk ist gleich ein Chronograph. Die King Power Unico All Black vereint alles, was die Marke ausmacht: ungewöhnliche Materialien (Keramik, Kautschuk, schwarzes Titan, Karbon, einzelne Werkteile aus Silizium) und eine durchgehend schwarze Farbgebung. Durch das skelettierte Zifferblatt sieht man das mit Flyback-Funktion ausgestattete Uhrwerk. Jedes der 500 Exemplare kostet 15000 Euro. Porsche Design wollte einen gut ablesbaren Chronographen bauen, der eine rein mechanisch angetriebene digitale Minutenanzeige besitzen sollte. Die Verwirklichung stellte sich als ziemlich kompliziert heraus: Vier Federhäuser und 800 Teile umfasst das fertige Werk. Die Stoppzeit bis 9:59 Stunden wird spektakulär in einem Fenster angezeigt. Das technisch-sportliche Design ist ebenfalls gelungen. Mit geschwärztem Titangehäuse und Kautschukarmband kostet der Indicator stolze 110000 Euro. WWW.WATCHTIME.NET

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ZENITH El Primero Captain Auch Zeniths El Primero war 1969 eines der ersten Chronographenwerke mit Automatikaufzug. Und es ist das einzige Kaliber dieser Zeit, das heute immer noch gebaut wird. Nach einigen Jahren mit Design- und Preisexperimenten fertigt Zenith heute wieder zeitlos-schöne Uhren zu vernünftigen Preisen. Die "Captain" besitzt ein Chronometerzertifikat und ist mit 4900 Euro die günstigste Möglichkeit, eine Zenith mit dem berühmten El-Primero-Kaliber zu tragen. TAG HEUER Carrera Die Carrera schrieb Geschichte, als sie 1969 vorgestellt wurde ­ bestückt mit einem der ersten Automatikchronographenwerke der Welt. Ihr Design diente vielen Uhren als Vorbild. Heute gibt es sie mit Schweizer Großserienkaliber Valjoux 7750 für 2750 Euro (Bild) oder mit dem von TAG Heuer neu industrialisierten Kaliber 1887 für 3400 Euro. JAEGERLECOULTRE Duomètre à Chronographe Die Manufaktur aus Le Sentier im Schweizer Jouxtal hat den Chronographen neu erfunden: Zwei getrennte Räderwerke für Zeitanzeige und Chronograph mit je einem eigenen kraftspendenden Federhaus sorgen dafür, dass bei eingeschaltetem Chronographen die Genauigkeit der Zeitanzeige voll erhalten bleibt. Auf dem symmetrisch aufgebauten Zifferblatt sind die blauen Chronographenzeiger optisch gleichberechtigt mit den goldenen für die Zeitanzeige. In Roségold kostet die Uhr 31600 Euro. FOLLOW YOUR CONVICTIONS "ICH MÖCHTE NICHT LEBEN WIE ALLE. ICH MÖCHTE NICHT REDEN WIE ALLE. ICH BIN ICH SELBST." Sir Bob Geldof ­ Musiker, Aktivist, Unternehmer Sir Bob Geldof ist sich bei allem, was er getan hat, immer treu geblieben ­ von der Gründung einer Band bis hin zu seiner Erhebung in den Adelsstand. Bei Maurice Lacroix fertigen wir unsere einzigartigen Uhrwerke und preisgekrönten Designs von Hand ­ weil wir, wie auch Sir Bob, unserer Überzeugung folgen. Weitere Informationen finden Sie auf www.MauriceLacroix.de Pontos Décentrique GMT

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OMEGA Speedmaster Co-Axial Chronometer Die Speedmaster Professional war bei der ersten Mondlandung dabei und hat das Bild des Chronographen maßgeblich mitgeprägt. Neben der Originalversion mit Handaufzugswerk, die immer noch offiziell für NASAWeltraummissionen zugelassen ist, gibt es diese größere Variante mit raffinierter Co-AxialHemmung und zusätzlichem Datum für 4770 Euro. PATEK PHILIPPE Ref. 5170 Darauf haben Patek-PhilippeFans lange gewartet: 2010 wurde der klassische Chronograph mit dem ersten eigenen Handaufzugschronographenkaliber vorgestellt. Das Uhrwerk ist aufwendig von Hand verziert; die Verbesserungen, vor allem die des Rückstellmechanismus, schlugen sich in sechs Patenten nieder. Die Referenz 5170 in Gelbgold kostet 57910 Euro. CARTIER Calibre de Cartier Zentralchronograph Cartier baut mit dem Zentralchronograph aus der 2010 eingeführten Kollektion Calibre de Cartier eine Uhr mit eigenem Uhrwerk und ungewöhnlicher Anzeigeform. Es gibt keine Hilfszifferblätter, und der Stoppminutenzeiger weist als Doppelzeiger auf eine Doppelskala in der unteren Zifferblatthälfte. Der Stoppsekundenzeiger kommt wie gewohnt aus der Mitte. Das Werk kann durch den Glasboden betrachtet werden. In Rotgold kostet die Uhr 34400 Euro. WWW.WATCHTIME.NET

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DIE 22 BESTEN CHRONOGRAPHEN Faszinierende Zeit. Barçelona, Halbfinale, die 92. Minute läuft ... 1911 BTR Chronograph EBEL Ebels Chronograph basiert auf dem gleichen Werk wie die Breguet Type XX (unten). Die Hersteller gehörten früher zur gleichen Gruppe. Die Uhr mit den fließenden Formen wirkt besonders sportlich durch den verschraubten Kautschukring, die Kautschukdrücker, die roten Chronographenzeiger und die roten Ziernähte. Das Designobjekt bekommt man für 5100 Euro. CHRONOSWISS Chronoscope Inspiriert von Taschenuhrenchronographen ließ Chronoswiss sich vom Schweizer Werkespezialisten Andreas Strehler ein historisches Kaliber zu einem ungewöhnlichen Chronographen umkonstruieren: Während die Zeit mit Stunden oben, Minuten aus der Mitte und Sekunden unten angezeigt wird, befindet sich der einzige Stoppzeiger für die Sekunden in der Mitte. Komplettiert wird der historische Ansatz durch die EinDrücker-Steuerung in der Krone. Der Preis: 5800 Euro. M. Busacca Weltklasse Fussballschiedsrichter trägt die Seven Seas Blue Marlin. Ref. 6198-SS022 BREGUET Type XX Die Type XX ist ein echtes Urgestein: Seit ihrer Vorstellung in den 1950er Jahren hat sich die Fliegeruhr kaum verändert. Das Kaliber wurde vom Schweizer Werkespezialisten Lemania entwickelt und besitzt eine einfache, aber zuverlässige Chronographensteuerung. Dadurch und durch den günstigen Preis von 6500 Euro unterscheidet sie sich deutlich von dem luxuriösen Rest der Breguet-Kollektion. CIMIER Uhren erhalten Sie im ausgewählten Fachhandel, oder in der CIMIER Boutique Zürich.

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DIE 22 BESTEN CHRONOGRAPHEN SINN 756 Diapal Die Uhr wurde für härteste Einsätze entwickelt und bietet entsprechende Features: kratzfestes Gehäuse, Beschlagsicherheit durch Feuchtigkeit bindende Trockenhaltekapseln, Magnetfeldschutz und Funktionssicherheit von ­45° bis +80° C durch Spezialöl. Dank eines speziell beschichteten Bauteils muss die Hemmung des Uhrwerks nicht mehr geölt werden. Damit wurde eine der größten Schwachstellen mechanischer Uhren eliminiert. Der Technologieträger kostet lediglich 2150 Euro. EBERHARD & CO. Chrono 4 Géant Eberhard hat mit vier Hilfszifferblättern in Reihe das Aussehen des Chronographen revolutioniert. Von links nach rechts liest man Stoppminuten und Stoppstunden, eine zusätzliche 24-Stunden-Indikation und die kleine Sekunde der Zeitanzeige ab. Das Modul, das auf das bewährte Basiskaliber Eta 2894 aufgesetzt wird, wurde von Eberhard selbst konstruiert. Das neue, sehr sportlich gestaltete Modell Géant besitzt einen Drehring mit Minuteneinteilung sowie ein Kautschukband und kostet 5460 Euro. 1966 Chronograph GIRARDPERREGAUX Das klassische Design mit zwei Hilfszifferblättern in einer waagerechten Linie findet seine Entsprechung in einem markeneigenen Uhrwerk. Auch die blattförmigen Zeiger, das Armband ohne Naht und die Tachymeterskala zum Messen von Geschwindigkeiten sind stilecht und erinnern an die 1960er Jahre. Die Uhr ist im Roségoldgehäuse für 21700 Euro zu haben. WWW.WATCHTIME.NET

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nicolas rieussec timewriter. Ein Tribut an den Erfinder des Chronographen. Monopusher er Chronograph, Manufakturkaliber mit automatischem Aufzug. 60-Sekunden- und 30-Minuten-Zähler mittels Drehscheiben und feststehenden Zeigern. 72 Stunden Gangautonomie. Hergestellt in der Montblanc-Manufaktur r in Le Locle, Schweiz.

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RUND UND SACHLICH DESIGNIst schon über 50 Jahre alt und sieht immer noch aus wie der Inbegriff einer Uhr: die "Max Bill" von Junghans. TEXT: MARIA-BETTINA EICH n den f ünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts wollte man der vom Krieg gebeutelten Welt ein neues, schöneres Gesicht verleihen. Christian Dior erfand mit seinem damenhaften New Look die typische Silhouette der Fifties; Nierentischchen und hellb laue Vespas verströmten eine schwungvolle und heitere Atmosphäre. Und dann gab es da noch die D esigner, die a ns Bauhaus anknüpften und ihren Beruf unter ethischen Gesichtspunkten sahen. Einer von ihnen war der 1908 geborene Schweizer Max Bill. Er hatte als junger Mann am legendären Bauhaus in Dessau studiert und war in der er sten Hälfte der F ünfziger einer der Gründer und erster Rektor der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Bill, seine Kollegen, die Studenten und zahlreiche Gesinnungsgenossen an anderen Orten propagierten ein D esign, dessen Schönheit seiner Funktionalität entspringen sollte. Gebrauchsgegenstände sollten das Leben ihrer Benutzer verbessern, indem sie ihren Nutzen so optimal wie möglich erfüllten. Mitte der Fünfziger erhielt Max Bill von der großen deutschen Uhrenfirma Junghans aus Schramberg im Schwarzwald den Auftrag, eine Küchenuhr zu gestalten. 1961 entstanden aus dem p uristischen Design dieser Küchenuhr die ersten Max-Bill-Armbanduhren von Junghans. Sie waren kreisrund und besaßen damit die Form, die sich in logis cher Konsequenz aus den sich drehenden Zeigern ergibt. Vom Gehäuse war rund ums Zifferblatt nur noch ein schmaler Rand zu sehen, denn dekorative Extras brauchte Max Bills Schönheitsbegriff nicht. Dafür musste die Uhr optimal ab-

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"Ich habe eine Schwäche für Uhren." Max Bill, 1963 IKONE lesbar sein, um möglichst hohen Nutzwert zu bieten. Sie ist es ­ da nk Max Bills bis ins kleinste Detail durchdachter Zifferblätter. Da reichen die langen Minutenzeiger exakt bis zu den k urzen Minutenstrichen und die k ürzeren Stundenzeiger bis zu den lä ngeren Stundenindexen. Leuchtpunkte markieren die Viertelstunden, damit man auch bei Dunkelheit sehen kann, wie spät es ist. Und die Ziffern rücken ungewöhnlich weit ins Zentrum der Uhr, sodass sie sich optisch in keiner Weise mit der äußeren Strichskala ins Gehege kommen. Bei der Typografie der Z iffern zeigt Bill, der nicht nur Designer, sondern auch Architekt, Bildhauer und Maler war, seine Qualitäten als Grafiker. Die Ziffern gehören zu den Merkmalen, die die Junghans-Uhren des Schweizers unverwechselbar machen ­ insbesondere die eigenwillige Vier. Junghans wird in diesem Jahr 150, die Bill'sche Armbanduhr 50 ­ und ihr Design ist heute ebenso modern wie zum Zeitpunkt ihrer Entstehung. Zum Glück kann man sie immer noch kaufen. Die Uhren der heutigen Kollektion "max bill by Junghans" sehen genauso aus wie ihr e Vorfahren. Ihre Werke sind mec hanisch wie früher, ihre Preise (ab 495 Euro mit Handaufzugswerk, ab 575 Euro mit Automatikwerk) machen sie zur er schwinglichsten Ikone in der Welt der mechanischen Armbanduhr. Das hätte ihrem Schöpfer gefallen. Schließlich sollte die gut gestaltete Uhr das Leben vieler verbessern und nicht nur das der Happy Few.

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DAMENUHREN SOMMER ENTGEGEN Naturparadiese, alte Schlösser, Meeresstrände und hyperreale Farbwelten: Wenn der Sommer so wird, wie Kleider- und Uhrenmode uns verheißen, bleibt vom grauen Alltag nicht viel übrig. TEXT: MARIA-BETTINA EICH À la mer Ach! Bald kann man die Wochen zählen, bis es so weit ist. C ôte d'Azur oder Kühlungsborn, Bretagne oder Sylt: Das Meer ist blau, die Stimmung steigt. Während wir da rauf warten, tragen wir schon mal Blau. Denim, Himmelblau oder den Blauton der Sa ison: etwas heller als Marine, etwas dunkler als Königsblau. Hermès hat die U hr zu dies er Farbnuance gemacht ­ "Malteserblau" nennt das französische Luxuslabel sie. Zweimal schlingt sich das b laue Lederarmband der Cape Cod Tonneau Bleu de M alte (1950 Euro) ums sonnengebräunte Handgelenk, wird aber nicht mit Seemannsknoten geschlossen. Das Gehäuse ist aus Edelstahl, die Ziffern sind blau umrandet, ein Quarzwerk treibt die Zeiger an ­ auf Cape Cod, auf Malta und sogar im Binnenland: Unter dem Pflaster liegt der Strand! STRENESSE Farb-Flash Wie heißen die? Neon? Elektro? Schlicht und ergreifend Knallfarben? Oder sollte man die hyperrealen neuen Töne der Saison eher nicht mit einer V okabel aus der Laborwelt benennen und ihnen den Titel geben, den sie bei den Hublot-Uhren schon hatten, bevor sie in die Mode einzogen? Tutti Frutti nennt die Schweizer Marke mit den unverkennbaren Uhren im kantig-offensiven Design ihre buntesten Modelle. Neu: die Automatic Steel Tutti Frutti Mirror mit Edelstahlgehäuse, mechanischem Automatikwerk und frappierendem Spiegelzifferblatt (15000 Euro). Die Farbvarianten ihrer Saphire, Lederarmbänder und Kautschukelemente decken das Spektrum der Extremtöne dieses Frühjahrs und Sommers mühelos ab. JIL SANDER WWW.WATCHTIME.NET

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STRENESSE Europas Größter Internetshop für Exklusive Uhren & Schmuck Bewachsen Zarte Blümchen waren gestern, die zum Ornament abstrahierte Fauna macht Pause. In diesem Jahr tritt die Natur plakativ, großformatig und höchst gegenständlich auf. Weibliche Silhouetten werden in Zitronenhaine oder Rosengebüsche verwandelt. Dank extravaganter Prints. Mit dieser Technik kommen die Uhrenhersteller nicht weit. Wenn sie die Blätter überzeugend auf Zifferblättern wuchern und vielleicht noch ein Tier durch die Landschaft wandern lassen wollen, müssen sie sehr aufwendige und sehr alte Kunsthandwerkstechniken bemühen. Bei der Giraffenuhr aus der Serie "African Landscape" von Van Cleef & Arpels (Preis auf Anfrage) bilden Perlmuttintarsien, Emailarbeiten und raffinierter Edelsteinbesatz das Zifferblatt-Tableau. Damit die auch nach dem nächsten Börsenboom nicht jeder trägt, ist sie a 22 Stück limitiert. uf Es war einmal ... oder auch nicht. Trugen die Frauen früher, als das Wünschen noch geholfen hat und sich die guten und die bösen Feen an den Betten der neugeborenen Prinzessinnen abwechselten, solche Kleider? Fedrig, mysteriös und ein bisschen infam? Oder stammen die sommerlichen Spitzenkreationen der Modedesigner aus dem K ostümfundus unserer kollektiven Fantasie? Und Uhren wie die Ladymatic von Omega mit dem guillo chierten SupernovaMuster (11410 Euro): Trug man die am Hof des Sonnenkönigs? Aber damals arbeitete man noch nicht mit Edelstahl und High-tech-Keramik, die sich bei der L adymatic als Ring zwischen Lünette und Gehäuse legt. Außerdem war Omegas "Co-Axial-Hemmung" noch nicht erfunden, die das mechanische Uhrwerk noch langlebiger machen soll und sich im Inneren der strahlenden B rillant-Stahl-Uhr befindet. Doch das tut dem Zauber keinen Abbruch. www.watch.de CHANEL info@watch.de

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UHREN-NEWS 2011 ORT DER ENTSCHEIDUNG Auf der weltgrößten Uhrenmesse, der Baselworld, werden jeweils Ende März Tausende neue Modelle präsentiert und die Trends für das Uhrenjahr gesetzt. Schon vor Messebeginn zeigt WATCHTIME TEXT: ALEXANDER KRUPP, JENS KOCH eine Auswahl der diesjährigen Neuheiten. Markant Ulysse Nardin ie Taucheruhrenserie Maxi Marine Diver gehört zu den Bestsellern der M arke. Das neueste Modell heißt Black Sea und überzeugt durch eine besonders ausdrucksstarke Farbgebung. Rote Leuchtanzeigen weisen die Uhrzeit und, bei zwölf Uhr, die verbleibende Gangreserve. Kennzeichnend für die ganze Serie sind ein Chronometerzertifikat zur B estätigung der Ganggenauigkeit sowie das Wellenmuster auf dem Zifferblatt und dem Taucherdrehring. Technisches Highlight des neuen M odells ist das mit Kautschuk beschichtete Edelstahlgehäuse, das perfekt zum Kautschukband mit seinen schwarzen Keramikelementen passt. 7600 Druckfest Breitling ie Leser dieses Magazins sind die Ersten, die den brandneuen Superocean Chronograph zu Gesicht bekommen. Denn offiziell wird die ausdrucksstarke Sportuhr erst während der Basler Messe vorgestellt. Mit verschraubten Drückern, verschraubter Krone, einseitig drehbarem Minutenskalenring und einer Wasserdichtheit bis 500 Meter eignet sich der Zeitmesser bestens zum Tauchen. Der Sekundenzeiger und die Umrandungen der Anzeigen sind wahlweise orangefarben, rot, weiß, gelb oder blau. Das Automatikkaliber wird wie jedes b ei Breitling verbaute Werk von der offiziellen Chronometerprüfstelle COSC auf seine Präzision getestet. Ca. 4950 Historisch Hamilton it der Pan Europ lässt Hamilton seinen ersten Automatikchronographen aus dem J ahr 1971 wiederaufleben. In diesem tickte das 1969 vorgestellte Kaliber 11, eines der ersten automatischen Chronographenwerke überhaupt. Das damals als "Hamilton Büren" firmierende Unternehmen hatte das W erk zusammen mit anderen Uhren- und Werkeherstellern entwickelt. Das neue Modell kommt dem historischen Vorgänger mit seinem ovalen Gehäuse, dem blau-weißen Zifferblatt und der T achymeterskala zur Geschwindigkeitsmessung sehr nahe. 1971 Ex emplare werden produziert. 1395 WWW.WATCHTIME.NET

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Funktional Glycine er sicher tauchen will, taucht mit Glycine: Die Lagunare Automatic L1000 ist bis 30 Bar druckfest, besitzt stark leuchtende Anzeigen und misst die Tauchzeit mit Hilfe eines Drehrings, dessen Nullpunkt auf den orangefarbenen Minutenzeiger justiert wird. Damit sich der Rin g nach dem S tart des Tauchgangs auf keinen Fall verstellt, wird er mit Hilfe einer Fixierschraube bei vier Uhr festgeklemmt. 1495 Präzise TAG Heuer eine mechanische Uhr stoppt präziser: Während herkömmliche Chronographen Achteloder höchstens Zehntelsekunden-Intervalle messen können, erreicht der Mikrograph tatsächlich eine H understelsekunden-Genauigkeit. Möglich macht dies ein selbst entwickeltes Uhrwerk mit zwei unabhängigen Räderwerken. Die Unruh des Stoppmechanismus oszilliert mit atemberaubenden 360000 Halbschwingungen pro Stunde, während der Taktgeber für die Uhrzeit die herkömmliche Frequenz von 28800 Halbschwingungen aufweist. Die Hundertstelsekunden werden von einem zentralen blauen Zeiger angezeigt. TAG Heuer baut 150 Exemplare. 40000 Individuell Glashütte Original as eigenwillig geformte Edelstahlgehäuse der neuen Manufakturuhr Seventies Panoramadatum folgt dem f uturistischen Stromliniendesign der siebziger Jahre. "Panoramadatum" bedeutet bei Glashütte Original, dass die zw ei Scheiben des Großdatums auf derselben Höhe liegen, was durchaus nicht bei allen Marken der F all ist. D as harmonisch ins Gehäuse integrierte Metallarmband verfügt in der S chließe über eine versteckte Verlängerungsmöglichkeit: Drückt man das Glash ütte-OriginalLogo, so lässt sich das Band in acht EinMillimeter-Schritten verlängern und so genau auf den Armumfang einstellen. 8950 Euro. Robust Mühle-Glashütte ie sächsische Marke bietet unter dem Namen Marinus GMT eine r obuste und wass erfeste Outdoor-Uhr mit zweiter Zeitzone an. Angetrieben werden die dr ei herkömmlichen Zeiger und der zus ätzliche 24-Stunden-Zeiger von einem EtaAutomatikkaliber, das wie alle v on Mühle verwendeten Werke zahlreiche hauseigene Bauteile enthält. Noch schneller als d urch das Z eigerstellen lässt sich die zweite Zeitzone justieren, indem man die 24-Stunden-Lünette auf den Zusatzzeiger ausrichtet. Das 42 Millimeter große Gehäuse ist bis 300 Meter wasserdicht, und das K autschuk- oder Edelstahlband besitzt eine Schnellverlängerung. 1690 Euro.

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DIE WELT DER FEINEN UHREN ... ... im RundumPaket für alle Uhren-Liebhaber. WO MAN SICH TRIFFT Die Baselworld ist der Anlass schlechthin, Uhren zu betrachten, darüber zu diskutieren und die nächsten Käufe zu planen. Das gilt für Endverbraucher ebenso wie für TEXT: ALEXANDER KRUPP Großhändler und Juweliere. ie Baselworld, die in diesem Jahr vom 24. bis zum 31. M ärz stattfindet, ist die w eltweit größte Uhrenveranstaltung. Jährlich kommen rund 100 000 Besucher, um sich über Uhren, Schmuckstücke, Edelsteine und verwandte Produkte von knapp 2000 Unternehmen zu informieren. Es handelt sich um eine F achund Publikumsmesse, das heißt Endverbraucher sind herzlich willkommen. In fünf mehrstöckigen Hallen in der Nähe des Badischen Bahnhofs können sie die Neuheiten des Jahres in Tausenden von Vitrinen und Auslagen betrachten, sich darüber austauschen und die Trends des Jahres analysieren. Die Baselworld öffnet ihre Tore jeweils von neun bis 18 Uhr, am letzten Tag von neun bis 16 Uhr. Ein Tagesticket kostet 60 S chweizer Franken. Wer die Messe mehrmals besuchen will, was aufgrund der großen Ausstellerzahl empfehlenswert ist, erhält für 150 Schweizer Franken eine Dauerkarte. TIPP Alle wichtigen Uhrenneuheiten, die in Basel präsentiert werden, finden Sie bereits ab dem ersten Messetag im Chronos-Sonderheft "Basel 2011". 6 x CHRONOS 2 x SONDERHEFT FT 1 x CHRONOS EDITION UHREN Jetzt online bestellen : Jetzt aket Abo-P n sicher Luftig und modern: der Messestand von Nomos www.watchtime. net/shop Leuchtstark: der Auftritt von Bell & Ross WWW.WATCHTIME.NET

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BASELWORLD PROMOTION REGULATEUR NERO SECUNDA Klassisch elegante Armbanduhr mit automatischem Aufzug; Anzeige mit dezentraler Stunde, Minute und kleiner Sekunde; Regulateur Anzeige mit springender Sekunde; Rotor ist skelettiert, handgraviert und guillochiert; Gehäuse (Ø 44mm) aus Edelstahl PVD beschichtet mit entspiegelten Saphirglas im Deckel und Boden. Lünette, Gehäuseboden und Krone aus massivem Rotgold. Schwarzes Zifferblatt. Lederband mit Kontrastnaht und Doppelfaltschließe mit Rotgold Emblem. www.erwinsattler.de MANERO CHRONOPERPETUAL Der ewige Kalender mit der korrekturfeien Anzeige von Datum, Wochentag, Monat sowie Mondphase ist und bleibt aufgrund seiner Komplexität und mechanischen Finesse eine technische Herausforderung, der nur eine Handvoll Uhrmacher gewachsen ist. Der Mechanismus kennt die unterschiedlichen Monatslängen und weiss, wann das nächste Schaltjahr ansteht. Eine manuelle Kalenderkorrektur wird erst im Jahr 2100 notwendig. www.carl-f-bucherer.com ZEITMEISTER FLIEGERUHR Im Edelstahlgehäuse des Wempe Zeitmeister Fliegeruhr Chronograph XL, Durchmesser 45mm, sorgt ein deutscher automatischer Chronometer für zuverlässige Zeitanzeige und präzise Kurzzeitmessung. Hilfszifferblätter bei 6 und 12 Uhr stoppen Stunden und Minuten. Die Datumsanzeige komplettiert die Funktionalität. Das entspiegelte Saphirglas sowie das schwarze Zifferblatt mit weißen Leuchtziffern und Zeigern gewähren perfekte Nachtablesbarkeit. www.chronometerwerke-glashuette.de TANGENTE & IHRE GESCHWISTER Tangente ist der Klassiker, der berühmte, der Preise einheimst wie wohl keine mechanische Uhr sonst. Nun gibt es sie auch kleiner. Oder mit neuem sehr großem Datum. Oder als Variante GMT, erweitert um eine pfiffig konstruierte Zeitzone. Die verrät, wo man und wie spät es anderswo ist. So oder so baut NOMOS jene schönen Manufaktur-Zeitmesser, die den Träger als Kenner ausweisen: von Design wie von Uhrmacherei feinsten Kalibers. www.nomos-glashuette.com

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INTERVIEW "ALLE MEINE UHREN " SIND SEXY! ZUR PERSON Marcel Reif (Jahrgang 1949) studierte Publizistik, Politikwissenschaft und Amerikanistik. 1972 wurde er freier Mitarbeiter beim ZDF, 1994 wechselte er zu RTL. Seit 1999 ist Reif Chefkommentator für den Fußball bei Sky Deutschland (früher Premiere). Marcel Reif zählt zu den bekanntesten Sportkommentatoren Deutschlands. Feuer und Flamme ist er nicht nur für den Fußball, sondern auch für Armbanduhren. FRAGEN: ELMAR SCHALK & NINA BAUER FOTOS: NINA BAUER ie würden Sie sich ­ im Bezug auf Armbanduhren ­ bezeichnen? Das geht schon in Richtung Freak. Ich finde Uhren faszinierend! Erstens sind sie mit das Einzig e, was ein M ann als Schmuck vernünftigerweise tragen kann. Zweitens sind sie die F ortsetzung der Spielzeugeisenbahn: Technik, die man fassen und b eschauen kann. Ich lasse mir auch gerne mal so ein Stück öffnen ­ ich selbst werde das nie lernen und will das auch nicht. Aber ich lasse mich davon faszinieren, was in einer Armbanduhr so passiert. Welche Komplikation begeistert Sie am meisten? Es gibt Komplikationen, die ich sehr spannend finde. Mir gefallen aber auch ganz einfache Uhren, die nur zwei Zeiger haben ­ das ha t alles seinen eigenen Wert. So eine Grande Complication einmal in der H and zu halten, wenn das Glöcklein klingelt, ist schon toll. Aber es ist nicht das, was mich an Uhren reizt. Mich fesselt eine alte, einfache Uhr ungemein. Ich merke dabei, dass ich immer mehr in Ric htung Vintage gehe. Was fasziniert Sie an Vintage-Uhren? Dass schon vor so vielen Jahren Menschen derart präzise Instrumente bauen konnten, mit einem s olchen Sinn für Ästhetik. Diese Uhren haben heute denselben, wenn nicht noch größeren, ästhetischen Reiz wie damals. Wie ist Ihr e Uhrenleidenschaft entstanden? Schwer zu sagen. Die Rolex Submariner, die ich am Arm trage, war meine erste Vintage-Uhr. Ich war 19 und Student. Sie gehörte meinem V ater. Er trug sie nur ab und zu. Ich bot ihm an: "Du b ekommst meine S eiko und gibst mir dafür deine Uhr." Er: "Guck mal, wie die Ro lex aussieht ­ das ist doch ein altes Ding!" Aber ich konnte ihn überzeugen, und so haben wir getauscht. Danach ließ ic h sie r ichten, und der Uhrmacher, sicher guten Willens, sagte: "Ich mache Ihnen die Uhr wieder picobello und setze Ihnen auch noch ein neues Zifferblatt ein." Das mit dem Zifferblatt würde ich heute nicht wieder tun. Leute, die mich heute ärgern wollen, sagen: "Super Uhr, aber ist das Zifferblatt nicht ein bisschen neu?" Rufen Uhren bei Ihnen Erinner ungen wach? Ja, jede hat ihre eigene Geschichte. Ich weiß noch genau, wo ich sie gekauft habe, was sie mich gekostet hat und was ich mit ihr Schönes erlebt habe. Zum Beispiel die IWC Boesch: Ich besaß mal ein k lassisches BoeschBoot auf dem Zürisee. Bis ich festgestellt habe, dass ich es zu selten nutzen kann ­ als o habe ich es v erkauft. Irgendwann lancierte IWC eine BoeschSonderedition, und so ist mir diese Uhr als Erinnerung geblieben. Links: Reif liebt Vintage-Uhren wie diese Universal Genève in Rotgold oder die Heuer Camaro in Stahl Rechts: Erinnerung an das eigene Boot: IWC Boesch Aquatimer Chronograph Besitzen Sie eine Uhr , die Sie als "sexy" bezeichnen würden? Jede. Jede ist zu ihr em Zeitpunkt sexy. Sonst würde ich die nicht anziehen. Welche Uhr nehmen S ie ins Stadion mit? Da gehe ich ganz nach dem Lustund-Laune-Prinzip vor. Es gib t wunderbare Geschichten mit Karl-Heinz Rummenigge, der ja auch sehr uhrenaffin ist. Wenn ich weiß, dass ic h im Vorfeld des S piels mit ihm a m Tisch stehe, überlege ich mir sehr wohl, welche Uhr ich anziehe, und wähle g ern eine, die er vielleicht noch nicht hat. Dann ziehe ich ganz bewusst den Ärmel etwas zurück, bleibe so stehen und warte ab. Nach zehn Sekunden hat er mein Handgelenk gescannt, sagt aber nichts. Das sind her rliche Spielchen unter Männern.

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Chronomat 01 W 6.790* Breitling kreiert den Chronografen par excellence Perfekte Formgebung, Ausnahmemotor: Breitling startet mit einem hochexklusiven Instrument zum Höhenflug und setzt im Bereich mechanischer Chronografen Massstäbe. Ein markantes Design, einzigartig, aufs Wesentliche reduziert. Ein gelungener Mix von Performance und Eleganz. Die Chronomat 01 ist auf maximale Robustheit, Funktionalität, Effizienz getrimmt und für Passionierte uhrmacherischer Glanzleistungen konzipiert. Im durchtrainierten Zeitmesser tickt das vollumfänglich von Breitling entwickelte und gefertigte Kaliber 01. Dieser architektonisch innovative Motor ist ultrazuverlässig und ultrapräzis. Raffinierte Ästhetik und Performance pur: Mit der Chronomat 01 interpretiert Breitling den mechanischen Chronografen neu. Breitling Manufakturkaliber 01. Chronografenwerk mit Säulenrad und vertikaler Kupplung. COSC-zertifizierter Chronometer. Automatikaufzug mit einer über 70-stündigen Gangreserve. Patentiertes Nullstellungssystem. Augenblickliches, jederzeit einstellbares Datum. 47 Rubine. W W W.BRE ITL IN G.COM *Unverbindliche Preisempfehlung

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ORION DATUM Neu: Orion mit unverschämt großem Datum. Selbst der Gast am Nebentisch sieht jetzt, ob seine Tantiemen fällig sind oder endlich die Ferien beginnen. Daher heißt das neue Datum Fernsehdatum. Und der patentierte NOMOS-Mechanismus ließ die ganze Uhr leicht wachsen: So wirkt sie noch flacher, schöner ­ und unverschämt elegant. Mindestens 1640 Euro. Berlin: Christ KaDeWe, Lorenz; Hamburg: Becker; Lübeck: Mahlberg; Braunschweig: Jauns; Düsseldorf: Blome; Dortmund: Rüschenbeck; Münster: Oeding-Erdel; Köln: Berghoff, Kaufhold; Bonn: Hild; Koblenz: Hofacker; Darmstadt: Techel; Wiesbaden: Stoess; Stuttgart: Pietsch; Ludwigsburg: Hunke; München: Bucherer, Fridrich, Kiefer, Hieber; Augsburg: Bauer & Bauer; Ulm: Scheuble; Bamberg: Triebel; Dresden: Leicht. Überall: Wempe. www.nomos-store.com und www.nomos-glashuette.com