IBG Worldwide: Minutenrepetitionen

Videos der feinsten Uhren und ihrer Komplikationen

Jeden Tag um 0.59 und 12.59 Uhr erklingt der Schlag einer Minutenrepetition exakt 32-mal, so oft, wie niemals sonst. Wer dann in der Lage ist, sich eine Uhr mit Minutenrepetition ans Ohr zu halten und diesen einzigartigen Klang zu genießen, kann sich glücklich schätzen. Stellvertretend für alle, die diese Möglichkeit nicht haben, besucht der Uhrenexperte Jeff Kingston die Manufaktur von Breguet im wunderschönen Vallée de Joux im Schweizer Jura. Seit 2003 wurde der Hauptsitz vier Mal umfangreich erweitert. Folgen Sie Jeff Kingston in seinen englischsprachigen Dokumentarfilmen in die Ateliers von Breguet und erleben Sie, wie die faszinierende Komplikation der Minutenrepetition realisiert wird.

Nachdem der Uhrmacher die Klangfedern eingesetzt hat, prüft er am Werktisch die Stimmung der Schläge und die Harmonie des Doppelschlags. Wenn er mit dem Ergebnis zufrieden ist, findet die genaue Kontrolle im schallgeschützen Labor statt. Nun zeigt sich, ob der Klang der Minutenrepetition – etwa durch feinste Kürzungen der Klangfedern – weiter angepasst und danach selbstverständlich aufs Neue geprüft werden muss. Dieses Prozedere findet bei jeder Breguet-Uhr mit Minutenrepetion mehrmals statt, bis schließlich der Uhrmacher mit dem Klang des Schlagwerks zufrieden ist.

Was den Klang einer Minutenrepetition ausmacht

Doch nicht nur die Klangfedern sind verantwortlich dafür, wie der Schlag einer Minutenrepetition ertönt. Jeff Kingston stellt mit der neuen Breguet Tradition 7087 drei weitere, außergewöhnliche Komponenten vor, die diese Repetitionsuhr auszeichnen. Tauchen Sie in der Langversion des Videos von seinem Besuch bei Breguet in die Welt der Manufaktur und ihrer Komplikationen ein und entdecken Sie auch das Tourbillon. Diese Konstruktion zur Verbesserung der Ganggenauigkeit hat einst Abraham-Louis Breguet, Gründervater der heutigen Marke, erfunden und patentiert.

Die Breguet Tradition 7087 zeichnet sich durch eine Regulierkonstruktion aus, die mithilfe von Magnetismus gesteuert wird. Sie hält den Takt für das Schlagwerk, sorgt also dafür, dass die einzelnen Töne in gleichmäßiger Geschwindigkeit nacheinander erklingen. Die zweite außergewöhnliche Eigenschaft dieser Uhr ist die Anordnung der Klang-Komponenten für die Minutenrepetition: Da die Klangfedern Zifferblatt-seitig auf dem Werk sitzen und die Hämmer von unten auf sie schlagen, können sie sich das Saphirglas als Resonanzkörper zu eigen machen. Und schließlich wird die Energie mittels einer Kette von der Aufzugsfeder an das Schlagwerk übertragen. Diese Konstruktion ermöglicht eine konstante Kraftübertragung und damit auch ein gleichmäßiges Erklingen des Schlagwerks.

Wie eine Minutenrepetition gestimmt wird

Doch nicht allein die mechanischen Komponenten machen den perfekten Klang einer Minutenrepetition aus. Erleben Sie in der Zusammenfassung von Jeff Kingstons Video-Dokumentation, wie eine Minutenrepetition bei Breguet gestimmt wird:

Ihr Klang ist nur ein besonderer Aspekt der Breguet Tradition 7087, ein weiterer ist das Tourbillon. 1801 patentierte Abraham-Louis Breguet (1747-1823) seine Konstruktion für die Verbesserung der Gangenauigkeit von Taschenuhren und gab ihr den Namen Tourbillon. Bis heute hat diese Komplikation nichts von ihrer Faszination eingebüßt. Sehen Sie im Video die wichtigsten Uhrwerksteile der Tradition 7087 und erleben Sie, wie ein Uhrmacher den Unruhreif in den Tourbillonkäfig einsetzt und sodann das komplette Tourbillon in das Uhrwerk einbaut.

Heute verfügt Breguet über die erstaunliche Bandbreite von elf Uhrwerken mit Tourbillon, darunter ein extraflaches Kaliber mit peripherem Rotor und das Mysterieuse-Tourbillon Messidor, das in der Uhr zu schweben scheint.

Was die Tradition 7087 mit Minutenrepetition und Tourbillon auszeichnet

Das folgende Exzerpt aus Jeff Kingstons Video-Dokumentation zeigt auf einen Blick die konstruktiven Besonderheiten der Tradition 7087 und ermöglicht es, diese Uhr und ihr Werk aus nächster Nähe zu betrachten.

In komplizierten Uhren verbinden sich moderne technische Erkenntnisse mit der jahrhundertelangen Erfahrung der Uhrmacherkunst. Ein Beispiel dafür ist der Antrieb eines Uhrwerks über die Konstruktion von Kette und Schnecke, die dafür sorgt, dass der Energiefluss bei Vollaufzug wie bei abnehmender Spannung der Zugfeder gleich bleibt. Wie dieses Prinzip funktioniert, erklärt Jeff Kingston im englischsprachigen Video:

Über IBG Worldwide

IBG Worldwide ist eine Video-Plattform, die sich mit der Herstellung feinster Zeitmesser beschäftigt. Sie bietet Dokumentarfilme, die Einsteigern, Uhrenfans und selbst erfahrenen Sammlern noch überraschende Einblicke in komplexe Fertigungsverfahren der Uhrenmanufakturen und in die geheimnisvolle, filigrane Welt hinter den Zifferblättern bieten.

 

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