1969 – Da Vinci Beta 21
Wer IWC und Da Vinci hört, denkt heute beinahe zwangsläufig an das runde Uhrenmodell mit Automatikchronograph und ewigem Kalender, lanciert 1985. Dabei reicht die Namenshistorie bei den Schaffhausern bis ans Ende der 1960er Jahre zurück. Auf dem Weg zu einem Quarzwerk hatte sich die Uhrenmanufaktur am schweizerischen Gemeinschaftsprojekt Beta 21 des Neuenburger Centre Électronique Horlogèr (CEH) beteiligt.
Die Präsentation des Uhrwerks erfolgte am 10. April 1970 im Rahmen simultan abgehaltener Pressekonferenzen in Basel, New York und Tokio. IWC, „die einzige Uhrenfabrik im Nordosten der Schweiz“, verpackte das große, rechteckige Quarzwerk in ein voluminöses, bewusst unrund geformtes Gehäuse. Von der elektronischen Da Vinci mit Kaliber Beta 21 entstanden im Produktionszeitraum bis 1974 rund 600 Exemplare. Das abgebildete Gelbgoldmodell stammt aus dem Jahr 1970.
Index IWC Meilensteine:
- IWC – Die Anfänge
- 1936 – Erste Fliegeruhr
- 1939 – Portugieser
- 1940 – Große Fliegeruhr und W.W.W.
- 1948 – Mark 11
- 1950 – Kaliber 85
- 1955 – Ingenieur
- 1967 – Aquatimer
- 1969 – Da Vinci Beta 21
- 1976 – Ingenieur SL
- 1978 – Porsche Design Kompassuhr und 1981 – Porsche Design Chronograph Titan
- 1985 – Da Vinci Ewiger Kalender und 1986 – Da Vinci Keramik
- 1990 – Grande Complication
- 1992 – Doppelchronograph
- 1993 – Il Destriero Scafusia
- 2000 – Kaliber 5000
- 2003 – Portugieser Ewiger Kalender
- 2009 – Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month
- 2011 – Portugieser Sidérale Scafusia






