1955 – Ingenieur
Diese vielbeachtete Armbanduhr sollte das Image von IWC prägen wie kaum eine andere. Herausragendes Merkmal war der zweistufige Schutz des Uhrwerks vor schädlichen Einflüssen starker Magnetfelder. In dieser Hinsicht knüpfte die Ingenieur an die 1948 vorgestellte Mark 11 an. Für die empfindlichen Partien des 1952 vorgestellten Kalibers 8521 verwendete IWC amagnetische Komponenten. Außerdem wurde das gesamte Uhrwerk von einem zusätzlichen Weicheisengehäuse umfangen, das einen Magnetfeldschutz bis 80.000 Ampere pro Meter gewährleistete.
Das Automatikwerk mit Pellaton-Aufzug maß infolge des patentierten Fensterdatums, das vergleichsweise dicht bei den Zeigerwellen lag, 6,4 Millimeter in der Höhe. Zur Steigerung der Ganggenauigkeit kletterte die Unruhfrequenz auf stündlich 19800 Halbschwingungen. Vom Kaliber 8521 entstanden bis 1958 insgesamt 13.200 Exemplare.
Index IWC Meilensteine:
- IWC – Die Anfänge
- 1936 – Erste Fliegeruhr
- 1939 – Portugieser
- 1940 – Große Fliegeruhr und W.W.W.
- 1948 – Mark 11
- 1950 – Kaliber 85
- 1955 – Ingenieur
- 1967 – Aquatimer
- 1969 – Da Vinci Beta 21
- 1976 – Ingenieur SL
- 1978 – Porsche Design Kompassuhr und 1981 – Porsche Design Chronograph Titan
- 1985 – Da Vinci Ewiger Kalender und 1986 – Da Vinci Keramik
- 1990 – Grande Complication
- 1992 – Doppelchronograph
- 1993 – Il Destriero Scafusia
- 2000 – Kaliber 5000
- 2003 – Portugieser Ewiger Kalender
- 2009 – Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month
- 2011 – Portugieser Sidérale Scafusia






