2000 – Kaliber 5000
In gewisser Weise knüpfte das 286-teilige Automatikkaliber 5000 an das legendäre 8541 an. Für regelmäßigen Energienachschub sorgte ein Zentralrotor mit eingelegtem Goldmedaillon. Je zwölf Rotorumdrehungen führten einer einzigen Zugfeder Energie für eine Stunde zu. Theoretisch betrug die Gangautonomie 204 Stunden, aber „schon“ nach sieben Tagen oder 168 Stunden hielt ein intelligenter Mechanismus das Uhrwerk an, um die starken Gangschwankungen am Ende der Federkraft zu umgehen.
Beachtlich waren auch die Dimensionen des Werkes: Der Durchmesser betrug 38,2 Millimeter, die Höhe 7,2 Millimeter. Die Verwandtschaft zu den eigenen Automatikvorläufern signalisierte der Pellaton-Aufzug mit Kurvenscheibe, Exzenterwechsler und gefedertem Rotorlager. Die Feinregulierung für den Rücker stammte vom Kaliber 8541, das Schwing- und Hemmungssystem mit einer Unruhfrequenz von 2,5 Hertz vom Kaliber 89. Das Manufakturwerk tickte zunächst in der Portugieser Automatic mit kleiner Sekunde und Gangreserveindikation. Heute verrichten verschiedene Nachfolger mit Datumsanzeige ihren Dienst in den Uhrenmodellen Portugieser, Große Ingenieur und Große Fliegeruhr.
Index IWC Meilensteine:
- IWC – Die Anfänge
- 1936 – Erste Fliegeruhr
- 1939 – Portugieser
- 1940 – Große Fliegeruhr und W.W.W.
- 1948 – Mark 11
- 1950 – Kaliber 85
- 1955 – Ingenieur
- 1967 – Aquatimer
- 1969 – Da Vinci Beta 21
- 1976 – Ingenieur SL
- 1978 – Porsche Design Kompassuhr und 1981 – Porsche Design Chronograph Titan
- 1985 – Da Vinci Ewiger Kalender und 1986 – Da Vinci Keramik
- 1990 – Grande Complication
- 1992 – Doppelchronograph
- 1993 – Il Destriero Scafusia
- 2000 – Kaliber 5000
- 2003 – Portugieser Ewiger Kalender
- 2009 – Da Vinci Perpetual Calendar Digital Date-Month
- 2011 – Portugieser Sidérale Scafusia






