Portugieser Sidérale Scafusia

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke IWC von 1870 bis 2011

2011 – Portugieser Sidérale Scafusia

Diese mechanische und astronomische Spezialität mit Manufakturkaliber, 96 Stunden Gangautonomie sowie Anzeigen auf Vorder- und Rückseite entsteht nur auf persönliche Bestellung. Vorn dominiert ein großes Tourbillon. Die darin verbaute Hemmung arbeitet mit konstanter Kraft. Ein zweites, kleines Zeigerpaar bei der Zwölf bildet die mittlere Sternzeit ab.

Rückwärtig sticht dem Betrachter ein kunstvoll gestalteter Sternenhimmel ins Auge, der sich im Takt der Sternzeit dreht. Weil der jeweils sichtbare Himmel vom Wohnort abhängt, berechnet ein Professor der Universität Zürich das Abgebildete ganz individuell. Dank zwei Polarisationsfiltern zeigt sich der Taghimmel in Grau, der nächtliche in Blau. Eine gelbe Zone markiert den Sichthorizont, eine rote Linie zeigt die Ekliptik.

Außerdem werden die Zeiten des Sonnenauf und -untergangs individuell berechnet. Schließlich bildet die Rückseite nochmals die mittlere Sonnenzeit und die Sommerzeit ab. Zum korrekten Einstellen gibt es ein ewiges Kalendarium, dessen Anzeige sich auf die Zahl der Tage seit Jahresbeginn sowie die Jahre des Schaltjahreszyklus beschränkt. Die Entwicklung des aus rund 520 Teilen zusammengefügten Uhrwerks beanspruchte zehn Jahre. glb

 

Index IWC Meilensteine:

 

 
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