Portugieser

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke IWC von 1870 bis 2011

1939 – Portugieser

Um die klassische Portugieser ranken sich viele Legenden. Sicher scheint, dass die IWC-Direktion gegen Ende der 1930er Jahre ein Schreiben der portugiesischen IWC-Importeure Rodriguez und Teixeira erreichte. Sie begehrten große und vor allem präzise Herrenarmbanduhren mit Stahlgehäuse. Die Techniker in Schaffhausen griffen zu den 17-linigen Taschenuhrkalibern 74 und 98, den für diese Zwecke besten und zugleich flachsten Handaufzugswerken in Brückenbauweise mit kleiner Sekunde bei der Sechs und Aufzugskrone bei der Drei.

Die Bauhöhe lag bei nur etwas mehr als vier Millimetern. Um die Werke konstruierten sie ein rundes, klassisches Stahlgehäuse, bestehend aus einer schmalen Lünette, einem Mittelteil mit leicht geschwungenen Bandanstößen und einem aufgedrückten Edelstahlboden. Die Anzeige der Zeit besorgten entweder Stahlzeiger vor einem silberfarbenen Zifferblatt mit schwarzen, aufgedruckten Stundenzahlen oder aber vergoldete Zeiger vor einem versilberten Gesicht mit goldfarbenen, aufgesetzten Ziffern. Das Resultat begeisterte nicht nur die Portugiesen: Auch in Osteuropa fanden viele Exemplare der neuen Gattung glückliche Abnehmer. glb

 

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