Wie mechanische Uhren ihre Gangautonomie erreichen

Federhaus oder Mehrfederhaussystem – eine Frage der Quantität
Die beiden Zugfedern im A. Lange & Söhne L034.1 sind mit 1,85 Metern Länge zehnmal so lang wie gewöhnliche Federn.

Eine durchschnittliche mechanische Uhr läuft nicht einmal 48 Stunden, wenn sie in der Zwischenzeit nicht neu aufgezogen wird. Um eine längere Gangautonomie – sprich: eine längere Gangdauer ohne erneute Energiezufuhr – zu erreichen, kann man eine längere Zugfeder benutzen … [mehr...]



Wie funktioniert ein Automatikwerk?

Bei der Automatikuhr gilt: Selbst ist der Aufzug
Ohne ihn geht nichts: Der Rotor liefert dem Automatikwerk die Energie

Um die Automatikuhr zu verstehen, muss man wissen: Damit sich in mechanischen Uhrwerken überhaupt etwas bewegt, braucht es Antriebskraft. Selbige speichert die im Federhaus verpackte Zugfeder. Und zwar in mehr oder minder stark aufgewundenem Zustand. Im Prinzip handelt es sich bei der „Automatik“ … [mehr...]



Feinreglage: Rücker oder frei schwingende Unruh?

Von der Kunst, ein mechanisches Uhrwerk einzustellen
feinreglage-schwanenhals-feinregulierung-a-lange-soehne

Dafür, dass die mechanische Uhr möglichst genau geht, sorgt der Uhrmacher, wenn er das Werk reguliert. Werkskonstruktionen bieten hier zwei unterschiedliche Möglichkeiten der Feinreglage: Systeme mit Rücker sind weit verbreitet, doch bei neuen Werken setzt sich auch die frei schwingende Spirale immer … [mehr...]



Automatikuhren: Zentralrotor oder Mikrorotor?

Kraftvolle Ästhetik im Uhrwerk
Montage des Zentralrotors bei einem Automatikwerk von Glashütte Original

Bei Automatikuhren spielt die Schwungmasse eine entscheidende Rolle. In den heutigen Kalibern gibt es beides: zentrale und Mikrorotoren. Während sich der Zentralrotor durchgesetzt hat, stellen Mikro- oder Dreiviertelrotoren eher die Ausnahme dar. Wir ergründen die Ursachen. Ohne … [mehr...]



Werkstoffe und Materialien mechanischer Uhren: Spiromax, Pulsomax und Gyromax

Silinvar für die Serienproduktion von Ankerhemmungen und Spiralfedern
Spiromax-Spirale aus Silinvar

Zur Optimierung des Werkstoffs Silizium und zur Entwicklung einer praktikablen Verfahrenstechnik für die Serienproduktion von Ankerhemmungen und Spiralfedern starteten Patek Philippe, die Swatch Group und Rolex 2003 mit dem CESM, an dem die Swatch Group beteiligt ist, ein durchaus ehrgeiziges Projekt. … [mehr...]



Werkstoffe und Materialien mechanischer Uhren: Diamant

Das härteste Material der Welt
CVD-Prozesskammer: Der Plasmastrahl lässt den Diamant wachsen

Silizium ist gut, aber für Uhren gibt es im Grunde genommen einen besseren Werkstoff, den Frauen gerne als besten Freund bezeichnen: Diamant, das härteste Material überhaupt. Hier kann Ulysse Nardin abermals als Pionier gelten. Am 26. April 2002 gab es erste Kontakte mit der GFD, Gesellschaft für … [mehr...]



Werkstoffe und Materialien mechanischer Uhren: Silizium

Im Zeichen mechanischer (R)Evolution
Ulysse Nardin: Das Werk einer Freak

An diesem Faktum lässt sich definitiv nicht rütteln: 2001 läutete Ulysse Nardin eine neue Material-Ära in der Zeitmessung ein. Der mittlerweile verstorbene Hauptaktionär Rolf Schnyder und sein damaliger Chefkonstrukteur Ludwig Oechslin, beides in ihrer Weise Freaks, zeichnen sich verantwortlich … [mehr...]



Werkstoffe und Materialien mechanischer Uhren: Zirkonoxidkeramik

Werkstoff dauerschön
Die Verarbeitung von Zirkonoxidkeramik erfolgt anfänglich allein mit Hilfe von Pressverfahren und anschließendem Sintern oder per CIM

Wirklich geschmeidig geht das Wort nicht über die Lippen: Zirkonoxidkeramik. Aber dieser Werkstoff hat es in sich. In der Technik, im Engineering und in der Rehabilitationsmedizin ist er beinahe unentbehrlich. Wer sich mit dem Basismaterial befasst, muss in den Archiven bis ins Jahr 1789 stöbern. Da … [mehr...]



Werkstoffe und Materialien von Uhren: Quarz

Die Uhrengeschichte des Kristalls
Die weltweit erste Quarzuhr: Sie entstand 1929, als Marrison einen Synchronmotor an den Quarz-Frequenzgenerator anschloss

Chemisch ist Quarz, gerne auch Bergkristall genannt, reines Siliziumdioxid (SiCh), also ein gleichermaßen farbloses wie transparentes Mineral. Durch den Schmelzprozess nimmt es seine glasähnliche Gestalt an. Der 1859 geborene Franzose Pierre Curie entdeckte und erforschte ab 1880 die piezoelektrischen … [mehr...]



Werkstoffe und Materialien mechanischer Uhren: Kunststoff

Die Plastik-Erfolgsstory
Tissot: Kaliber Astrolon

Wer meint, Swatch sei die erste Plastik-Armbanduhr gewesen, irrt gewaltig. Schon ab 1970 beschritt beispielsweise Tissot völlig neue Wege in der Uhrenfertigung. Unter der Bezeichnung Idea 2001 präsentierte die Marke eine erstaunliche mechanische Uhr mit transparentem Kunststoffgehäuse, die als Wegbereiterin … [mehr...]



 

 
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