Angelus: U10 Tourbillon Lumière

Eine Uhr wie ein Schneewittchensarg

Bei seinem Modell U10 Tourbillon Lumière hat Angelus das Tourbillon abseits vom Werk hinter einem riesigen Panoramaglas untergebracht. Die Inspiration für die ungewöhnliche Uhr waren zum einen die alten Reiseuhren von Angelus mit verschiedenen Anzeigefenstern für Zeit und Datum, zum anderen das Industriedesign der 1960er- und 1970er-Jahre, etwa die ersten Plattenspieler mit Plexiglashaube. Das 63 Millimeter breite und 38 Millimeter große Stahlgehäuse mit abgerundeten Ecken besitzt insgesamt sieben Saphirglasfenster. Am auffälligsten ist das rechte Saphirglas, das sich bis über die Flanke zieht. Darunter kann man ein fliegendes Minutentourbillon sehen, das scheinbar in der Luft schwebt. Es befindet sich komplett außerhalb des Manufakturkalibers A100 mit Handaufzug. Die riesige Unruh arbeitet mit gemächlichen 18.000 Halbschwingungen in der Stunde.

Angelus: U10 Tourbillon Lumière

Angelus: U10 Tourbillon Lumière

Drei weitere Saphirglasfenster sorgen dafür, dass man das Tourbillon von fünf Seiten betrachten kann. Die Zeitanzeige befindet sich hinter einem kissenförmigen Fenster. Das Zifferblatt besteht ebenfalls aus Saphirglas und ist gewölbt, was der Uhr zusammen mit den eigenständig gestalteten Zeigern und den Strichindexen zu einem einzigartigen Design verhilft. Der Sekundenzeiger springt in Sekundenschritten weiter, was auch die Zeitanzeige alles andere als gewöhnlich macht. Beim unteren Bandanstoß befindet sich noch ein Fenster, hinter dem man die lineare Gangreserve ablesen kann. Das Handaufzugswerk speichert Energie für 90 Stunden. Angelus baut vom U10 Tourbillon Lumière 25 Stück für je 108.000 Euro. jk




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