2009 stellte die Schweizer Uhrenmarke Audemars Piguet den ersten Millenary Chronograph vor. Jetzt folgt der zweite Streich, ein weiterer rotgoldener Stopper mit neuem Zifferblatt. Auffallend bleibt vor allem das Gehäuse: Auf dem 47 mal 42 Millimeter großen Rahmen treffen polierte und satinierte Flächen aufeinander. Und zwar auf fast allen Teilen, auf Bandanstöße, den Drückern und der Lünette. Für die Extraportion Sportlichkeit sorgt eine Tachymeterskala, die das asymmetrische Zifferblatt umläuft. Das Kaliber 2385 mit automatischem Aufzug ist fein finissiert, sämtliche Bauteile sind dekoriert. Die Platine wurde mattiert und perliert, die Bohrungen versenkt, die Brücken mit Perlage und Genfer Streifenschliff versehen. Ein Jammer, dass die ganze Pracht hinter einem massiven Gehäuseboden verschwindet, auch wenn dieser sich mit Medaillon und Millenary-Logo schmückt. Der neue Millenary Chronograph kostet 29.100 Euro. dd
Audemars Piguet: Der zweite Millenary Chronograph
19. September 2010 · von
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