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Hublot: Neue Partnerschaft mit FC Bayern München

Uhrenmarke kooperiert mit deutschem Fußball-Rekordmeister
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender FC Bayern München AG, und Jean-Claude Biver, Chairman Hublot

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender FC Bayern München AG, und Jean-Claude Biver, Chairman Hublot

Am 11. Februar, kurz vor Beginn des Fußball-Bundesligaspiels des FC Bayern gegen den 1. FC Kaiserslautern (Endergebnis 2:0), gaben die Münchner ihre neue Partnerschaft mit der Uhrenmarke Hublot bekannt. Hublot fungiert dabei, so heißt es, als „offizieller Zeitnehmer des FC Bayern München“ – was man mit der einschränkenden Bemerkung kommentieren muss, dass im Fußball ja einzig und allein der Schiedsrichter der Herr der Zeit ist. Jedenfalls ist Hublot neuer Werbepartner und als solcher mit verschiedenen großen Uhren im Stadion vertreten. Außerdem ist vor Beginn jedes Spiels eine virtuelle Hublot-Uhr auf den beiden Anzeigetafeln der Allianz-Arena zu sehen, die in einer Art Countdown die fehlenden Minuten bis zum Spielbeginn herunterzählt.

Ursprünglich, so bekannte Hublot-Macher Jean-Claude Biver bei der Pressekonferenz, hatte er im Fußball gar keine Partnerschaft mit Vereinen beabsichtigt, denn: „Vereine können auch verlieren“. Daher sponserte Hublot zunächst nur die Europa- und die Weltmeisterschaft. Als sich vor ein paar Jahren aber die Möglichkeit einer Kooperation mit Englands Kultclub Manchester United ergab, griff Biver zu. Ähnlich war es nun mit den Münchnern: Der bisherige Sponsor aus dem Uhrenbereich, Ebel, war im Winter vorzeitig aus dem bis Sommer 2012 laufenden Vertrag mit dem FC Bayern ausgestiegen, weil Ebel sich künftig auf Damenuhren konzentrieren will und im Fußballpublikum nicht mehr seine Haupt-Zielgruppe sieht. So wurde für Hublot der Weg frei, nach Manchester United (und Flamengo Rio de Janeiro) einen dritten international renommierten Topverein zu unterstützen.

Biver, der in jungen Jahren für seinen Heimatclub Spora Luxemburg gegen den Ball trat, nannte Bayern München einen „Mythos, der auf dem ganzen Planeten bekannt ist“. Man habe gemeinsame Werte und strebe eine langfristige Partnerschaft an: „Wir wollen mit Bayern in die Welt. Nach Asien, nach Amerika. Und natürlich wollen wir gemeinsam auch eine Uhr entwickeln.“ Bei deren Gestaltung wird Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge wohl auch ein Wörtchen mitreden – so, wie er es schon bei den FCB-Uhren von Ebel getan hat. Rummenigge, der auf der Pressekonferenz eine 27 Jahre alte Hublot trug, erzählte, er sei während seiner Zeit als Spieler von Inter Mailand in den achtziger Jahren „mit dem Uhren-Virus infiziert“ worden.

Auf die Frage, ob die Bayern-Spieler nun eine Uhr geschenkt bekämen, antwortete Biver mit einem entschiedenen Nein: Der Respekt gegenüber einem Luxusgegenstand verschwände, wenn dieser verschenkt würde. Daraufhin ergänzte Rummenigge: „Aber wenn wir die Champions League gewinnen, bekommen die Spieler eine Uhr vom FC Bayern geschenkt.“ buc

 




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