Leserreise Glashütte 2011

Zeit für Glashütte

Eine kleine Reisegruppe machte sich vom 3. bis 5 Juli 2011 mit dem UHREN-MAGAZIN auf nach Sachsen, um den Uhrmachern in Dresden und Glashütte über die Schulter zu blicken.

Bereits am Sonntagnachmittag startet die Reisegruppe in das Zentrum der deutschen Feinuhrmacherei nicht in Glashütte, sondern in Dresden. Ziel sind die neuen Räumlichkeiten von Lang & Heyne.

Manufakturchef Marco Lang führt durch die Räume der Manufaktur, wo alle Mitarbeiter und Uhrmacher ihr Handwerk präsentieren. Im Untergeschoss des Hauses wartet eine CNC-Maschine. In den hellen Räumen fertigt die Manufaktur Lang&Heyne dort beinahe alle Teile selbst. Das macht den Charme der Lang & Heyne-Modelle aus – geringe Stückzahlen, aber hohe Fertigungstiefe.

Tag 1 – Nomos Glashütte, Uhrenmuseum und Sternwarte

Die Exkursion startet am nächsten Morgen Punkt 8.00 Uhr nach Glashütte. Das erste Ziel heißt Nomos. Im ehemaligen Bahnhofsgebäude im Herzen von Glashütte erläutert Frau Fischer-Graf, Leitung Kommunikation, Geschichte und Entwicklung von Nomos. 2005 stellt Nomos das Automatikkaliber Epsilon vor und steigt in den exquisiten Kreis der Manufakturen auf. Tangente, Orion, Ludwig, Tetra, Club, Tangomat und Zürich, so heißen die Linien, deren Komponenten in den Maschinen im Erdgeschoss des Bahnhofsgebäudes entstehen. Die Endmontage erfolgt in der Chronometrie am Erbenhang.

Zeigersetzen bei Nomos Glashütte

Zeigersetzen bei Nomos Glashütte

Nächste Station: Uhrenmuseum

Unter dem Motto „Faszination Zeit – Zeit erleben“ präsentiert sich die Geschichte der Feinuhrmacherei in Glashütte in den Historien- und Zeiträumen des Uhrenmuseums. Beginnend mit der Entwicklung vom Silberbergbau zur Feinuhrmacherei führt die Ausstellung durch die verschiedenen Epochen der Glashütter Feinuhrmacherei bis hin zur Gegenwart.

Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern, die sich auf zwei Stockwerke verteilt, sind über 400 Exponate ausgestellt. Darunter finden sich Glashütter Taschen-, Armband- und Pendeluhren aus unterschiedlichen Zeiten. Marinechronometer, Gangmodelle zur Uhrmacherausbildung, Werkzeuge und astronomische Instrumente sind ebenfalls stumme Zeitzeugen und Teile der Ausstellung.

Sternwarte Glashütte bei Wempe

In der Sternwarte Glashütte bei Wempe führt Gunter Teuscher, Geschäftsführer von Wempe Chronometerwerke, in die neuen Räume auf dem Gelände der Sternwarte und erklärt alles über Wempe in Glashütte und die beiden Kollektionen Zeitmeister und Chronometerwerke.

Die neuen Räumlichkeiten von Wempe auf dem Gelände der Sternwarte

Die neuen Räumlichkeiten von Wempe auf dem Gelände der Sternwarte

Neben der Großuhrenwerkstatt beherbergt die Sternwarte auch einen Raum in dem die Chronometerprüfungen durchgeführt werden. Zehn Klimaschränke schaffen die dafür erforderlichen Prüfungsbedingungen. Die Monitore daneben zeigen das Gangverhalten der jeweils 25 Uhren gleichzeitig an. Gangabweichung, Amplitude und Abfallfehler werden genauestens erfasst.

Ein Abendessen im „Roten Salon“ des Restaurants Intermezzo im Taschenbergpalais mit Herrn Schmid von A. Lange & Söhne, Herrn Wiegand von Glashütte Original, Herrn Ahrendt von Nomos und Herrn Heyne im Vestibül des Taschenbergpalais rundet den ersten Tag ab.


Wenn auch Sie einmal den Meisteruhrmachern über die Schulter blicken und die Uhren hautnah erleben möchten, dann sind Sie bei den Leserreisen des UHREN-MAGAZINs genau richtig. Die nächste Leserreise führt nach Genf und ins Schweizer Jura zu Vacheron Constantin, Jaeger-LeCoultre und Patek Philippe.
Sichern Sie sich noch heute die letzten freien Plätze: Unlimited Motivations, Frau Iris Müller,
Telefon +49 (0)7 11 / 1 20 08 00, E-Mail: office@unlimited-motivations.de


Tag 2 – Glashütte Original und A. Lange & Slöhne

Am nächsten Tag geht es zum zweiten Mal nach Glashütte. Es gilt die Manufakturen Glashütte Original und A. Lange & Söhne zu besichtigen. Im Foyer von Glashütte Original begrüßt Günter Wiegand, Geschäftsführer von Glashütte Original, die Reisegruppe. Die Führung beginnt im Atrium des modernen Gebäudes. Etage für Etage führt der Weg zu den verschiedenen Abteilungen. Vorbei an speziell für Glashütte angefertigten CNC-Maschinen für Fräs- und Bohrarbeiten bis hin zur Endmontage. Hinter Scheiben arbeiten die Uhrmacher und Maschinen mit Akribie, während ein Flachbildschirm an der Wand die jeweiligen Arbeitsschritte erläutert.

Praxistest bei Glashütte Original

Praxistest bei Glashütte Original

Die auf den verschiedenen Etagen gesammelten Erkenntnisse werden im obersten Stockwerk in der Praxis unter Beweis gestellt. Eigens eingerichtete Arbeitsplätze, an denen Schrauben zu bläuen, Schwanenhalsfedern zu polieren und Chatons auf einer Platine mit drei Schrauben zu befestigen sind, testen die Geschicklichkeit der Gruppe.

A. Lange & Söhne

Etwa 150 Meter die Altenberger Straße hinauf zeigt sich die Manufaktur von A. Lange & Söhne. In weißen Uhrmacher-Kitteln wird der Rundgang gestartet. Überall sind in den verschiedenen Abteilungen die Uhrmacher beschäftigt, den Lange’schen Zeitmessern das gewisse Etwas zu verleihen. Zum Abschluss des Rundgangs öffnet die „Montage Komplikationen“ ihre Pforten. Hier entstehen exklusive Uhren wie der Tourbograph. Bis zu vier Wochen arbeitet ein einzelner Uhrmacher an der Endmontage.

Tourbillon-Montage bei A. Lange & Söhne

Tourbillon-Montage bei A. Lange & Söhne

Zum Abschluss wartet noch die Kollektion von A. Lange & Söhne, die ausgiebig in Augenschein genommen wird. bh

Einen ausführlichen Artikel zur UHREN-MAGAZIN Leserreise 2011 nach Glashütte lesen Sie in der kommenden Ausgabe UHREN-MAGAZIN, die ab 26. August 2011 erhältlich ist. Hier können Sie das UHREN-MAGAZIN versandkostenfrei bestellen!

Wenn auch Sie einmal den Meisteruhrmachern über die Schulter blicken und die Uhren hautnah erleben möchten, dann sind Sie bei den Leserreisen des UHREN-MAGAZINs genau richtig. Die nächste Leserreise führt nach Genf und ins Schweizer Jura zu Vacheron Constantin, Jaeger-LeCoultre und Patek Philippe.
Sichern Sie sich noch heute die letzten freien Plätze:

Zwei Übernachtungen, Mittagsimbisse und Abendessen mit Tischgetränken, VIP-Transport und fachkundige Führung vor Ort sind im Reisepreis enthalten. Gerne sind wir auch bei der Organisation der An- und Abreise sowie eines privaten Rahmenprogrammes behilflich. (Programmänderungen sind vorbehalten.)

Preis: Die Übernachtung im Doppelzimmer kostet 1.398 Euro pro Person (50 Euro Nachlass für UHREN-MAGAZIN-Abonnenten),

Einzelzimmerzuschlag 89 Euro.

Weitere Informationen bei unserer autorisierten Reiseagentur:

Unlimited Motivations

Frau Iris Müller, Telefon +49 (0)7 11 / 1 20 08 00, E-Mail: office@unlimited-motivations.de




Das könnte Sie auch interessieren:

 

 

 
 
Close Icon
Schließen

Schade, dass Sie uns schon verlassen wollen. Wenn Sie weiterhin erstklassige Informationen rund um die mechanische Uhr erhalten möchten, dann abonnieren Sie doch unsere Newsletter:

Anrede:
Nachname:
Vorname:
E-Mail*:

* Pflichtfeld