Patek Philippe: Erster Regulator

Referenz 5235 von Patek Philippe
Der Patek Philippe Regulator

Der Patek Philippe Regulator

Die Genfer Uhrenmanufaktur Patek Philippe hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine Armbanduhr mit Regulatorzifferblatt vorgestellt. Die Minuten werden aus der Mitte, die Stunden auf der oberen Hälfte des Zifferblatts und die Sekunden in der unteren Hälfte angezeigt. Die Aufteilung entspricht den Präzisionspendeluhren, nach denen die Uhrmacher früher die Taschenuhren regulierten. Zudem verfügt die Referenz 5235 noch über einen Jahreskalender, bei dem in Fenstern Datum, Wochentag und Monat angegeben werden.
Dabei berücksichtigt die Mechanik auch die unterschiedlich langen Monate; nur Ende Februar muss noch korrigierend von Hand eingegriffen werden.
Auf dem eleganten, aber auch sachlichen Zifferblatt mit geraden Zeigern heben sich die blau gedruckten Zeitskalen mit hellem Silbergrauhintergrund vom dunkleren Innenteil des Zifferblatts mit Strichmattierung ab.

Manufakturkaliber 31-260 RG von Patek Philippe

Manufakturkaliber 31-260 RG von Patek Philippe

Das Manufakturkaliber 31-260 RG ist das erste von Patek Philippe mit Mikrorotor und kleiner Sekunde bei der Sechs. Zur kühlen, technischen Eleganz des Zifferblatts passt auch das blaue Hightech-Material, das zum Einsatz kommt: Das Werk wurde von Anfang an auf die schmierfreie Siliziumhemmung und die Siliziumspiralfeder mit von Patek Philippe entwickelter Geometrie ausgelegt.
Zudem haben die Techniker bei allen Rädern die Verzahnungen neu berechnet und sie mit einem individuellen Zahnprofil versehen, was die Reibung und den Energieverlust reduzieren soll. Die Unruh oszilliert mit ungewöhnlichen 23.040 Halbschwingungen pro Stunde, also 3,2 Hertz. Im Gegensatz zum Kaliber 240 konnte die Frequenz erhöht werden, wodurch sich theoretisch eine höhere Ganggenauigkeit und durch den Einsatz einer schwächeren Feder weniger Kräfte im Räderwerk ergeben. So konnte auch eine längere Feder verwendet und die Gangreserve auf 60 Stunden erhöht werden. Auch ein Sekundenstopp wurde integriert.
Das Basiswerk ist lediglich 2,6 Millimeter hoch. Mit dem vor 15 Jahren vorgestellten Jahreskalendermodul ergeben sich eine Hohe von 5,08 Millimetern und ein Durchmesser von 33 Millimetern. Damit ließ sich eine nur elf Millimeter hohe Uhr realisieren, die durch das 40,5 Millimeter große Weißgoldgehäuse im Calatrava-Stil noch flacher wirkt. Ein gedruckter Saphirglasboden erlaubt, das fein verzierte Werk zu betrachten. Mit handgenähtem blauem Alligatorlederband kostet der Jahreskalender-Regulator 36450 Euro. jk




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