Richemont: Asien-Boom stärkt Uhren- und Schmuckkonzern

Luxusgüterkonzern mit guten Geschäftszahlen
Verkaufen sich gut: die Marken des Luxusgüterkonzerns Richemont

Verkaufen sich gut: die Marken des Luxusgüterkonzerns Richemont

Der Luxusgüterkonzern Richemont hat im vergangenen Geschäftsjahr (endete am 31. März 2011) hervorragende Geschäfte gemacht. Der Umsatz erhöhte sich um 33 Prozent auf 6,89 Milliarden Euro. Der Reingewinn des Luxusgüterkonzerns stieg um 79 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro. Ohne Berücksichtigung des im vergangenen Jahr gekauften Internet-Modehauses Net-a-Porter stieg der Umsatz zu konstanten Wechselkursen um 19 Prozent. Richemont teilte am Donnerstag den 19. Mai 2011 mit, dass trotz des starken Schweizer Frankens Rekordverkäufe im Uhren- und Schmuckbereich verzeichnet werden konnten. Das Unternehmen blickt zuversichtlich in die Zukunft: Schon im April 2011 erhöhte sich der Umsatz um 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Stark gewachsen ist der Konzern erneut in Asien. In der Region Asia-Pasific (ohne Japan), die bereits einen Umsatzanteil von 37 Prozent ausmacht, stiegen die Verkäufe in Lokalwährungen um 36 Prozent (Euro 48 %) auf 2,57 Milliarden Euro. In der Region Europa legte der Umsatz um 20 Prozent zu; auf 2,59 Milliarden. In Japan stagnierte der Umsatz, in Lokalwährungen waren es +1 Prozent, in Euro allerdings +18 Prozent auf 737 Millionen Euro. Die Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe vom März hatte nur einen kleinen Einfluss auf das Geschäftsjähr, das bereits am 31. März 2011 endete. Richemont möchte weiterhin in organisches Wachstum investieren. In den nächsten zwei Jahren sollen die Investitionen zwischen 6 und 8 Prozent des Umsatzes betragen. Laut Presseangaben plant der Konzern, auch rund 800 neue Stellen in der Schweiz zu schaffen.




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