Richemont: Übernahme von Uhrenteile-Zulieferer

Luxugüterkonzern übernimmt Geschäftspartner

Wie der Luxusgüterkonzern Richemont, zu dem unter anderem die Uhrenmarken Vacheron Constantin, Cartier, Piaget, Panerai oder IWC gehören, mitteilte, hat dieser zwei seiner Zulieferer von Uhrenteilen übernommen. In einer privaten Transaktion habe der Konzern das gesamte Kapital der beiden unter dem Dach der VVSA zusammengefassten Unternehmen Varin Varinor und Varin-Etampage übernommen, so Richemont. Weiter heißt es in der Erklärung, dass VVSA als Hersteller hochwertiger Uhrenkomponenten, Gold-Veredler und Produzent von Halbfertigprodukten aus Edelmetallen ein langjähriger Partner der Marken der Richemont-Gruppe sei. Ein Preis wurde in der Mitteilung nicht genannt. Die beiden Schwestergesellschaften haben ihren Sitz in Delsberg im Kanton Jura. Das Unternehmen Varin Varinor ist auf die Herstellung von Halbfertigprodukten aus Edelmetallen spezialisiert und beschäftigt rund 110 Mitarbeitende. Die aus Legierungen von Gold, Silber und Platin hergestellten Produkte in Stangen- oder Barrenform dienen als Ausgangsmaterial für Uhrengehäuse und -bauteile. Varin-Etampage ist ein auf die Kaltumformung von hochwertigen Komponenten spezialisiertes Unternehmen. Neben der Uhrenindustrie hat das Unternehmen auch Kunden in der medizinischen und zahntechnischen Branche und fertigt auch hochwertige Mobiltelefonkomponenten. Varin-Etampage beschäftigt rund 135 Mitarbeitende. Mit dem Kauf der Zulieferer verschafft sich Richemont einen direkten Zugang in der Herstellung von Gehäuse und Komponenten. Medienberichten zufolge sollen durch die beiden Unternehmen auch weiterhin Uhrenmarken beliefert werden, die nicht zur Richemont-Gruppe gehören.




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