Swatch Group: Uhrenkonzern mit Rekordwerten

Swatch Group veröffentlicht Halbjahresbericht 2011
Beliebt: Uhren und Schmuck der Swatch Group

Beliebt: Uhren und Schmuck der Swatch Group

Die Swatch Group konnte im ersten Halbjahr 2011 trotz des starken Schweizer Franken beim Umsatz und Gewinn einen Rekordwert erzielen. Dies teilte das Unternehmen in ihrem Halbjahresbericht vom 28. Juli 2011 mit. Der Bruttoumsatz von 3,36 Milliarden Schweizer Franken übertrifft das Rekordhalbjahr 2010 um 11,4 Prozent. Der Nettoumsatz stieg ebenfalls um 11 Prozent auf 3,19 Milliarden Schweizer Franken. Der Betriebsgewinn konnte eine Steigerung um 20,8 Prozent auf 756 Millionen und der Reingewinn um 24,5 Prozent auf 579 Millionen Schweizer Franken verzeichnen. Wie der Konzern weiter mitteilte, konnte das Wachstum „in allen namhaften Regionen und in allen Preissegmenten“ erreicht werden. Der Bruttoumsatz im Uhren- und Schmuckbereich erhöhte sich im ersten Halbjahr 2011 um 23,3 Prozent auf 2,91 Milliarden Schweizer Franken. Die Aussichten der Swatch Group für die zweite Jahreshälfte seien durchweg positiv, da auch schon der Monat Juli den bisherigen Trend der ersten Jahreshälfte bestätige, so der Bericht des Unternehmens. Der Konzern werde im zweiten Halbjahr seine weltweite Marktpräsenz verstärken und weiterhin in Produktionskapazitäten und die Ausbildung von Mitarbeitern investieren. Die langfristige Politik der Swatch Group bleibe es, Marktanteile zu gewinnen.

Ergänzung:

In einem Interview mit dem Tagesanzeiger.ch vom 28.07.2011 spricht Nick Hayek, CEO der Swatch Group, von Luxusproblemen die den Konzern gerade plagen. Neben der vollständigen Produktionsauslastung in allen Werken leide das Unternehmen auch unter dem starken Schweizer Franken. Man habe dadurch 387 Millionen Franken weniger Umsatz in Lokalwährungen. In absoluten Zahlen wird das Unternehmen jedoch wohl mehr Umsatz machen wie im Vorjahr. Hayek plant für 2011 einen Umsatz von sieben Milliarden Franken (2010: 6,4 Milliarden). Für Hayek seien Preiserhöhungen das allerletzte Mittel; in diesem Zusammenhang spricht er jedoch im Interview nur von Konsumenten in China oder den USA. Noch ein weiteres Luxusproblem spricht der Swatch-Chef an: “Wir wissen derzeit nicht, wohin mit dem Geld, wir haben fast drei Milliarden Cash”.




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