Uhrenexporte: Anstieg im August

Schweizer Uhren sind im Ausland weiter gefragt
Uhren aus der Schweiz sind im Ausland beliebt

Uhren aus der Schweiz sind im Ausland beliebt

Die Schweizer Uhrenexporte sind im August 2011 erneut deutlich gestiegen. Wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FHS) am Dienstag mitteilte, stiegen die Ausfuhren im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 16 Prozent auf 1,3 Milliarden Schweizer Franken. Das Wachstum liege nach acht Monaten seit Jahresbeginn im Durchschnitt immer noch bei rund 20 Prozent. Von Januar bis August dieses Jahres sind die Exporte um 19,2 Prozent auf 11,7 Milliarden Schweizer Franken angestiegen. Den höchsten wertmäßigen Anstieg verzeichnete der Export von Uhren aus Bimetall. Edelstahluhren verloren etwas, wohingegen Golduhren einen leichten Aufwärtstrend gezeigt hätten, so die FHS. Die Anzahl der exportierten Uhren wuchs insgesamt um knapp 20 Prozent auf 2,15 Millionen.

Mittleres Preissegment wächst um über 30 Prozent

Uhren in der Preiskategorie bis 200 Schweizer Franken sind wertmäßig um rund 20 Prozent gestiegen, etwas stärker noch in der Kategorie 200 bis 500 Schweizer Franken. Das Preissegment 500 bis 3.000 Schweizer Fraken übertraf das Wachstum von 30 Prozent. Dagegen fielen die Ausfuhren von Uhren über 3.000 Schweizer Franken leicht.

Starker Aufwärtstrend in den wichtigsten Absatzmärkten

Wie die FHS mitteilte, zeigten die wichtigsten Absatzmärkte der Schweizer Uhrenindustrie einen starken Aufwärtstrend. Hongkong bleibt unangefochten an der Spitze mit einem Exportwachstum von 18 Prozent auf 271 Millionen. Die Ausfuhren in die USA stiegen um 22 Prozent auf 127 Millionen und nach China um 44 Prozent auf 111 Millionen Schweizer Franken. Die Situation in Europa ist gemischt: Währen die Exporte nach Deutschland (+10 Prozent) und Italien (+ 44 Prozent) zunahmen, gingen sie nach Frankreich (- 6,1 Prozent zurück).




Das könnte Sie auch interessieren: