Uhrenexporte: Boom-Jahr 2010

Die Schweizer Uhrenexporte florieren

Die Schweizer Uhrenexporte florieren

Wie der Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie mitteilte sind die Uhrenexporte auch im Dezember 2010 gestiegen. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat konnte ein Anstieg um 25,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Schweizer Franken verzeichnet werden. Das Jahr 2010 endete überaus positiv. Die Branche exportierte Uhren im Gegenwert von 16,2 Milliarden Franken; das ist eine Steigerung um 22,1 Prozent gegenüber 2009. Dieser Trend zeichnete sich bereits im Januar 2010 ab. Über sämtliche Monate des Jahres 2010 war ein Aufwärtstrend zu verzeichnen. Das Wachstum beschleunigte sich Quartal für Quartal. In allen Materialkategorien legten die Exporte von Armbanduhren im Dezember zu. Edelstahl-, Gold- und Bimetall-Produkte waren die Wachstumstreiber. Die Schweiz lieferte insgesamt 430.000 Uhren mehr aus als noch in 2009. Wie im November war auch im Dezember Hongkong einer der wichtigsten Absatzmärkte. Die Ausfuhren in die USA verharrten auf dem Vorjahresniveau. Wie der Verband berichtete hat Frankreich weiterhin die Rolle des Spitzenreiters innerhalb Europas inne. Italien stagnierte und die Exporte nach Deutschland legten nur leicht gegenüber dem Vorjahreszeitrum zu. Nach Deutschland gingen im letzten Jahr Uhren im Wert von 768,4 Millionen Franken. Damit war Deutschland 2010 einer der wenigen rückläufigen Märkte. Die Zahlen der Schweizer Uhrenexporte geben einen guten Eindruck vom weltweiten Luxusuhrenmarkt, denn außerhalb der Schweiz werden kaum hochwertige Uhren hergestellt. km




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