Ventura: Rückkehr einer Uhrenmarke

Ventura Sparc MGS
Automatisch-digital: die Sparc MGS von Ventura

Automatisch-digital: die Sparc MGS von Ventura

Die Schweizer Uhrenmarke Ventura, die vor allem für rotorgetriebene Digitaluhren bekannt ist, kehrt aus der Insolvenz zurück. Und das nicht nur mit ihrem damaligen Gründer Pierre Nobs (67) und einer brandneuen Technik, sondern auch mit einer deutschen Produktionsstätte. Wie die mechanisch-elektronischen Sparc-Modelle, mit denen Ventura zu Beginn der 2000er Jahre berühmt geworden ist, kombiniert das neue Uhrenmodell Sparc MGS einen Automatikaufzug mit einem Generator, der ein elektronisches Funktionsmodul und eine LCD-Anzeige mit Strom versorgt. Die Energieausbeute ist im Vergleich zur bisherigen Technik auf das Zwanzigfache gewachsen und reicht nun für ein vielseitiges Multifunktionsmodul inklusive zuschaltbarer Display-Beleuchtung. Möglich wird die hohe Effizienz durch eine Vorspannfeder, die die Rotorkraft zunächst sammelt und schließlich in besonders großen Schüben auf den Generator überträgt. Damit bietet Ventura im Moment die einzige rotorgetriebene Multifunktionsuhr der Welt an.

Eigenwillige Gestaltung: die Ventura Sparc MGS

Eigenwillige Gestaltung: die Ventura Sparc MGS

Mit Hilfe des bekannten, aber ebenfalls überarbeiteten EasyScroll-Systems kann der Träger über einen Drehbalken am Gehäuse die unterschiedlichsten Funktionen wie zwei Zeitzonen (mit zugehörigem Datum), Alarm, Chronograph, Countdown und einen ewigen Kalender mit 100-jähriger Programmierung aufrufen.
Eingestellt werden die verschiedenen Anzeigen durch seitlichen Druck auf den Balken; auf dieselbe Weise lässt sich der Chronograph starten, stoppen und nullstellen. Neben den technischen Verbesserungen ist auch das geknickte Design der Uhr neu: Die Aufzugspartie wurde von der Rückseite nach oben geklappt, damit die einzigartige Technik auch am Arm sichtbar ist. Lediglich ein schmales Leiterband verbindet die energieerzeugenden Baugruppen mit dem Funktionsmodul und der Digitalanzeige.
Legt man die eigenwillig gestaltete Uhr ab, so fällt sie nach einiger Zeit in einen Schlafmodus und springt bis zu 45 Tage später bei der ersten Bewegung wieder an. Das Gehäuse und bei der Metallbandversion auch das Armband bestehen aus gehärtetem Edelstahl. Die Sparc MGS wird ab dem Sommer verfügbar sein und preislich zwischen 3.500 und 4.000 Euro liegen. ak




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