A. Lange & Söhne

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Wachstum mit Ikonen

Die prestigeträchtigste deutsche Manufaktur A. Lange & Söhne aus Glashütte in Sachsen wächst. Im August 2015 bezog sie ein weiteres Manufakturgebäude. Eingeweiht wurde der Neubau von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich.

Genau 25 Jahre nach der Neugründung des Unternehmens und 21 Jahre nach der Erstpräsentation des charakterstarken Modells Lange 1 hat A. Lange & Söhne seine Designikone überarbeitet. Dem äußeren Erscheinungsbild weitgehend treu geblieben, arbeitet nun ein neues Handaufzugskaliber unter dem vertrauten Zifferblatt. Dabei flossen die Erfahrungen aus 25 Jahren ein, die Lange bei mehr als 50 selbst entwickelten Kalibern sammeln konnte. Im neuen Werk kommt nun eine hauseigene Unruh zum Einsatz, die bessere Gangergebnisse ermöglicht. Auch das Großdatum wurde überarbeitet und schaltet nun genau um Mitternacht. Optisch präsentiert sich das Werk noch harmonischer und behält dabei alle klassischen Werkcharakteristika bei: die Dreiviertelplatine mit dem Glashütter Bandschliff, den von Hand gravierten Unruhkloben, die Schwanenhalsfeder und die verschraubten Goldchatons.

Auch die Zeitwerk mit der Scheibenanzeige für Stunden und Minuten ist schon eine Designikone. Im Jahr 2015 stellte Lange ein neues Modell vor, das die Uhr um eine ungewöhnliche dezimale Anzeige einer Minutenrepetition erweitert. Die Zeitwerk Minutenrepetition schlägt passend zur digitalen Zeitanzeige mit ihrem Schlagwerk tiefe Töne für die Stunden, Doppelschläge für die Zehnminuten und hohe Töne für die Minuten. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Minutenrepetition schlägt sie also nicht die Viertelstunden, sondern die Minuten in Zehnerschritten; und damit genau das, was die Uhr anzeigt. Eine weitere Besonderheit stellt die Aktivierung des Schlagwerks per Drücker dar. Normalerweise gibt es einen Schieber, über den die Feder für das Schlagwerk gespannt wird. Bei der Neuheit von A. Lange & Söhne wird die Kraft aus dem Federhaus, das normalerweise die Energie für die Zeitanzeigen bereitstellt, entnommen. Auch an einen Sicherheitsmechanismus haben die Konstrukteure gedacht, sodass sich die Repetition nicht mehr betätigen lässt, wenn weniger als zwölf Stunden Gangreserve verbleiben. Ein roter Punkt auf der Gangreserveanzeige visualisiert dies. Beim Schlagen wird außerdem die Krone entkoppelt, sodass das Werk nicht durch unsachgemäße Betätigung beschädigt werden kann. Sechs Patente des Hauses Lange schützen die Innovation. Mit 771 Teilen zählt das hauseigene Handaufzugskaliber L043.5 zu den kompliziertesten Werken seit der Neugründung. Dass man dem klaren, aufgeräumten Zifferblatt diese Komplexität nicht ansieht, gehört zu den besonderen Reizen der Zeitwerk Minutenrepetition.

www.alange-soehne.com