Hoch Hinaus
Allen Grund zum Feiern hat die in Grenchen ansässige Uhrenmarke Fortis in diesem Jahr, denn sie begeht ihr 100. Firmenjubiläum. Nach der Gründung 1912 durch Walter Vogt stellte man 1926 mit der Harwood die erste automatische Armbanduhr in Serie her, benannt nach dem Erfinder des automatischen Aufzugs, John Harwood. Heute ist Fortis bekannt für seine Fliegeruhren, mit denen die Marke nach den Sternen griff: Nach umfangreichen Tests unter simulierten Weltraumbedingungen gehören die Uhren seit 1994 zur offiziellen Ausrüstung der russischen Kosmonauten. Zuletzt wurden die Probanden der 2010 gestarteten Simulation einer Marsmission für ihre 520 Tage dauernde Forschungsreise ausgestattet.
Die unendlichen Weiten des Alls lieferten auch die Inspiration für das Jubiläumsmodell B-47 Mysterious Planets mit springender Stunde. In Anlehnung an den Weltraum sind auf einem schwarzen oder wahlweise blauen Zifferblatt fünf helle Kreisbahnen angeordnet, die je ein rundes Sichtfenster tragen. In einem davon erscheint wie zufällig die entsprechende Stundenzahl. Auf diese Weise wird die Drehbewegung der Planeten um die Sonne dargestellt, die im Zentrum des Zifferblatts zu sehen ist und den Minutenzeiger trägt.
Wer seinen Blick lieber auf unseren Heimatplaneten richten will, ist mit dem Uhrenmodell B-47 Worldtimer gut beraten. Im Mittelteil des Zifferblatts befindet sich eine blaue Scheibe mit einer Weltkarte. Diese Scheibe dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinn und ahmt die Rotation der Erde nach. Auf der Drehlünette sind 24 Städte genannt, stellvertretend für die Zeitzonen. Wählt man mit der Lünette eine Stadt aus, zeigt der als rote Linie dargestellte Nullmeridian die Zeit in dieser Zone auf einer 24-Stunden-Skala an. Beim Blick auf den blauen Planeten kann man sich auch über das Datum bei drei Uhr informieren.
Den Aufenthalt in weniger dünner Luft erlaubt die Fliegeruhrenlinie F-43. Zu den Glanzstücken der Kollektion gehört das Uhrenmodell F-43 Flieger Chronograph Alarm GMT C.O.S.C. In seinem Inneren tickt das Kaliber F 2012 auf Basis des Valjoux 7750, das neben dem Messen von Zeitintervallen eine ganze Reihe von Zusatzfunktionen ermöglicht. So kann man sich von der Uhr wecken lassen und bei zwölf Uhr eine zweite Zeitzone einstellen. Ob der Alarm an- oder ausgeschaltet ist, erfährt man dank eines farbigen Fensters bei drei Uhr. Das Zifferblatt ist zudem mit einer AM-PM-Anzeige sowie zwei Gangreserveanzeigen bestückt, die Auskunft über den Status der Uhrwerk- und der Alarmfeder geben. Der komplizierte Automatikchronograph ist auf 100 Exemplare limitiert.



