Hanhart

Pioneer TwinDicator

Pioneer MonoControl

Ein Drücker reicht völlig: Retro-Fliegeruhr Pioneer MonoControl (3.050 €)

Primus Racer

Black is still beautiful: Sportchronograph Primus Racer (4.250 €)

Dashboard-Set

Passend zum Oldtimer: Dashboard-Set aus Stopp- und Tageszeituhr (2.470 €)

Die mit dem roten Drücker

1938 fertigte der Uhrenhersteller Hanhart in der Schwarzwaldgemeinde Gütenbach erste Armbandchronographen mit selbst entwickelten Uhrwerken. Es gab Ein-Drücker-Modelle, Versionen mit zwei Drückern und Ausführungen mit zwei Drückern und Flyback-Funktion zum augenblicklichen Starten, Stoppen und Nullstellen. Ein Teil der Instrumentenuhren wurde an die Luftwaffe geliefert, und genau hier nahm die Geschichte des legendären roten Drückers ihren Lauf: Weil eine Soldatenfrau Sorge hatte, dass ihr Mann im dunklen Flugzeugcockpit ungewollt den Chronographen auf null stellen könnte, malte sie den unteren Drücker kurzerhand mit Nagellack an. Heute ist der rote Drücker das wichtigste Erkennungszeichen der Uhrenmarke Hanhart, die seit 1882 ununterbrochen Uhren produziert.

Und auch in der brandneuen Fliegeruhrenkollektion Pioneer, die stark von den historischen Uhrenmodellen inspiriert ist, darf das rote Bedienelement nicht fehlen. Bei den Zwei-Drücker-Chronographen trägt wie in alten Zeiten der Nullstelldrücker Rot – allerdings wird dieser heutzutage mit moderner Hybridkeramik überzogen und nicht mehr lackiert. Das Leadermodell der neuen Uhrenserie ist der Pioneer TwinDicator, dessen Chronographenzähler sehr weit außen liegen und sich deshalb besonders gut ablesen lassen.

Im Falle von Ein-Drücker-Chronographen wie dem Pioneer MonoControl dient das einzelne Bedienelement dem Starten, Stoppen und eben auch Nullstellen. Damit ist die rote Farbe ebenfalls gerechtfertigt, wenngleich die historischen Vorbilder einen stahlfarbenen Drücker besaßen. Neu ist auch die Datumsanzeige, die das stark modifizierte Automatikkaliber Valjoux 7750 von der Eta vorsieht. Ein eigenes Werk, wie es in den frühen Chronographen tickte, ließ sich noch nicht realisieren, ist aber für die Zukunft geplant.

Die zweite aktuelle Uhrenmodelllinie neben den Pioneer-Fliegeruhren ist die Serie Primus, die betont sportliche Chronographen für Piloten, Taucher und Autofahrer umfasst. Letztere treten mit der schwarzen, kratzfest beschichteten Primus Racer besonders dynamisch auf. Der rote Drücker darf auch hier nicht fehlen; er besteht bei allen Primus-Modellen aus eloxiertem Aluminium und sitzt oberhalb der Krone.

Ein Uhrentyp, der für Hanhart in den letzten Jahrzehnten besonders wichtig war, ist die mechanische Stoppuhr. Solche Instrumente, die die Uhrenmarke mit hauseigenen Werken ausstattet, eignen sich unter anderem zum Einbau in Oldtimer-Armaturenbretter. Hierfür bietet Hanhart attraktive Dashboard-Platten, in denen sich entweder zwei Stoppuhren oder aber eine Stoppuhr und eine Tageszeituhr kombinieren lassen. Abgebildet ist ein Dashboard-Set, das einen Schleppzeiger- und Flyback-Chronographen neben einer Handaufzugsuhr mit Unitas-Werk präsentiert. Schöner – und vor allem stilechter – als mit diesen historisch anmutenden Instrumenten können Fahrtzeiten nicht gemessen werden.

www.hanhart.com