Klassiker im Wellblech-Design
Vor rund 150 Jahren wurde einer der Pioniere der deutschen Luftfahrt geboren – Hugo Junkers. Der Gründer des gleichnamigen Unternehmens für Flugzeugbau entwickelte unter anderem den bekannten Flugzeugtyp „Tante JU“, dessen typisches Merkmal die Verkleidung mit Wellblech war. Die Münchner Uhrenfirma Point Tec stellt als Hommage an den Ingenieur Uhren unter der Marke Junkers her und greift das markante Design des alten Flugzeugmodells auf.
Anlässlich des 150. Jubiläums von Hugo Junkers lanciert der Hersteller eine Sonderuhrenkollektion, zu der auch der klassische Fliegerchronograph 6624-2 gehört. Das silberne Zifferblatt mit großen leuchtmassebeschichteten Ziffern und Indexen wird von zwei Totalisatoren bei drei und sechs Uhr sowie einer kleinen Sekunde bei neun Uhr bestimmt. Zudem lassen sich mithilfe einer Tachymeterskala auf dem Rehaut Geschwindigkeiten ablesen. Der Chronograph bezieht seine Energie von einem Valjoux 7753, das in ein satiniertes Edelstahlgehäuse eingebettet ist. Das schlichte Gehäuse zeichnet sich durch einen großen, komfortablen Datumsdrücker bei zehn Uhr aus; das Hantieren mit einem Korrekturstift ist damit hinfällig. Wer so viel Klassik sein Eigen nennen möchte, muss sich beeilen, denn die Edition ist auf 650 Exemplare limitiert.
In äußerlich ähnlichem Gewand präsentiert sich die ebenfalls zur Jubiläumsserie gehörende Dreizeigeruhr 6654-2. Das übersichtliche schwarze Zifferblatt wird von großflächigen, mit Leuchtmasse beschichteten Stunden- und Minutenzeigern dominiert; zudem fällt bei drei Uhr ein großes Fensterdatum ins Auge. Darunter versieht das Eta-Kaliber 2826 seinen Dienst, das durch einen Glasboden betrachtet werden kann.
Keinen Zweifel an ihren Wurzeln lässt das Uhrenmodell Iron Annie JU52 aufkommen. Ihr Zifferblatt ist von der Außenhülle der berühmten Tante JU inspiriert und besitzt eine wellblechartige Struktur. Neben den großen schwarzen Ziffern machen eine Gangreserveanzeige bei sechs Uhr und ein Datumsfenster bei drei Uhr auf sich aufmerksam. Die Zeiger werden vom Eta-Kaliber Valgranges A07.161 angetrieben.
Eher in Bodennähe bewegt sich das Uhrenmodell Junkers Bauhaus, die die Ästhetik des Dessauer Bauhauses aufgreift. Auch hier gibt es einen konkreten historischen Bezug, denn Hugo Junkers pflegte enge Kontakte zur Bauhaus-Schule und wendete deren Ästhetik auf die Gestaltung seiner Flugzeuge an. So zeigt sich auch das neue Uhrenmodell in klarem Design mit übersichtlichem beigefarbenem Zifferblatt und schmalen Indexen. Bei sechs Uhr ist eine 24-Stunden-Anzeige untergebracht, und bei der Zwölf wird über die verbleibende Federhausenergie informiert. Das von Point Tec modifizierte Automatikwerk aus dem Hause Citizen treibt zudem ein Fensterdatum bei drei Uhr an.



