Mühle-Glashütte

Germanika V

Werk: Sellita SW 220-1 mit diversen Mühle-Bauteilen, Automatik

Gehäuse: Edelstahl, ø 42,4 mm, druckfest bis 10 bar

Armband: Alligatorlederarmband

Varianten: mit silbernem Zifferblatt und braunem Alligatorlederarmband (1.590 €); mit Edelstahlarmband (1.690 €)

Preis: 1.590 €

Germanika V – helles Zifferblatt

Helle Schwester: die Germanika V mit silbernem Zifferblatt (1.590 €)

Germanika V – Edelstahlband

Sportliches Äußeres: die Modellvariante mit Edelstahlband (1.690 €)

Patentierte Spechthalsregulierung

Funktionales Werkdetail: die von Mühle entwickelte Spechthalsregulierung

Liebe zum Detail

Eine Kernkompetenz der Glashütter Uhrenmarke Mühle-Glashütte ist die Fertigung betont schlichter, gut ablesbarer Zeitmesser. Erst bei näherem Hinsehen offenbaren sich die gestalterischen Feinheiten, die Mühle-Uhren trotz ihres unaufdringlichen Charakters zu etwas Besonderem machen.

Bei dem Uhrenmodell Germanika V überzeugt auf den ersten Blick das klar gestaltete Zifferblatt, das trotz seines stark reduzierten Designs nicht nur die Zeit anzeigt, sondern zudem über Datum und Wochentag informiert. Die Uhrzeit lässt sich perfekt ablesen, weil sich Stunden- und Minutenzeiger in Länge und Dicke deutlich unterscheiden. Im Dunkeln erweisen sich die Zeiger und die Leuchtpunkte über den aufgesetzten Indexen als verlässliche Lichtquellen.
Das Gehäuse ist ebenso schlicht und dabei gut verarbeitet wie das Zifferblatt. Es gefallen der Wechsel zwischen satinierten und polierten Flächen, die verschraubten Bandstege und, als konstruktives Highlight, der nach innen gewölbte Saphirglasboden. Dank einer verschraubten Krone, die sich dank ihrer Größe leicht bedienen lässt, ist das Gehäuse bis zehn Bar druckfest.

Neben den Finessen des hochwertigen Gehäuses beweist vor allem das Uhrwerk viel Liebe zum Detail: Mühle verwendet einen selbst hergestellten Rotor und verziert das Werk mit gebläuten Schrauben sowie einem Sonnenschliff auf der Automatikbrücke. Während diese Bauteile zur Dekoration dienen, stellt die hauseigene Feinregulierung einen echten Mehrwert dar. Statt der Exzenterschraube, die das Sellita-Kaliber vorsieht, dient hier eine besonders feinfühlige Feder mit Gegenschraube zur Justierung des Rückers. In Anlehnung an die stark geschwungene Schwanenhalsfeder hochwertiger Uhrwerke nennt Mühle sein System Spechthalsregulierung. Doch damit nicht genug: Um die Robustheit und Funktionssicherheit zu erhöhen, besitzt die Spechthalsfeder einen flachen Fortsatz, der in eine Kerbe auf der Oberseite des Rückers greift. Somit wird der Rücker gegen den Unruhkloben gedrückt, und bleibt auch bei harten Stößen an Ort und Stelle. Nach Erschütterungen ist deshalb nicht mit einer Veränderung im Gangverhalten zu rechnen.
Die genannten Eigenschaften machen die Germanika V zu einem verlässlichen Alltagsbegleiter, der aufgrund seines geradlinigen Designs zu jeder Gelegenheit passt. Außer man will Zeiten stoppen oder auf eine Fernreise gehen: Dann braucht man den Chronographen Germanika I beziehungsweise die Zeitzonenuhr Germanika II.

www.muehle-glashuette.de