Meistersinger

Tickender Preisträger

Mittlerweile haben die Münsteraner Meistersinger ihre Zwei- und Dreizeigeruhren endgültig auslaufen lassen, um sich ganz dem Konzept der Entschleunigung – symbolisiert durch einen langsam voranschreitenden einzelnen Stundenzeiger – zu widmen. Das obere Ende des auf diese Weise bereinigten Portfolios stellt die Manufakturuhr Circularis dar. Ihrem Premierenmodell mit Handaufzugswerk hat Meistersinger nun die Selbstaufzugsversion Circularis Automatic mit zusätzlicher Datumsanzeige an die Seite gestellt. Ein logischer Schritt, denn das ursprüngliche Kaliber MSH01 war von Anfang an zur Aufnahme weiterer Baugruppen konzipiert worden. Die sonstigen Eigenschaften sind dieselben geblieben. Somit bietet auch das Automatikkaliber MSA01 fünf Tage Gangautonomie und besteht ausschließlich aus Teilen von Swatch-Group-unabhängigen Herstellern. Die einteilige Räderwerksbrücke ist nach wie vor geschwungen, um den Blick auf die beiden Federhäuser freizugeben, und der kreisförmige Streifenschliff, der zum Modellnamen „Circularis“ führte, fehlt ebenfalls nicht. Während das neue Automatikwerk mit Datum die Fünf-Tage-Uhr noch attraktiver macht, konnte das Basiskaliber kürzlich bereits den zweiten Designpreis einheimsen: Neben dem Red Dot 2015 in der Kategorie Uhren erhielt es nun auch eine Special Mention in der Rubrik Luxury Goods des German Design Award.

Das Datum und den Wochentag zeigt die Pangaea Day Date an – und zwar in einer Anordnung, die den markentypischen Messinstrumentencharakter unterstreicht: Beide Scheiben drehen sich vollständig sichtbar auf dem Zifferblatt – rechtsherum das Datum, linksherum der Tag. Was oben steht, gilt, wie ein roter Pfeil klarmacht. Die Funktionen liefern das Sellita-Automatikkaliber SW 220 oder das Eta 2836, deren Datums- und Wochentagsscheiben für diese spezielle Verwendung farblich an das Uhrengesicht angepasst werden. Das Kaliber lässt sich von hinten bei seiner zeitbewahrenden Tätigkeit betrachten.

Mit dem Modell Phanero hat Meistersinger eine neue Gehäusegröße und -form eingeführt: klein, aber nicht feminin. Dezent, aber im Detail markant. Eckige Bandanstöße sowie wechselnd polierte und satinierte Flächen verhelfen dem 35 Millimeter kleinen Newcomer zu einem gelungenen Auftritt an Handgelenken beiderlei Geschlechts. Für Vortrieb sorgt das Sellita-Handaufzugskaliber SW 210; es füllt das kleine Gehäuse gut aus, wie ein Blick durch den Glasboden zeigt. Noch mehr Spaß macht aber das Betrachten der fünf meist farbenfrohen Zifferblätter.

www.meistersinger.de

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