Wecken und stoppen
Die Schwestermarke Tudor der weltbekannten Uhrenmanufaktur Rolex ist für robuste, meist vom Rennsport inspirierte Zeitmesser bekannt, die oftmals über eine Chronographenfunktion verfügen. Doch die Uhrenmarke Tudor beherrscht auch andere Komplikationen wie die zweite Zeitzone oder den Wecker. Letzterer findet in der ausdrucksstarken Retrouhr Heritage Advisor Verwendung, die ihre Inspiration aus einem Modell von 1957 zieht. Das exklusive Weckmodul setzt Tudor auf das bewährte Eta-Kaliber 2892 auf. Der Zusatzmechanismus besitzt ein eigenes Federhaus, das im Gegensatz zum Basiswerk manuell mit neuer Energie versorgt wird; die verbleibende Federspannung lässt sich bei der Drei ablesen. Diese Anzeige wie auch das Zeigerdatum und die On-off-Indikation für den Wecker sind neu, denn der betont schlichte Vorgänger von 1957 musste ohne Zusatzanzeigen auskommen. Während die Uhr von 34 auf 42 Millimeter gewachsen ist und nun teilweise aus Titan besteht, sehen Gehäuse, Zeiger, Indexe sowie die beiden Kronen für Uhrund Weckzeit noch genauso aus wie früher. Den Weckruf aus den Fünfzigern können Fans funktionaler Retromodelle an einem Alligatorlederband tragen – oder sie entscheiden sich für das Textilarmband, das Tudor allen Uhren der Heritage-Kollektion beilegt.
Im Gegensatz zum Spezialmodell Heritage Advisor steht der neue, betont sportlich gestaltete Chronograph Fastrider für das Kernsegment der Uhrenmarke Tudor Rennsportchronographen. Er entspringt einer Partnerschaft mit dem italienischen Motorradhersteller Ducati, dessen Renneinsätze in der MotoGP-Serie Tudor künftig begleiten wird. Die Uhrenmarken, die beide 1926 gegründet wurden, sehen ihre Gemeinsamkeiten in sportlichem Design, leistungsfähiger Technik und robusten Konstruktionen. Beim Fastrider werden diese Eigenschaften von einem roten Zifferblatt mit Rallyestreifen, dem Chronographenkaliber Valjoux 7753 und einem massiven, bis zehn Bar druckfesten Edelstahlgehäuse repräsentiert.
Ein Chronograph mit Zusatznutzen ist der Grantour Chrono Fly-Back: Der Beiname steht für die Möglichkeit, die Chronographenzeiger mit nur einem Druck zu stoppen, auf null zu stellen und ohne Verzögerung neu zu starten. Um diese Funktion zu ermöglichen, rüstet Tudor das Eta-Kaliber 2892 mit einem komplexen Modul auf. Des Weiteren besticht der Chronograph durch sein historisch inspiriertes Design, das beispielsweise auf einen dritten Zähler verzichtet und so die typische Aufteilung klassischer Sportuhren wiederbelebt. Zudem lehnen sich viele Gestaltungsdetails wie die teilweise rote Skala der kleinen Sekunde an die Instrumente in Rennwagencockpits an. Wie der Fastrider steht also auch der Grantour Chrono Fly-Back für eine gelungene Synthese aus Rennsport und Uhrentechnik.



