Eiffelturm

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke Patek Philippe 1948

1948 – Referenz 2441

Der Eiffelturm

Die von gestalterischer Sachlichkeit geprägten 1930er Jahre standen ganz im Zeichen rechteckiger Armbanduhren. An diesem Sachverhalt und den darauf ausgerichteten Kundenwünschen kam auch eine klassisch geprägte Uhrenmanufaktur wie Patek Philippe nicht vorbei. Der neue Trend verlangte nach spezifischen Uhrwerken, die den verfügbaren Innenraum der kantigen Schalen bestmöglich nutzten. Daher war es logisch, dass Patek Philippe nicht nur das runde Handaufzugskaliber 12”’-120 entwickelte, sondern auch ein sogenanntes Formwerk. Ab 1934 tickte das Kaliber 9”’-90 mit der gewünschten Zuverlässigkeit und Präzision. Das erste Exemplar trug die Nummer 830000.

Die erste, bis 1950 gefertigte Serie endete 1950 mit der Nummer 839999. Von 1947 bis 1967 lief eine zweite Uhrenserie dieses Kalibers mit den Werknummern 970000 bis 977889. Die vermutlich erste Uhr, in der Patek Philippe das Formkaliber 9”’-90 verbaute, war die am 16. August 1934 freigegebene Referenz 417 mit Gelbgold-, Platin- oder Edelstahlgehäuse. Besonders eindrucksvoll präsentierte sich die in Sammlerkreisen hochbegehrte Referenz 2441, die wegen ihrer ausgeprägten Optik mit sehr markanten Bandanstößen den Beinamen „Eiffelturm“ trägt. In den Referenzarchiven wurde dieses Modell am 18. Oktober 1948 verzeichnet.

 

Index Patek Philippe Meilensteine:

 

 
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