Heure Universelle

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke Patek Philippe 1937

1937 – Referenz 542 HU

Heure Universelle

1894 erblickte Louis Cottier im Genfer Stadtteil Carouge das Licht der Welt. Nach mehreren Jahren in Diensten verschiedener Uhrenmanufakturen suchte er ab 1931 im Zuge der Weltwirtschaftskrise sein Heil in der Selbstständigkeit. In seinem kleinen Atelier entstanden Zusatzfunktionen unterschiedlicher Art, zum Beispiel springende Stunden oder Automaten. Seine besondere Leidenschaft galt jedoch der Zeitzonenanzeige. Zum Spektrum gehörten solche, mit deren Hilfe sich alle 24 Zonenzeiten dieser Erde simultan vom Zifferblatt ablesen ließen. Das kam der längst global agierenden Manufaktur Patek Philippe sehr gelegen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Louis Cottier präsentierte sie bereits 1937 die erste Armbanduhr dieses Typs, und zwar die rechteckige Rotgoldreferenz 515 HU. Ihr 24-Stunden-Ring und die Städteangaben auf dem Zifferblatt bezogen sich noch fest auf die Greenwich Mean Time (GMT), eine Umstellung war unmöglich. Dieses Manko beseitigten Patek Philippe und Louis Cottier bei der noch im gleichen Jahr vorgestellten Referenz 542 HU mit gravierter Drehlünette. Hierbei handelte es sich um die weltweit erste Armbanduhr vom Typ „Heure Universelle“. Bei Reisen über die Zeitzonengrenzen hinweg musste nur der aktuell gültige Referenzort bei der Zwölf platziert werden; danach konnte man die jeweils aktuelle Stunde für alle 24 Zeitzonen simultan ablesen.

 

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