Nautilus

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke Patek Philippe 1976

1976 – Referenz 3700

Geburt der Nautilus

Mitte der siebziger Jahre beauftragte der Uhrenhersteller Patek Philippe den Designer Gérald Genta mit der Gestaltung einer wasserdichten Sportuhr. Genta lieferte mehrere Entwürfe, und es entstanden einige Prototypen. Von den ersten Schritten bis hin zur fertigen Armbanduhr, die den Namen „Nautilus“ erhielt, vergingen mehr als zwei Jahre. Irgendwann waren die Zweifel ausgeräumt, ob so etwas wirklich eine Patek Philippe sei, ob die Manufaktur überhaupt eine derart sportliche Stahluhr machen solle. Weil der durchschlagende Erfolg nach dem Debüt im Jahre 1976 zunächst ausblieb, verstummten die internen Diskussionen nicht.

Natürlich gab das Familienunternehmen nicht kampflos auf. Drei Jahre nach der Herrenuhr kam eine Damenversion, die beim weiblichen Geschlecht spontan Eindruck erweckte. 1998 platzte endlich auch der Knoten bei den Herrenmodellen, und schnell überstieg die Nachfrage das Angebot. Das 42 Millimeter große Premierenmodell mit zweiteiliger, bis 120 Meter wasserdichter Edelstahlschale und dem 3,05 Millimeter hohen Automatikkaliber 28-255 C auf LeCoultre-Basis gelangte als Referenz 3700 in den Handel. Das Uhrwerk wurde von Patek Philippe zwischen 1970 und 1980 verbaut und tickte in Uhren mit den Seriennummern 1300000 bis 1319999. Erst ab 1977 stand auch das hauseigene Mikrorotorkaliber 240 ohne Datums- und Sekundenanzeige zur Verfügung.

 

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