Referenz 3563

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke Patek Philippe 1969

1969 – Referenz 3563

Rotor am Rande

Vor allem modische Gründe bewogen die Uhrenmanufaktur Patek Philippe in den fünfziger und sechziger Jahren zur Entwicklung flacherer Automatikkaliber. Einschlägige Überlegungen führten zur Abkehr vom zentral gelagerten und später auch vom mittig positionierten Rotor. Patente vom 30. September 1964 und 15. Juni 1968 schützten eine Konstruktion, die 1969 unter der Kaliberbezeichnung 350 und später in der verbesserten Version 1-350 auf den Markt gelangte. Zur Minderung der Bauhöhe wanderte das Rotorlager – ein Kugellager – an die Peripherie des Uhrwerks.

Diese technische Innovation brachte jedoch eine ganze Reihe von Schwierigkeiten mit sich, die vor allem die Umschalteinrichtung und Entkopplungsmechanik sowie die Zeigerstellvorrichtung betrafen. Die Lösung lag in einer vollkommen neuen Konstruktion, bei der Zeigerstellung und Handaufzug über einen Drehknopf auf der Gehäuserückseite erfolgten. Beim Kaliber 1-350 nahm Patek Philippe eine ganze Reihe wesentlicher Verbesserungen vor und verzichtete auf die sehr komplizierte Umschaltvorrichtung zur Polarisierung der Rotorbewegungen.

 

Index Patek Philippe Meilensteine:

 

 
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