Zehn-Tage-Tourbillon

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke Patek Philippe 2003

2003 – Referenz 5101 P

Zehn-Tage-Tourbillon

Dieses Armbandtourbillon durfte sich nicht mit dem begnügen, was die Schweizer Chronometerprüfstelle COSC für ein offizielles Gangzeugnis verlangt. Philippe Stern höchstpersönlich wollte, dass es doppelt so genau gehe. Gut neun Monate dauerte es, bis das Zehn-Tage-Formwerk umkonstruiert und mit einem ultraleichten Tourbillon ausgestattet war.

Das aus 72 Teilen zusammengefügte Drehgestell wog gerade einmal 0,35 Gramm. Das neue Werk trug die Bezeichnung 28-20/222 und natürlich das für Patek Philippe obligatorische Genfer Siegel. Sechs seiner 29 Steine waren in Goldchatons gefasst. Die maximale Gangabweichung des tickenden Marathonläufers lag im Bereich von täglich minus zwei bis plus drei Sekunden. Für die Tatsache, dass das Tourbillon bei Patek Philippe niemals vorne sichtbar ist, haben die Techniker selbstredend eine schlüssige Erklärung parat: UV-Licht lässt Öl schnell altern, was der Mechanik schadet. Ergo zeigte sich der Wirbelwind nur hinter dem rückwärtigen Glasboden des Platingehäuses. An dessen Design wirkte übrigens der damalige Juniorchef und heutige Präsident Thierry Stern maßgeblich mit.

 

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