„Preisunterschiede bis zu sechzig Prozent sind möglich“

Oliver Schilcher, Gründer von Markenuhren.de, im Interview

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am 5. Juni 2017

Auf dem Portal Markenuhren.de können Kunden die Preise für modische Uhren vergleichen. Der Gründer der Website, Oliver Schilcher, erklärt, warum sich der Blick auf seine Seite vor dem Uhrenkauf lohnt.

Weitere Informationen erhalten Sie auf: www.markenuhren.de

Was bei Flugbuchungen und beim Kauf eines Fernsehers längst alltäglich ist, ist bei der Anschaffung einer Uhr bislang ungewohnt: der Vergleich von Preisen für das gleiche Modell im Internet. Das liegt daran, dass Sonderangebote und Rabattschlachten in der Schmuck- und Uhrenbranche unüblich sind. Bei modischen Uhren, wie man sie in den Vitrinen von Kaufhäusern und Mode-Boutiquen findet, können die Preise für denselben Zeitmesser jedoch offenbar erheblich voneinander abweichen. Das erkannte der bayerische Uhrengroßhändler Oliver Schilcher und gründete im Herbst 2016 das Portal Markenuhren.de.

Gründete 2016 den Preisvergleich Markenuhren.de: Oliver Schilcher
Gründete 2016 den Preisvergleich Markenuhren.de: Oliver Schilcher

Per Mausklick kann der Uhrenliebhaber auf seiner Website deutschlandweit die Preise für ein und dasselbe Modell vergleichen. Hat er sich für ein Angebot entschieden, wird er auf den Webshop des Händlers weitergeleitet und kann dort seinen Kauf abschließen. Im Gespräch erklärt der 38jährige gelernte Einzelhandelskaufmann und Bankkaufmann, der mit seiner Familie – seiner Lebensgefährtin und den gemeinsamen Töchtern – in Planegg bei München zuhause ist, wie er Markenuhren.de zur ersten Adresse für Uhrenliebhaber ausbauen möchte und warum ein Fußballverein dabei eine Rolle spielt.

Frage: Auf Ihrem Portal können Kunden die Preise von Uhren vergleichen. Darüber freut sich natürlich der Uhrenkäufer. Aber sieht das der Handel genauso? Übt Ihre Website nicht einen Preisdruck auf die Branche aus?

Oliver Schilcher: Im Gegenteil. Ich mache ja nur Preise publik, die der Händler ohnehin schon festgelegt hat. Wer sonst von Juwelier zu Juwelier und von einem Kaufhaus zum nächsten laufen müsste oder sich im Internet verschiedene Online-Händler aufsuchen müsste, um Preise zu vergleichen, der findet bei uns alle aktuellen Preise auf einen Blick. Wir erleichtern es dem Kunden, ein passendes Angebot zu finden und kurbeln damit auch die Umsätze der Händler an.

Frage: Es geht also nicht darum, dass alles immer günstiger zu haben sein soll?

Schilcher: Keineswegs. Unter dieser Mentalität habe ich selbst als Großhändler für Uhren schon gelitten. Wenn jemand einen kleinen Laden eröffnet und mich beim Einkauf runterhandeln möchte, nur um selbst die Uhr besonders günstig anbieten zu können, dann schadet das am Ende allen. Denn Qualität hat ihren Preis.

Frage: Wie groß sind denn die Preisunterschiede für modische Uhren?

Schilcher: Wir weisen aktuell auf eine Uhr von Michael Kors hin, die bei einem Händler 60 Prozent günstiger ist als bei anderen Verkäufern. Solche Preisdifferenzen sind immer möglich. Manchmal kann der Kunde sogar 70 bis 80 Prozent sparen, wenn er sich vorher auf Markenuhren.de informiert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf: www.markenuhren.de

Frage: Welche Anbieter nimmt Markenuhren.de in seinen Preisvergleich auf?

Schilcher: Wir listen die Angebote großer Kaufhäuser und Versandhäuser und anerkannter Juweliere.

Frage: Wie ermitteln Sie denn die Preise? Zieht sich Ihr Portal die aktuellen Angebote automatisch aus dem Netz?

Schilcher: Zum Teil werden die Angebote jetzt schon von Partnerfirmen eingespielt, zum Teil tippen wir Angebote, die uns zugeschickt werden ein oder wir suchen sie aktiv und geben sie per Hand ein. Wir recherchieren da sehr gewissenhaft. Durch unseren Großhandel kennen wir schon viele Preise, so dass wir wissen, wie groß die Ersparnis des Käufers ausfällt.

Frage: Ist das Eingeben per Hand nicht sehr aufwendig?

Schilcher: So stellen wir sicher, dass wir Angebote veröffentlichen können, die im Internet durch Suchmaschinen nicht so leicht oder gar nicht zu finden sind. Wir wahren uns dadurch eine gewisse Exklusivität.

Frage: In der Suchmaske Ihres Portals fallen die vielen Modemarken auf, von Boss bis Baldessarini. Es gibt zwar auch ein Feld für Luxusuhren, in dem man auch eine Tank von Cartier, eine Breitling und sogar Rolex Oyster Perpetual GMT Master II findet, aber dort ist das Angebot nicht ganz so groß. Wie wollen Sie dieses Segment ausbauen, das gerade für die echten Uhrenliebhabern am Herzen liegt?

Schilcher: Ich bin dabei, für dieses Segment Kooperationen aufzubauen. Darunter gehören einige große Player im Internet, die schon auf anderem Gebiet unsere Kunden sind. Demnächst werden wir mehr Luxusmarken anzeigen. Aber das ist noch nicht spruchreif.

Oliver Schilcher mit seinem Team inmitten verpackter Zeitmesser. Das Geschäft mit den Uhren kennt er aus dem Effeff.
Oliver Schilcher mit seinem Team inmitten verpackter Zeitmesser. Das Geschäft mit den Uhren kennt er aus dem Effeff.

Frage: Wie wichtig sind die Sozialen Medien für Sie?

Schilcher: Die sind sehr wichtig. Wir sind auf Facebook und Instagram vertreten, als nächstes wird Pinterest folgen. Wir analysieren auch sonst über Google Analytics die Bewegungen auf unserer Seite, um daraus zu lernen.

Frage: Für Ihr Marketing spielt ein Fußballverein eine wichtige Rolle. Welcher ist das?

Schilcher: Wir sind eine Partnerschaft mit der Spielvereinigung Unterhaching eingegangen, einem Traditionsverein, der Ende der 1990er Jahre zwei Jahre in der Fußball-Bundesliga spielte. Aktuell belegt der Verein Platz eins in der Regionalliga Bayern. Jetzt geht es um den Aufstieg in die 3. Bundesliga. Wir machen im Stadion der Spielvereinigung, dem Alpenbauer Sportpark, Bandenwerbung, auch die Anzeigetafel trägt die Werbung von Markenuhren.de.

Frage: Zwei Aufsteiger, die sich gefunden haben?

Schilcher: Vor allem gefällt mir an dem Verein die familiäre Atmosphäre. Mir geht es darum, diesen tollen Club mit Markenuhren.de zu unterstützen.

Fotos: Steffi Charlotte Maresch

Weitere Informationen erhalten Sie auf: www.markenuhren.de

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