Oyster Perpetual

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke Rolex 1931

1931 – Die Oyster Perpetual

Erste Automatik-Armbanduhr mit frei schwingendem Rotor

Die logische Folge des Uhrenmodells Rolex-Oyster war die Schaffung der automatischen Uhr, deren Werk sich selbsttätig immer wieder von neuem aufzieht und einen ununterbrochenen Gang gewährleistet“, so Wilsdorf in seiner Autobiographie.
Das hermetisch verschlossene Gehäuse verlangte förmlich nach einem Uhrwerk, das man nicht täglich per Krone aufziehen musste. Das regelmäßige Lösen der Schraubkrone beeinträchtigte auf Dauer ihre Dichtheit. Außerdem mussten Schusselige, die das Zuschrauben vergaßen, mit unliebsamen Konsequenzen rechnen. Hier schlug die Stunde des Technikers Emil Borer.

Der Stein der Weisen bestand in der „Erfindung eines automatischen Aufzugsmechanismus, der sich vollkommen geräuschlos, stoßfrei und ohne Puffer hin und her dreht.“ Das ehrgeizige Ziel war 1931 erreicht. Bei der Patentierung des in seiner Art einmaligen, 7,5 Millimeter hohen Kalibers NA 620 mit einseitig wirkendem Rotor leisteten die Anwälte ganze Arbeit, denn während der anschließenden 15 Jahre mussten die Mitbewerber auf dieses der Armbanduhr endlich angemessene Aufzugssystem ohne Pufferfedern verzichten.
Schon kleinste Armbewegungen führten der Zugfeder Energie zu. Eine Uhr, die täglich sechs Stunden am Arm getragen wurde, besaß ein Energiepotenzial für 35 Stunden. Die weitere Zukunft stand im Zeichen einer fortwährenden Optimierung, die immer wieder auch Neukonstruktionen erforderte. Am bewährten Prinzip und der „Rolex Perpetual“-Philosophie hat sich bis in die Gegenwart nichts geändert: Im Vordergrund steht nicht der Versuch, ein möglichst flaches Werk zu bauen, sondern Präzision, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Anfangs präsentierten sich die Selbstaufzugs-Newcomer mit kleinem Sekundenzeiger reichlich bauchig, was ihnen den Spitznamen „Bubble Back“ eintrug.

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