Uhren und Autos

Faszination Mechanik

 

Prestigeträchtiges Oldtimer-Rennen: Die Mille Miglia wird von Chopard unterstützt
TAG Heuer ist  offizieller Partner des Grand Prix von Monaco
Breitling und Bentley
Quer durch Mexiko führt die Carrera Panamericana: Sponsor dabei ist Frédérique Constant
Mythos Borgward
Eberhard & Co. benennt eine Uhrenkollektion nach der italienischen Rennfahrerlegende Tazio Nuvolari
24 Stunden müssen die Oldtimer bei der Le Mans Classic durchhalten - Richard Mille ist Partner des Rennens
Blancpain ist seit 2009 Titelsponsor der Lamborghini Blancpain Super Trofeo

Frédérique Constant: Panamericana-Zeitmesser

Die Schweizer Uhrenmanufaktur Frédérique Constant sponsert gleich mehrere Oldtimer-Rallyes wie beispielsweise die Peking to Paris, die Healy-Events oder die Carrera Panamericana. Für Letztere hat die Uhrenmarke in diesem Jahr zwei limitierte Sonderuhrenmodelle aufgelegt. Das Autorennen wird stets im Oktober in Mexiko ausgetragen. Gestartet wird in Huatulco und nach 1.800 Meilen – quer durch Mexiko – erreichen die klassischen Rennwagen den Zielort Zacatecas. Die legendäre Carrera Panamericana wurde erstmals 1950 ausgetragen und führte in mehreren Etappen auf der Panamericana-Route quer durch Mexiko – von Nord nach Süd. Aufgrund vieler Unfälle stellte man das Rennen jedoch 1954 wieder ein. 1988 wurde die Veranstaltung als Oldtimer-Rallye wieder aufgenommen.

Die beiden Zeitmesser – mit applizierten Indizes aus Edelstahl beziehungsweise Rotgold – sind auf jeweils 1.888 Exemplare limitiert und tragen das Logo des Autorennens auf dem Zifferblatt. Ein 43 Millimeter großes Edelstahlgehäuse umschließt das Handaufzugskaliber FC-435 mit kleiner Sekunde. Dieses kann durch den Saphirglasboden betrachtet werden. Die beiden Versionen der Vintage Rallye – La Carrera Panamericana sind für jeweils 995 Euro erhältlich.

 

Breitling for Bentley: Neuer V-8-Motor

Aus der Kooperation der beiden Marken mit dem geflügelten B ist eine neue Sonderedition entstanden:

Passend zum neuen Bentley Continental V8 mit dem leistungsstarken und effizienteren Achtzylindermotor erscheint das Uhrenmodell Bentley GMT V8 mit Städtering im gleichen Metallic-Rot, das beim neuen Fahrzeug als Hintergrund des Bentley-Logos dient. Über den Drücker an der linken Seite lässt sich die Zeitzone verstellen. Weitere Besonderheit der Breitling-Uhr: Der zentrale Sekundenzeiger des Chronographen vollendet eine Umdrehung in 30 Sekunden, sodass die Stoppzeit auf die Achtelsekunde genau abgelesen werden kann. Das modifizierte und mit Modul versehene Automatikkaliber Eta 2892 besitzt ein Chronometerzertifikat. Die Bentley GMT V8 im markanten 49-Millimeter-Gehäuse kostet 8.710 Euro.

 

Bulgari: Maserati-Design

Die beiden italienischen Marken Bulgari und Maserati sind eine Partnerschaft eingegangen. Als erstes Uhrenmodell hat Bulgari die Octo Maserati vorgestellt. Die Uhr bietet ungewöhnliche Anzeigen, die aber gleichzeitig harmonisch-symmetrisch angeordnet sind. Bei zwölf Uhr befindet sich die springende Stunde. Die vier retrograden Anzeigen für die Minuten, das Datum und den Stunden- sowie Minutenzähler des Chronographen verteilen sich gleichmäßig auf dem Zifferblatt. Nur die Stoppsekunde kommt wie gewohnt aus der Mitte.

Das Zifferblatt wurde im aufwendigen Champlevé-Email-Verfahren hergestellt. Die Metallstreifen erinnern an den Kühlergrill von Maserati. Das von Gérald Genta gestaltete achteckige Edelstahlgehäuse misst stattliche 45 Millimeter. Den Glasboden schmückt der Dreizack, das Logo von Maserati. Darunter arbeitet das Automatikkaliber GG7800 mit Schaltrad. Das Design des Kalbslederbands erinnert an die Ledersitze der italienischen Sportwagen. Für 23.450 Euro steigt man in die italienische Luxuswelt ein.

 

Richard Mille: 24 Stunden auf der Piste

Seit 2002 ist Richard Mille offizieller Partner des Oldtimerrennens Le Mans Classic, das alle zwei Jahre stattfindet. Dieses Jahr stellt die Marke dazu eine neue Version der RM 011 Le Mans Classic vor.

Bei dem Flyback-Chronographen mit Großdatum und Jahreskalender sind die Skalen in den Farben der Streckenbegrenzung des berühmten französischen Rundkurses gehalten. Der Stoppstundenzähler bei der Sechs reicht bis 24 Stunden, da das Rennen Le Mans Classic wie die 24 Stunden von Le Mans über einen vollen Tag andauert. Zwischen der Vier und der Fünf gibt es eine Monatsanzeige. Das skelettierte Automatikwerk stammt von Renaud & Papi. In die Lünette des tonneauförmigen Titangehäuses wurde ein doppelter Le-Mans-Streifen eingefräst. Für 97.000 Euro kann man eines der 150 Exemplare bekommen.

 

Blancpain: Lamborghini-Stopper

Bereits seit 2009 ist der Schweizer Uhrenhersteller Blancpain Titelsponsor der schnellsten Markenpokalserie der Welt, der Lamborghini Blancpain Super Trofeo. Das aktuelle Uhrenmodell, dass die Schweizer anlässlich dieser Kooperation präsentieren, ist der L-Evolution Flyback-Chronograph „Super Trofeo ”. Die hervorgehobenen Ziffern Neun und Zwölf auf dem schwarzen Karbonzifferblatt erinnern an die Startnummern der Rennwagen. Zudem besitzen die Stundenindexe die Form der Gallardo-Rücklichter und die kleine Sekunde ist wappenförmig – wie das Logo des Rennwagenherstellers – eingerahmt.

Das 43,5 Millimeter große Titangehäuse verfügt über Bandanstöße aus Karbon. Für genügend Vortrieb im Innern des Stoppers sorgt das Automatikkaliber F185 mit Flyback-Funktion. Das bedeutet, dass die Chronographenzeiger während der Stoppvorgang läuft, mit einem einzigen Druck auf null gestellt und wieder gestartet werden können. Für 18.180 Euro steigt der L-Evolution Flyback-Chronograph „Super Trofeo ” auch in langsamere Autos als den Gallardo ein.

 

 

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