Uhren und Autos


 

 

Eberhard & Co.: Hommage an eine Rennfahrer-Legende

Inspiriert von schönen Autos und sportlichen Charakteren lanciert die in Lugano ansässige Uhrenmarke Eberhard & Co. ein neues Modell in der nach der italienischen Rennfahrerlegende benannten Uhrenkollektion Tazio Nuvolari. Wie schon sein Vorgänger erscheint auch der neue Chronograph Tazio Nuvolari Edition Limitée Grand Prix im 43 Millimeter großen Edelstahlgehäuse mit Tachymeterskala auf der Keramik-Lünette.

Angetrieben wird der Stopper von bewährter Eta-Technik: Das Valjoux 7750 sorgt für genügend Vortrieb. Zu sehen ist dieses jedoch nicht, denn der 8-fach verschraubte Boden ist massiv und trägt die Unterschrift des berühmten Rennfahrers. Die Farben Schwarz und Rot dominieren den Chronographen auf Zifferblatt, Lünette und dem Alligatorlederband. Die Tazio Nuvolari Edition Limitée Grand Prix ist auf 999 Exemplare limitiert und wurde anlässlich des jeweils im September stattfindenden Grand Prix Nuvolari in Mantua vorgestellt. 3.090 Euro zahlen Rennsportfreunde für diesen sportlichen Stopper.

 

Borgward: Die Uhr zum Auto-Mythos

Isabella, Arabella und Hansa schufen in den 1920er bis 1960er Jahren den Mythos des hanseatischen Automobilherstellers Borgward. Wiederbelebt wurde der Name vor gut zwei Jahren vom Uhrenliebhaber Jürgen Betz als Borgward Zeitmanufaktur. Das Uhrenmodell B511 verdankt seinen Namen dem Pritschenwagen aus den Jahren 1954 bis 1960.

Die geschwungenen Formen und die farbliche Gestaltung des Zifferblatts zeigen jedoch deutlich Einflüsse des Borgward-Modells Isabella. Im Innern der Uhr sorgt Schweizer Mechanik für Zuverlässigkeit: Das Automatikkaliber Eta 2824 wird in den Borgward-Werkstätten in Efringen-Kirchen veredelt. 40,5 Millimeter im Durchmesser misst die auf 511 Exemplare limitierte Edelstahluhr. Wer den Mythos Borgward am Handgelenk erleben möchte zahlt 1.860 Euro.

 

Certina: Formel-1-Bolide

Die Swatch-Group-Marke Certina engagiert sich schon seit 2005 in der Königsklasse des Motorsports und ist Premiumpartner des Formel-1-Teams „Sauber F1“. Daher lanciert die Uhrenmarke in diesem Jahr ein auf 2012 Stück limitiertes Sondermodell. Die Certina DS Podium GMT zeigt sich sportlich markant im 42 Millimeter großen Edelstahlgehäuse.

Neben der Stopp-Funktion, kann mit Hilfe des 24-Stunden-Zählers bei neun Uhr eine zweite Zonenzeit abgelesen werden. Der Bezug zur Partnerschaft zeigt sich gleich mehrfach: Der Gehäuseboden zeigt neben der Gravur Sauber F1 Team auch das Team-Logo. Zudem trägt der Stopper die offiziellen Farben Grau, Rot und Weiß des Rennstalls, die sich auch auf dem Lederband wiederfinden. Für 590 Euro bekommt man die neue Certina DS Podium GMT mit Quarzwerk in einer speziellen Uhrenbox in Form der Nase des Formel-1-Bolider geliefert.

 

Edox: Rallye-Chronograph

Als offizieller Zeitnehmer der World Rallye Championship (WRC) hat die Uhrenmarke Edox auch dieses Jahr wieder einen passenden Zeitnehmer vorgestellt. Der markante Chronorally Automatic Chronograph mit geschwärztem Edelstahlgehäuse im 42-Millimeter-Format verfügt über einen großen Start-Stopp-Drücker, der auch mit Handschuhen bedient werden kann.

Das Zifferblatt besteht aus Kohlenstofffaser, ein Material, das auch bei den WRC-Wagen zum Einsatz kommt. Auch das Kautschukarmband erinnert mit dem Rallye-Reifenprofil an diesen Rennsport. Durch den großen Glasboden kann man das Automatikkaliber Valjoux 7750 betrachten. 2.950 Euro kostet der robuste Zeitnehmer.

 

Oris: Die Uhr zur Rallye

Anlässlich des prestigeträchtigen Oldtimer-Rennens RAID Suisse-Paris legt die Uhrenmarke Oris das limitierte Modell RAID 2011 Alarm Edition auf. Seit 1991 legen jährlich Automobile, die vor 1975 gebaut wurden, die Strecke von Basel nach Paris zurück.

Für die Gestaltung des Armbandweckers ließen sich die Designer vom Armaturenbrett eines Austin Healey 100M von 1953 inspirieren, dem Siegerauto von 2010. In diesem Sinne kann der Oldtimer-Fan im weißen Zentrum des Zifferblatts die Alarmzeit mithilfe eines roten Zeigers einstellen; bei sechs Uhr wird das Datum angezeigt.

Das Edelstahlgehäuse bietet einem automatischen Weckerwerk von La Joux-Perret mit von Oris entwickelter Klangfeder ein zu Hause. Auf der Rückseite des Armbandweckers ist das Logo der Oldtimerrallye zu sehen. Wer eines der 50 Exemplare sein Eigen nennen möchte, muss 5.700 Euro bezahlen.

UNESCO-Partnersch

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