TAG Heuer

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 1911

Die Geschichte des Chronographenspezialisten Heuer – seit 1985 „TAG Heuer“ – ist untrennbar mit dem Vorgänger des Armbandchronographen, der Stoppuhr, verbunden. Die Meilensteine über TAG Heuer präsentieren die wichtigsten Zeitmesser und Kurzzeitmesser aus exakt 100 Jahren.

1911 Reisezeitmesser

Time of Trip 1911

Time of Trip 1911

TIME OF TRIP. Als Charles-Auguste Heuer, dessen Vater Edouard das Unternehmen 1860 gegründet hatte, seine erste Borduhr entwickelte, wusste er genau, was Piloten und Automobilbesitzer erwarteten: ein großes, gut ablesbares Zifferblatt sowie eine unmissverständliche Indikation der Reisezeit.
Auf dieser Basis entstand 1911 das Modell Time of Trip für Flugzeuge und Kraftwagen. Wegen seines breiten, mit Bohrungen versehenen Glasrands eignete sich das gut elf Zentimeter messende Instrument hervorragend zur Montage an Armaturenbrettern aller Art. Die großen, zentral angeordneten Zeiger bildeten die Uhrzeit ab, und das kleinere Zeigerpaar bei der Zwölf erfasste Reisezeiten bis zwölf Stunden.
Durch Betätigen des Kronendrückers ließ es sich starten, stoppen und zurückstellen. Ein kleines Fenster bei der Drei diente der Funktionskontrolle: Ein roter Punkt signalisierte den Lauf einer Messung, ein weißer den Stillstand. Dass Heuer hierfür ein Patent erlangte, mag sich ebenso von selbst verstehen wie der Erfolg in den anschließenden Jahren.
1924 bestellte die Firma S. Smith & Sons Motors Accessories Limited in London gleich 1.200 der Reisezeitchronographen. Zwei Jahre später folgte eine weitere Order über 1.000 Exemplare, verknüpft mit der Bedingung eines weltweiten Exklusivvertriebs, ausgenommen der USA. 1919 blickte die Crew des Zeppelin ZR III bei ihrem 8.106 Kilometer langen Amerikaflug auf diese Uhr. Und Hugo Eckener tat Gleiches, als er 1929 die Erde mit dem Luftschiff Graf Zeppelin umrundete.

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