1992 Für tiefste Tiefen
1000 METER. Die Produktphilosophie von TAG Heuer besagt, dass alle Sportuhren dem nassen Element bis zu einem Druck von 20 Bar widerstehen müssen. Gleichwohl lancierte die Marke 1992 ein hochprofessionelles Zeitmessinstrument für Unterwassereinsätze. Die Serie 1000 Meter wandte sich unter anderem an Taucher, die unter extremen Druckverhältnissen arbeiten müssen.
Zu diesem Zweck besaßen die Uhren opulente Gehäuse, die trotz einer beachtlichen Druckfestigkeit bis 100 Bar ganz ohne das sonst übliche Heliumventil auskamen. Möglich machte dies die Präzisionsfertigung aus einem Stück Edelstahl. Bei Zifferblatt und Zeigern wurde bestmögliche Ablesbarkeit selbst bei schlechter Sicht tief unter der Wasseroberfläche groß geschrieben. Griffige Reiter gestatteten das sichere Verstellen der einseitig rastenden Tauchzeitlünette auch mit Taucherhandschuhen. Die zuverlässige Mechanik im Innern stammte von der Eta.
Index TAG Heuer Meilensteine:
- >> Gründung und der erste Reisezeitchronograph Time of Trip: 1911
- >> Mikrograph – der Hundertstelsekunden-Stopper: 1916
- >> Autavia & Hervue – Pärchen fürs Armaturenbrett: 1933
- >> Wasserdichte Militärchronographen: 1942
- >> Sonnen- und Mondzeit – die Solunar: 1949
- >> Instrument für Segler – Mareographe / Seafarer: 1950
- >> Variabler Rechenschieber – Ring-Master: 1957
- >> Segeluhr Yachting Timer: 1962
- >> Autavia Armbandchronograph: 1962
- >> Der Carrera-Chronograph: 1963/1964
- >> Der Bundeswehr-Chronograph: 1967
- >> Die erste Monaco: 1969
- >> Rechenhilfe – der Calculator: 1972
- >> Digitale Elektronik am Handgelenk – die Chronosplit: 1975 bis 1977
- >> Moderner Werkstoff – die Kirium Ti5: 1987
- >> Taucheruhren-Serie 1000 Meter: 1992
- >> Monaco Sixty Nine: 2003
- >> Rasantes fürs Handgelenk – die Carrera Calibre 360: 2006
- >> Riemen statt Räder – die Monaco V4: 2009
- >> Basiskaliber – Carrera Calibre 1887: 2010
- >> Carrera Mikrograph 1/100th Second Chronograph: 2011
- >> Auf die Tausendstelsekunde genau – der Mikrotimer Flying 1000: 2011




