Autavia und Hervue

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 1933

1933 Pärchen fürs Armaturenbrett

AUTAVIA & HERVUE. Anfang der 1930er Jahre forderten die Fortschritte in Luftfahrt und Automobilsport das Familienunternehmen Heuer einmal mehr heraus. Die Borduhr Time of Trip verlangte nach einem adäquaten Nachfolger, der den veränderten Bedingungen Rechnung tragen sollte. Zum Beispiel stellte das exakte Einhalten enger Zeitvorgaben ein wichtiges Siegkriterium für Rallyes dar – an einem anhalt- und nullstellbaren Sekundenzeiger, den die Time of Trip noch nicht besaß, führte somit kein Weg vorbei. Aus diesen Überlegungen resultierte die Stoppuhr Autavia (rechts) mit zentraler Sekunde sowie Zählern für 60 Minuten und zwölf Stunden. Der Begriff kam übrigens nicht von ungefähr: Er vereinigte in sich die Welt des Automobils und der Aviatik. Ab 1933 fand sich die Autavia in Renn- und Rallyefahrzeugen sowie in Flugzeugcockpits, oft auf einer massiven Grundplatte mit einer Uhr namens Hervue (links) gepaart, deren Acht-Tage-Werk Revue Thommen beisteuerte.

 

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