Bundeswehr-Chronograph

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 1967

1967 Stopper für Militärpiloten

BUNDESWEHR-CHRONOGRAPH. Genau genommen handelt es sich bei diesem markanten Zeitmesser um eine Dienstuhr für Militärflieger, entwickelt für die Deutsche Bundeswehr. Die zugehörigen Spezifikationen sprachen von einer „Armbanduhr mit Doppelstoppeinrichtung“. Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich das, was heute unter dem Namen Flyback-Funktion bekannt ist.

Die nachtleuchtenden Zeiger und Ziffern des Bundeswehr-Chronographen waren mit Tritium ausgelegt. Beim stählernen Stülpgehäuse, fabriziert von der Firma Schmitz in Grenchen, drückten vier Madenschrauben den Boden fest gegen die innere Passung der weit heruntergezogenen Lünette. Das garantierte die amtlich geforderte Wasserdichtheit der Einsatzuhr. In den ersten 250 Exemplaren, die mit dem Namen der Heuer-Schwester Leonidas beschriftet waren, tickte das 14-linige Handaufzugskaliber Valjoux 222. Die späteren Chronographen mit „Heuer“-Signatur beherbergten das 13-linige Handaufzugskaliber Valjoux 230, ein modifiziertes Valjoux 23. Besonders interessant war die Modellvariante mit der Buchstabenergänzung SZ in der Versorgungsnummer. Sie diente Navigationszwecken und war auf die Sternzeit eingestellt.

 

Index TAG Heuer Meilensteine: