Carrera Calibre 1887

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 2010

2010 Basiskaliber

CARRERA CALIBRE 1887. Pünktlich zum 150. Geburtstag präsentierte TAG Heuer ein eigenes Basiswerk für Chronographen. Die Kaliberbezeichnung 1887 erinnert an das Jahr, in dem der Firmengründer Edouard Heuer das Patent für seine Schwingtriebkupplung erhielt. Hinter der Basiskonstruktion des neuen Werks steht indessen Seiko Instruments, die ihr Kaliber TC 78 mit Kugellagerrotor, Schaltradsteuerung und besagtem Schwingtrieb bereits 1997 unter den Schutz des Patentrechts stellen ließ. Durch Erwerb der geistigen Eigentumsrechte an diesem Uhrwerk darf es TAG Heuer nun umfassend nutzen. Das 29,3 Millimeter große und 7,13 Millimeter hohe Kaliber 1887 besteht aus 320 Bauteilen.

Eidgenössischer Herkunft sind unter anderem die Hemmungsbaugruppe mit Regulierorgan und Stoßsicherung sowie einige Chronographenteile. Für diese Komponenten sind nicht weniger als 21 Schweizer Fabrikanten mit im Boot. TAG Heuer hat auch das altbewährte Schwingtrieb gründlich optimiert: Es startet den Chronographen nun in weniger als zwei Tausendstelsekunden. Der Rotor spannt die Zugfeder in beiden Drehrichtungen; die Polarisierung der Bewegungen besorgt ein Wechselmechanismus, der sich von Seikos sogenanntem Magic Lever („magischer Hebel“) ableitet. Die Zahl der funktionalen Steine stieg von 35 auf 39. Natürlich erfolgt die Endmontage des Kalibers 1887 in der Schweiz; TAG Heuer hat zu diesem Zweck kräftig in neue Produktionsstätten investiert.

 

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