Carrera Calibre 360

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 2006

2006 Rasantes fürs Handgelenk

CARRERA CALIBRE 360. Eine Armbanduhr, zwei Uhrwerke. So könnte man die TAG-Heuer-Errungenschaft des Jahres 2006 mit knappen Worten charakterisieren. Doch die Carrera Calibre 360 war weitaus mehr: Die mit Abstand rasanteste aller bisherigen mechanischen Armbanduhren stoppte Zeitintervalle bis auf die Hundertstelsekunde genau. Zu diesem Zweck hatten die Techniker ein Chronographenmodul mit 30-Minuten-Zähler, Flyback-Funktion sowie einer Frequenz von stündlich 360.000 Halbschwingungen kreiert. Das Rekordtempo bedingte eine kleine Unruh mit nur 5,8 Millimetern Durchmesser.

Die Sekundenbruchteile stellte ein eigener Zeiger bei der Sechs dar. Die extrem hohe Schwingungszahl forderte natürlich ihren Tribut in Form reduzierter Gangautonomie: Spätestens nach 100 Minuten chronographischer Aktivitäten verlangte das Federhaus des Stoppmoduls nach manueller Kraftzufuhr. Ganz anders das zeitanzeigende Eta 2892 mit offiziellem Chronometerzeugnis, das seine Energie bekanntermaßen von einem Rotor bezieht und über eine Gangautonomie von 42 Stunden verfügt. Eine einzige Krone reichte aus, um beide Uhrwerke manuell aufzuziehen sowie die Zeit und das Datum einzustellen. Apropos Datum: Ein Kunstgriff machte es möglich, diese Indikation durch den darüberliegenden Stoppmechanismus auf die Zifferblattebene zu führen.

 

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