Carrera Mikrograph

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 2011

2011 Hochfrequenz, Teil 3

CARRERA MIKROGRAPH 1/100TH SECOND CHRONOGRAPH. Die Erfolgsformel vorweg: Fünf Personen, 18 Monate Entwicklungszeit, zwei Federhäuser, 396 Komponenten und 360.000 Halbschwingungen pro Stunde ergeben ein neues Uhrwerk, das bei TAG Heuer als das dritte seiner Art – nach dem Mikrograph von 1916 und der Carrera Calibre 360 von 2006 – gelten kann.

 

2011 präsentierte die Manufaktur eine Carrera mit schlichtem Rotgoldgehäuse zum Schutz des integriert aufgebauten Chronographenwerks mit Hundertstelsekunden-Stoppgenauigkeit. Für die Zeit- und die Stoppfunktion braucht es je ein Federhaus sowie zwei getrennte Schwing- und Hemmungssysteme. Der zeitanzeigende Teil des Werks ist auf vier Hertz Unruhfrequenz und 42 Stunden Gangautonomie ausgelegt. Der Stoppmechanismus oszilliert 12,5-mal so schnell, was besagten 360.000 Halbschwingungen pro Stunde beziehungsweise 50 Hertz entspricht. Eine derartige Hochfrequenz benötigt sehr viel Energie, weshalb der zentral angeordnete Hundertstelsekunden-Stoppzeiger ohne Nachtanken höchstens 100 Minuten laufen kann. Die in der eigenen Manufaktur gefertigte Mechanik lässt sich durch den transparenten Gehäuseboden beobachten.

 

Die Aufnahme der Rückseite erfolgte mit einem Uhrwerk ohne den aufgesetzten Automatikrotor:

 

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