Kirium Ti5

Die wichtigsten Highlights der Uhrenmarke TAG Heuer: 1987

1987 Moderner Werkstoff

KIRIUM Ti5. Eigentlich mag Jörg Hysek das Wort „Design“ nicht besonders. Dabei lebt der gebürtige Berliner weitgehend von der Produktgestaltung. Den Stil, der in den fließenden Formen der Armbanduhrenlinie Kirium zum Ausdruck kommt, bezeichnete Hysek selbst als Meta-Design. Hierbei geht es nicht darum, eine Designdoktrin durch eine andere zu ersetzen, sondern die Grenzen des traditionellen Designs zu überschreiten. „Um in der Welt von morgen bestehen zu können“, so Hysek, „muss ein Produkt eine Botschaft besitzen.“ Weil die Zeit, deren Messung die Kirium dient, unaufhörlich fließt, war der fließende, organische Übergang vom Gehäuse zum Armband ein signifikantes Charakteristikum dieser Armbanduhrenlinie.

Bei der Kirium Ti5 stellte TAG Heuer, wie die Marke seit dem Zusammenschluss mit der TAG-Gruppe (Techniques d’Avant Garde) heißt, überdies die neuesten Entwicklungen auf dem Sektor der hochleistungsfähigen Werkstoffe in den Dienst der Zeit. Dazu zählt neben Kohlefaser für das Zifferblatt und Lithium für die etwa acht Jahre haltende Batterie auch das Gehäusematerial Titan. Eine noch höhere technische Herausforderung als das satinierte Basismodell stellte die abgebildete Version mit vollständig poliertem Titangehäuse dar.

 

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